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Test: ASUS ML248 - 24-Zöller mit neuem Fußdesign

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Seite 1: Test: ASUS ML248 - 24-Zöller mit neuem Fußdesign

asus_ml248_teaserASUS hat sich ein modernes Design seiner Monitor-Sparte auf die Fahnen geschrieben. Nachdem bereits die MS-Serie optisch sehr ansprechend gelungen ist, legt man noch mit den neuen ML-Monitoren nach. Als ersten Vertreter der neuen Reihe schauen wir uns den 24 Zoll großen ML248H genauer an – stimmt nur die Optik, oder passen auch die inneren Werte des Schönlings?

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Eigentlich ist es verwunderlich, dass die Design-Frage gerade im Display-Segment nicht noch viel ausufernder diskutiert wird. Man bedenke allein die schier endlosen Diskussionen um Gehäuse-Designs und die daraus resultierenden unzähligen Inkarnationen der Hardware-Behausungen – dabei stehen die (heutzutage ohne Frage extrem durchgestylten) Quader doch meist nur unter dem Schreibtisch. Geht es um ein schickes Büro-Design, ist aber noch viel wichtiger, was auf dem Schreibtisch zu finden ist. Was nützen die bekanntesten und schönsten Büro-Utensilien, wenn sie neben einem unschönen, großen, schwarzen Kasten aufgestellt werden – leider herzlich wenig. ASUS hat mit der MS-Serie bereits bewiesen, dass man durchaus in der Lage ist, schicke Monitore zu kreieren. Die ML-Geräte kommen nun mit einem neuen raffinierten Standfuß-Konzept daher – doch dazu später mehr.

Bei unserem Testgerät handelt es sich um ein Sample des noch nicht in Deutschland verfügbaren 24-Zoll-Monitors ML248. Der Preis steht noch nicht final fest, wird aber vermutlich zwischen 250 und 300 Euro liegen. Dass in dieser Preisklasse „nur“ ein TN-Panel verbaut wird, sollte dabei nicht überraschend sein. In einem separaten Artikel sind wir bereits ausführlich auf die technischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Panel-Techniken eingegangen. Auch wenn die TN-Technik oftmals einen recht zweifelhaften Ruf besitzt, so stellt sie für Privat-Anwender in der Regel noch immer die beste Lösung dar. Nur die wenigsten Anwender haben die Verwendung für eine größere Farbraumabdeckung und auch auf den ein oder anderen Grad der Blickwinkelabdeckung kann in den meisten Fällen verzichtet werden. Dafür stehen schnelle Reaktionszeiten und ein niedriger Stromverbrauch eindeutig auf der Habenseite der Technik. Wird ein TN-Panel dann noch mit einer modernen LED-Hintergrundbeleuchtung kombiniert, wie es beim ML248H der Fall ist, spricht nur noch wenig für eine hohe Stromrechnung. Ob sich diese Theorie auch in der Praxis bewahrheitet – wir werden es sehen.