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Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming im Test - ein effizienter Gaming-Unterbau

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Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen nun mit dem I/O-Panel weiter:

img_5.jpg
Das I/O-Panel beim Gigabyte GA-X99-Ultra Gaming.

Die Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • PS/2, 2x USB 3.1 Gen1 (Intel X99)
  • Blende für zwei WLAN-Antennengewinde, USB 3.1 Gen2 Typ-C (Intel Alpine Ridge)
  • USB 3.1 Gen2 Typ-A (Intel Alpine Ridge)
  • Gigabit-LAN (Killer E2400), 2x USB 3.1 Gen1 (Renesas uPD720210_1)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.1 Gen1 (Renesas uPD720210_1)
  • und die analogen Audiobuchsen (3,5 mm) sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Auf dem ersten Blick sieht das I/O-Panel etwas nackig aus, was jedoch daran liegt, dass die Taiwaner bereits eine Blende für eine optionale WLAN-Karte für die Antennengewinde hinterlassen haben. Direkt unterhalb davon sowie weiter rechts wurden die beiden USB-3.1-Gen2-Anschlüsse (jeweils einmal Typ-A und Typ-C) untergebracht. Der Rest wurde mit sechs USB-3.1-Gen1-Buchsen, zwei Gigabit-LAN-Anschlüssen, einer PS/2-Schnittstelle und natürlich die üblichen Audioanschlüsse ansprechend ausgewählt.

img_5.jpg
Eine übliche Soundausstattung trifft auf den Besitzer.

Auch in diesem Fall ist es natürlich Realteks ALC1150-Audio-Codec, der beachtliche 8 + 2 Kanäle steuern kann und es auf einen Front-DAC von 115 dB A-Weighting- und 110 dB Differential/Single-End-Output bringt. Er wird jedoch von acht Audio-Kondensatoren begleitet, welche die Qualität der Soundausgabe verbessern sollen. Mit dem OPA1652-Kopfhörerverstärker von Texas Instruments können daher auch hochohmige Kopfhörer mit einer Impendanz bis 600 Ohm betrieben werden. Elf Audiokondensatoren sollen zusätzlich das Klangbild positiv beeinflussen.

img_5.jpg
Gigabyte vertraut auf einen SuperI/O-Chip von ITE Tech.

Setzt ein Teil der Konkurrenz eher SuperI/O-Controller von Nuvoton ein, vertraut Gigabyte diesen Job eher ITE Tech an. In diesem Fall ist es der IT8620E, der sich um die Überwachung der Spannungen und Temperaturen kümmert. Die Aufgabe der Überwachung und Steuerung der angeschlossenen Lüfter übernimmt stattdessen der links benachbarte kleinere IT8792E-Controller. Ganz unten am PCB-Rand sind nicht nur die beiden USB-2.0-Header zu sehen, sondern auch einer von zwei USB-3.1-Gen1-Header. Alle vier resultierenden USB-3.1-Gen1-Ports arbeiten über einen zweiten Renesas uPD720210-Hub, der ebenfalls auf dem Bild zu erkennen ist.

img_5.jpg
Intels I218-V-...
img_5.jpg
...und der Killer E2400 von Rivet Networks übernehmen das Netzwerk-Zepter.

Gigabyte überlässt dem Anwender beim GA-X99-Ultra Gaming die Wahl, ob die kabelgebundene Netzwerkverbindung über den Intel-I218-V- und/oder über den Killer-E2400-Controller von Rivet Networks erfolgt. Beide Controller liefern eine theoretische Transferrate von 1 GBit/s (125 MB/s). Während sich der Intel-Controller durchaus für professionellere Anwendungen eignet, ist der Killer E2400 geradezu für das Thema Gaming prädestiniert, wobei dies natürlich auch mit dem Intel-Controller bestens funktioniert. Wer die Idee hat, ein Teaming einzurichten, der wird enttäuscht sein, denn dies ist mit dieser Kombination nicht möglich.

 

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Kommentare (10)

#1
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Admiral
Beiträge: 10163
Zitat Hardwareluxx
Gigabyte hat sich ersichtlich von der ehemaligen UEFI-Oberfläche verabschiedet und sich für ein neues Design entschieden.

Sehr gut ! Die Oberfläche von meinem alten Gigabyte Z97 Board war echt überladen. :grrr:
#2
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Registriert seit: 06.03.2016
Sweet Home Alabama
Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Das interessanteste bei Gigabyte finde ich einfach dass sie überall Alpine Ridge Chips verbauen und so per BIOS Update Thunderbolt 3 Support hinzufügen können. Mit meinem X99 E WS ist das immer wieder eine Krux mit Thunderbolt 2 Zusatzkarten und Kram.
#3
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Registriert seit: 03.10.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 3101
Gigabyte verdient die Auszeichnung nicht ,weil Mängel vorhanden sind.

BIOS pflege ist für Gigabyte seit längerer Zeit ein Fremdwort.

Gute Hardware haben die schon immer gebaut aber wirklich 100% rund läuft kein Mainboard von denen .

#4
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Registriert seit: 06.03.2016
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Zitat Godfather88;24867193
Gigabyte verdient die Auszeichnung nicht ,weil Mängel vorhanden sind.

BIOS pflege ist für Gigabyte seit längerer Zeit ein Fremdwort.

Gute Hardware haben die schon immer gebaut aber wirklich 100% rund läuft kein Mainboard von denen .



Ich hab ein Gigabyte Z97 Board für einen Kollegen verbaut vor nicht allzu langer Zeit, das läuft seitdem fast 24/7 und das mit übertaktetem RAM und CPU, beides nicht zu knapp plus eher ein mittelpreisiges Board, kein OC Formula oder dergleichen. Das einzige was ich an dem Board gehasst habe und immer noch tue ist die Lüftersteuerung, die ihren Namen wirklich nicht verdient. Ansonsten weiß ich nicht wieso man ein BIOS ohne Mängel ständig updaten soll wenn keine neuen CPUs a´la Broadwell E kommen? Ich kann deine schlechten Erfahrungen mit Gigabyte wirklich nicht nachvollziehen, eigentlich habe ich bezüglich Mainboards eine recht hohe Meinung von denen.

Wenn bei einzelnen Boards deiner Ansicht nach Mängel vorhanden sind mag das ja so sein. Ich allerdings habe mit Gigabyte bisher gute Erfahrungen gemacht. Und der Gegenbeweis für deine letzte These wäre damit auch schon erbracht. Das Board läuft 100% rund mit OC und das nicht nur unter Windows, sondern auch unter OSX als Hackintosh.
#5
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Registriert seit: 24.04.2002
nrw
Bootsmann
Beiträge: 563
Ich bin auch total zufrieden mit meinen Gigabyte Produkten. Ist natürlich absolut subjektiv, weil die Testmenge zu gering ist, hatte aber keine Probleme mit Mobos oder Grakas von Gigabyte diese Dekade :).
#6
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Registriert seit: 02.10.2006
Rostock
Oberbootsmann
Beiträge: 881
Finde die Homepage "http://www.asus.com/de/" im Artikel sehr interessant... bitte verbessern! ;-)
#7
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Danke für den Hinweis! Ist ausgebessert. :)
#8
Registriert seit: 30.04.2013
Wien
Hauptgefreiter
Beiträge: 135
Ich habe dieses Board im Einsatz und obwohl ich eigentlich immer guter Dinge war bei Gigabyte hatte jenes Board schon seine Mägel: 1. der 4 Polige Molexstecker an der unterseite Des Board hat mich dazu genötigt gleich mal mein neues Gehäuse von Deepcool mit dem Dremel zu bearbeiten.
2. Bios update war bissl nervig aber ist gegangen.
3. meine DDR 3600er Dominator rennen bloß mit 3400 stabil ansonsten erkennt er nur mehr die hälfte des MEM.
4. Overclocking, hmmm naja hatte letztendlich zwar 4,2 GHz stabil mit dem 6950x jedoch wieder auf kosten des Ramtakts wo ich dann schon auf 3000 runter musste jedoch entschied ich mich nach einer halben Stunde Prime95 gegen die 90° an der CPU und bin wieder zurück auf 4GHz.
#9
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Registriert seit: 06.03.2016
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Stabsgefreiter
Beiträge: 285
Hattest du die Dominators vorher auf nem anderen Board stabil bei 3600 und OC auf der CPU? Wenn ja, dann ists ein Kritikpunkt, wenn nein, dann liegt es schlicht und ergreifend an deiner CPU. Alles was auf X99 deutlich über 3200 geht ist absolute Glückssache, egal was MB-Hersteller für Profile unterstützten, da limitiert i.d.R. die CPU. Und ohne deine Kühlung zu kennen, 4,2GHz und fast 90°C klingt nicht als hättest das große Glück gehabt nen goldenen Chip zu ziehen.

Das mit dem Molex sehe ich ähnlich, wobei da unten ja auch der Front Audio Connector etc. sitzt und viele Gehäuse dort aus dem Grund schon Kabeldurchführungen haben. Immerhin ist der Anschluss gewinkelt und nicht senkrecht auf dem Board.
#10
Registriert seit: 30.04.2013
Wien
Hauptgefreiter
Beiträge: 135
In der Tat mit Glück bin ich bei dem System nicht gesegnet. Allerdigs ist es raunzen auf hohen Niveau denn auch mit niedrigeren Taktraten geht es gut ab, mir geht es da eher ums Prinzip, dass die Komponenten sag ich mal unterdurchschnittlich laufen.
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