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ASUS MS236 – nur Schein oder auch Sein?

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Seite 4: Qualitätseinschätzung:

 

Bislang haben wir uns ausschließlich mit den Features beschäftigt, die der MS236 bietet. Im Folgenden wollen wir uns der Bildqualität widmen. Wie gehabt vermessen wir dabei die Farbeigenschaften des Monitors, testen sein Kontrastverhältnis, prüfen seinen Stromverbrauch und setzen diesen in Relation zur beleuchteten Diagonale. Ebenso ermitteln wir in einem Farbreaktionstest die Reaktionszeit eines Panels.

Subjektive Messungen + iColor Display:

ASUS’ MS236 zeigt erneut, dass aktuelle TFT-Displays ein Level erreicht haben, bei dem hinsichtlich der Bildqualität kaum Abstriche in Kauf genommen werden müssen. So bietet das matte Display – anders als im Notebook-Bereich haben sich Glare-Type-Displays in den heimischen vier Wänden nicht durchgesetzt und befinden sich dort wieder auf dem Rückzug – ein kontrastreiches Bild. Die Bildschärfe liegt auf dem gewohnt hohen Niveau, das aktuelle Displays bei einer nativen Ansteuerung erlauben. Die Blickwinkelunabhängigkeit liegt auf dem von TN-Panels gewohnten Level. Solange Präsentationen keinem großen Publikum vorgeführt werden sollen, entstehen so keine Probleme.

Überzeugend fällt auch die Farbdarstellung aus. ASUS hat sein Display recht neutral abgestimmt, sodass auch Fotofreunde kaum zu den obligatorischen R-G-B-Reglern greifen müssen. Dass die interne Signalverarbeitung sehr gut arbeitet, zeigt ein Blick auf die RGB-Levels. Hier muss kaum nachgearbeitet werden.

Helligkeit und Kontrast:

Hinsichtlich der Helligkeit müssen kaum Abstriche in Kauf genommen werden. Werte von 222,16 cd/m² im Durchschnitt, respektive 249 cd/m² als Maximum stellen zwar keine Spitzenwerte dar, verstecken muss sich der MS236 aber dennoch nicht. In normalen Umgebungen sind Leuchtdichten von 100 – 150 cd/m² voll und ganz ausreichend und schonen darüber hinaus auch die Augen. Als solide erweist sich das Kontrastverhältnis, das mit 830:1 aufwarten kann. Allerdings haben es die Hersteller in den letzten Monaten geschafft insbesondere das Kontrastverhältnis aufzuwerten, sodass der MS236 auf den hinteren Rängen rangiert.

Beurteilung der Helligkeitsverteilung:

Der MS236 verliert zu den Rändern teils leider recht deutlich an Leuchtkraft, was zu einem Homogentitätswert von 75,5 % führt. Auch hier reicht es also leider nur für die hinteren Plätze. In der Praxis macht sich dies allenfalls durch eine leichte Aufhellung der horizontalen Ränder bemerkbar – und auch nur dann, wenn homogene schwarze Flächen dargestellt werden.

Reaktionszeit:

Unser Farbkombinationstest führte zu einem Ergebnis von 26,67 ms, was den MS236 zwar nicht als Spieler prädestiniert, für die Videowiedergabe aber auf der ganzen Linie ausreichend ist. Gamer hat ASUS mit seinem Design-Gerät aber ohnehin nicht im Visier.

Stromverbrauch:

Bei einer Leuchtdichte von 150 cd/m² benötigt der MS236 26,7 Watt. Wird dies auf die Diagonale von 23 Zoll umgerechnet, die ausgeleuchtet werden muss, ergibt sich ein Wert von 1,16 W/Zoll. Damit verpasst es der MS236 zwar den Fabelwert von 1 Watt/Zoll zu unterbieten, wie es in den letzten Monaten einige Eco-Displays geschafft haben, liefert aber dennoch ein respektables Ergebnis.
Bevor wir zu einem abschließenden Fazit kommen, hier ein knapper Überblick über die Testergebnisse:

 

 

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