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Test: XFX Triple Monitor Stand

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Seite 4: Fazit

XFX möchte kein reiner Hersteller für AMD-Grafikkarten mehr sein, stattdessen versucht man ein Gaming-Brand aufzubauen. Was mit dem Design der Grafikkarten selbst und deren Verpackungen beginnt, setzt sich in neuen Produkten wie dem "Warpad"-Mauspad und dem Triple Monitor Stand fort. Während erstgenannte Produkte natürlich alleine schon aufgrund ihrer Verbreitung wesentlich häufiger verkauft werden dürften, hält sich die Käuferschicht für einen Monitor Stand der gleich drei Displays aufnehmen kann eher in Grenzen.

Einige Bedingungen haben wir an einen Monitor Stand wie den von XFX geknüpft, die wir näher beleuchten wollen. Zum einen wäre hier die Qualität und Verarbeitung. XFX setzt für den Triple Monitor Stand auf Metall in allen Bereichen - von Kopf bis Fuß sozusagen. Zudem sorgt man durch die große Auflagefläche des Fußes für eine gewisse Stabilität, die bis in die Arme reicht. Alle Verbindungselemente, z.B. vom Rohr in den Fuß oder vom Rohr in den Arm sind massiv gefertigt und lassen sich mit schnell und einfach fixieren. Drei 24" Monitore mit jeweils 10-12 kg haben ihr Gewicht und das merkt man auch dem XFX Triple Monitor Stand an, doch hängen alle Monitore und sind wie gewünscht ausgerichtet, bietet der Stand die gewünschte Stabilität.

Verarbeitung und Stabilität können also überzeugen, doch wie verhält es sich mit der Funktionalität? Bis zu einer maximalen Bilddiagonalen von 24" können bis zu drei Displays an den Stand gehängt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese horizontal oder vertikal ausgerichtet sind. Auch Kombinationen aus horizontaler und vertikaler Ausrichtung sind möglich. Zwei der drei Halterungen sind mit allen erdenklichen Freiheitsgraden bei der Ausrichtung ausgestattet. Sie lassen sich neigen, drehen, kippen und in der Höhe anpassen. Ein paar Einschränkungen müssen bei der Halterung des zentralen Monitors gemacht werden. Hier fehlt die Höhenverstellung. Die seitlichen beiden Monitore lassen sich aber an die Höhe des mittleren Geräts anpassen, sodass sich alle auf einer Ebene befinden.

Ein Monitor Stand soll neben der Ausrichtung der Displays vielleicht auch noch etwas Platz auf dem Schreibtisch einsparen. Dies gelingt dem XFX Triple Monitor Stand aber nur bedingt, denn der massive Fuß benötigt schon gehörigen Platz. Zudem muss der Schreibtisch eine gewisse Tiefe besitzen, damit die Monitore später nicht zu dicht am Betrachter hängen. Durch den Fuß und die Aufhängung rücken sie rund 25 cm näher heran und diese Distanz muss erst wieder hergestellt werden, wozu nicht jeder Schreibtisch in der Lage ist.

Der Einsatz von drei Monitoren gehört sich nicht zum Alltag des PC-Nutzers - aber auch gerade weil AMD und NVIDIA den Multi-Monitor-Support weiter ausbauen, sehen sich immer mehr Nutzer dazu hingezogen, mehr als einen Monitor einzusetzen. Jetzt werden entsprechende Displays natürlich immer mit einem Standfuß ausgeliefert, gerade aber beim Einsatz unterschiedlicher Hersteller wird die Ausrichtung der Monitore oftmals zu einem Problem. Dem kann XFX mit dem Triple Monitor Stand Abhilfe schaffen. Der Preis von 300 Euro (Hardwareluxx-Preisvergleich) ist sicher kein Schnäppchen, XFX liefert dafür aber auch eine hohe Qualität und Funktionsvielfalt. Über das Design lässt sich bekanntlich streiten.

Positive Aspekte der XFX Triple Monitor Stand:

  • gute Verarbeitung
  • flexible Gestaltung der Display-Positionen und Ausrichtung
  • gute Stabilität

Negative Aspekte des XFX Triple Monitor Stand:

  • große Standfläche des Fußes
  • recht hoher Preis

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