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ASUS MS236 – nur Schein oder auch Sein?

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Seite 1: ASUS MS236 – nur Schein oder auch Sein?

asus_ms_236_teaserBereits seit einiger Zeit drängt der asiatische Elektronik-Multi ASUS mit aller Macht in das Monitor-Segment. Verwunderlich ist das weniger, denn ASUS hat Großes vor. Nachdem ASUS bislang jedoch in erster Linie mit Geräten auftrumpfen konnte, die zur Kategorie „preisattraktiv“ zu zählen sind, möchte es ASUS nun mit einem Modell versuchen, das stärker der Kategorie „attraktiv“ zuzuordnen ist. Der neue ASUS MS236 soll sich auf schicken Designer-Schreibtische wohlfühlen. Wir interessieren uns aber natürlich dafür, ob auch die inneren Werte stimmen.

Die Zeiten in denen große, klobige beige Kästen die Schreibtische dominierten, die beim Transport meist alles andere als rückenschonend waren, können schon seit einiger Zeit als beendet angesehen werden. Nachdem in den ersten Jahren der TFTs das bloße Vorhandensein eines flachen Bildschirms für Aufsehen sorgte, hat sich das mit den sinkenden Preisen und der gleichzeitig steigenden Verbreitung natürlich geändert. Wer heute noch hipp sein will, der muss sich schon etwas einfallen lassen. Für genau solche Anwender hat ASUS mit dem MS236 ein neues Style-Display in sein Portfolio aufgenommen. Mit einem Preis von rund 230 Euro ist das 23 Zoll große Display aber dennoch bezahlbar.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Ein Blick auf das Preisschild lässt es bereits vermuten, ASUS setzt bei seinem auf eine schicke Optik getrimmten Display auf die verbreitete TN-Technik. Ein Nachteil ist das für die meisten Privatanwender aber nicht. TN-Panels sind nicht nur in der Herstellung günstig, sondern erlauben zudem die schnellsten Reaktionszeiten und verbrauchen bauartbedingt zudem am wenigsten Strom unter allen verfügbaren Paneltechniken. Abstriche müssen hingegen bei der Farbdarstellung und der Blickwinkelunabhängigkeit in Kauf genommen werden. Beides sind jedoch Einschränkungen mit denen Privatanwender, die keine enthusiastischen Hobby-Fotografen sind, problemlos leben können. Dem ausführlichen Vergleich der verschiedenen Paneltechnologien haben wir einen eigenen Artikel gewidmet, der hier zu finden ist.

Zunächst ein Blick auf die Eckdaten des Monitors:

Überraschend ist es nicht: Auch bei diesem Monitor wird auf ein Panel im 16:9-Format mit der nativen FullHD-Auflösung zurückgegriffen. Das ermöglicht eine balkenfreie Filmdarstellung (solange sich der Regisseur auf das Format von 1,85:1 beschränkt hat) und spart Kosten, da auf diese Weise bei der Produktion ein geringerer Verschnitt entsteht. Erfreulich ist das in erster Linie für die Anwender, die so bares Geld sparen. Bereits zur CeBIT kündigte der Großteil der Hersteller an, bis Ende des Jahres die Produktion von Geräten in den bekannten Formaten 4:3 und 16:10 drastisch zu reduzieren - der große Erfolg der neuen 16:9-Displays gibt den Produzenten recht. Allerdings sollte bedacht werden, dass immer flachere Displays den Nachteil mit sich bringen, dass schlicht und ergreifend weniger in der Höhe dargestellt werden kann – es muss also auf großen Websites sehr früh gescrollt werden.

 

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