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Empfehlungen: Sockel LGA1151- und LGA2011v3-Mainboards

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Seite 1: Empfehlungen: Sockel LGA1151- und LGA2011v3-Mainboards

mainboard uebersicht teaser kleinDerzeit gibt für den Sockel LGA1151 die Intel-100-Chipsatzserie den Ton an, die sich im Vergleich zur Vorgängergeneration grundlegend unterscheidet. Intel hat nun das DMI (Direct Media Interface), das die Kommunikation zwischen der CPU und dem Chipsatz übernimmt, in Gen3 eingeführt. In extremen Fällen soll so die Gefahr eines Flaschenhalses gegenüber der zweiten Generation reduziert werden. 

Ausgebaut wurden auch die maximalen Lanes, die die 100-Chipsätze unterstützen. Der Z170-PCH als Flaggschiff bringt dabei gleich 20 verfügbare PCIe-Gen3-Lanes mit, wodurch den Mainboard-Herstellern wesentlich mehr Spielraum für zusätzliche Onboard-Features gewährt wird. So können nun problemlos M.2-Schnittstellen nach der M-Key-Kodierung mit jeweils vier PCIe-3.0-Lanes angesteuert werden, was in einer theoretischen Bandbreite von 32 GBit/s resultiert. Im SATA-Bereich blieb es hingegen bei maximal sechs SATA-6GBit/s-Ports, wobei die Mainboard-Ingenieure auch zwei Ports für eine SATA-Express-Schnittstelle (10 GBit/s) abkommandieren können.

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Der Sockel LGA2011v3 für Haswell-E(P)

Intels X99-Chipsatz für die Enthusiasten-Plattform ist inzwischen leicht angestaubt. Der X99-PCH basiert im Grunde auf dem Z97-Chipsatz für den Sockel LGA1150 mit dem DMI Gen2, wenn man von den maximal zehn SATA-6GBit/s-Anschlüssen absieht. Für Zusatzcontroller stehen allerdings nur acht PCIe-Gen2-Lanes zur Verfügung, was das Ganze im Vergleich zu den Skylake-Chipsätzen natürlich um einiges einschränkt. Doch im Gegenzug bieten die LGA2011v3-Prozessoren bis zu 40 PCIe-3.0-Lanes.

Inzwischen dürfen wir 16 LGA2011v3- und 15 LGA1151-Mainboards zählen, die bereits durch unseren Testparcours geschickt und genau unter die Lupe genommen wurden. Aus diesen insgesamt 31 Platinen haben wir jeweils fünf LGA1151- und LGA2011v3-Modelle herausgesucht, die wir für eine performante Aufrüstung absolut empfehlen können.

Unsere Empfehlungen beruhen daher - von möglichen USB-3.1-Versionen abgesehen - ausschließlich auf die bereits getesteten Modelle.