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Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming im Test - ein effizienter Gaming-Unterbau

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Seite 6: Testsystem und generelle Performance

Mit diesem Testsystem haben wir das Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming getestet:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 10 Pro 64-Bit, Build 10586
  • AMD Radeon Crimson Edition 16.3.2
  • Intel INF-Utility 10.1.2.19

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.400 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming mussten wir die Multiplikatoren fixieren, damit ein fairer Vergleich vorgenommen werden konnte.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2016 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2016

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Bis auf den 3DMark-Test liegt die Performance auf normalem Niveau, wie wir es auch erwarten konnten.

 

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Für ein X99-Mainboard startet das Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming mit 22,67 Sekunden gerade zu rasant und lässt die Konkurrenz deutlich hinter sich. Lediglich das MSI X99A Gaming Pro Carbon startete mit 25,92 Sekunden ebenfalls flott.

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 10134
Zitat Hardwareluxx
Gigabyte hat sich ersichtlich von der ehemaligen UEFI-Oberfläche verabschiedet und sich für ein neues Design entschieden.

Sehr gut ! Die Oberfläche von meinem alten Gigabyte Z97 Board war echt überladen. :grrr:
#2
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Registriert seit: 06.03.2016
Sweet Home Alabama
Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Das interessanteste bei Gigabyte finde ich einfach dass sie überall Alpine Ridge Chips verbauen und so per BIOS Update Thunderbolt 3 Support hinzufügen können. Mit meinem X99 E WS ist das immer wieder eine Krux mit Thunderbolt 2 Zusatzkarten und Kram.
#3
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Registriert seit: 03.10.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 3092
Gigabyte verdient die Auszeichnung nicht ,weil Mängel vorhanden sind.

BIOS pflege ist für Gigabyte seit längerer Zeit ein Fremdwort.

Gute Hardware haben die schon immer gebaut aber wirklich 100% rund läuft kein Mainboard von denen .

#4
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Registriert seit: 06.03.2016
Sweet Home Alabama
Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Zitat Godfather88;24867193
Gigabyte verdient die Auszeichnung nicht ,weil Mängel vorhanden sind.

BIOS pflege ist für Gigabyte seit längerer Zeit ein Fremdwort.

Gute Hardware haben die schon immer gebaut aber wirklich 100% rund läuft kein Mainboard von denen .



Ich hab ein Gigabyte Z97 Board für einen Kollegen verbaut vor nicht allzu langer Zeit, das läuft seitdem fast 24/7 und das mit übertaktetem RAM und CPU, beides nicht zu knapp plus eher ein mittelpreisiges Board, kein OC Formula oder dergleichen. Das einzige was ich an dem Board gehasst habe und immer noch tue ist die Lüftersteuerung, die ihren Namen wirklich nicht verdient. Ansonsten weiß ich nicht wieso man ein BIOS ohne Mängel ständig updaten soll wenn keine neuen CPUs a´la Broadwell E kommen? Ich kann deine schlechten Erfahrungen mit Gigabyte wirklich nicht nachvollziehen, eigentlich habe ich bezüglich Mainboards eine recht hohe Meinung von denen.

Wenn bei einzelnen Boards deiner Ansicht nach Mängel vorhanden sind mag das ja so sein. Ich allerdings habe mit Gigabyte bisher gute Erfahrungen gemacht. Und der Gegenbeweis für deine letzte These wäre damit auch schon erbracht. Das Board läuft 100% rund mit OC und das nicht nur unter Windows, sondern auch unter OSX als Hackintosh.
#5
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Registriert seit: 24.04.2002
nrw
Bootsmann
Beiträge: 563
Ich bin auch total zufrieden mit meinen Gigabyte Produkten. Ist natürlich absolut subjektiv, weil die Testmenge zu gering ist, hatte aber keine Probleme mit Mobos oder Grakas von Gigabyte diese Dekade :).
#6
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Registriert seit: 02.10.2006
Rostock
Oberbootsmann
Beiträge: 881
Finde die Homepage "http://www.asus.com/de/" im Artikel sehr interessant... bitte verbessern! ;-)
#7
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Danke für den Hinweis! Ist ausgebessert. :)
#8
Registriert seit: 30.04.2013
Wien
Hauptgefreiter
Beiträge: 135
Ich habe dieses Board im Einsatz und obwohl ich eigentlich immer guter Dinge war bei Gigabyte hatte jenes Board schon seine Mägel: 1. der 4 Polige Molexstecker an der unterseite Des Board hat mich dazu genötigt gleich mal mein neues Gehäuse von Deepcool mit dem Dremel zu bearbeiten.
2. Bios update war bissl nervig aber ist gegangen.
3. meine DDR 3600er Dominator rennen bloß mit 3400 stabil ansonsten erkennt er nur mehr die hälfte des MEM.
4. Overclocking, hmmm naja hatte letztendlich zwar 4,2 GHz stabil mit dem 6950x jedoch wieder auf kosten des Ramtakts wo ich dann schon auf 3000 runter musste jedoch entschied ich mich nach einer halben Stunde Prime95 gegen die 90° an der CPU und bin wieder zurück auf 4GHz.
#9
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Registriert seit: 06.03.2016
Sweet Home Alabama
Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Hattest du die Dominators vorher auf nem anderen Board stabil bei 3600 und OC auf der CPU? Wenn ja, dann ists ein Kritikpunkt, wenn nein, dann liegt es schlicht und ergreifend an deiner CPU. Alles was auf X99 deutlich über 3200 geht ist absolute Glückssache, egal was MB-Hersteller für Profile unterstützten, da limitiert i.d.R. die CPU. Und ohne deine Kühlung zu kennen, 4,2GHz und fast 90°C klingt nicht als hättest das große Glück gehabt nen goldenen Chip zu ziehen.

Das mit dem Molex sehe ich ähnlich, wobei da unten ja auch der Front Audio Connector etc. sitzt und viele Gehäuse dort aus dem Grund schon Kabeldurchführungen haben. Immerhin ist der Anschluss gewinkelt und nicht senkrecht auf dem Board.
#10
Registriert seit: 30.04.2013
Wien
Hauptgefreiter
Beiträge: 135
In der Tat mit Glück bin ich bei dem System nicht gesegnet. Allerdigs ist es raunzen auf hohen Niveau denn auch mit niedrigeren Taktraten geht es gut ab, mir geht es da eher ums Prinzip, dass die Komponenten sag ich mal unterdurchschnittlich laufen.
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