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MSI C236A Workstation im Test

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Seite 5: Testsystem und generelle Performance

Mit folgendem Testsystem haben wir das MSI C236A Workstation getestet:

Hardware:

  • Intel Xeon E3-1230 v5
  • Corsair Hydro H110i GT
  • entsprechendes Sockel LGA1151-Mainboard mit Intels C232/C236-Chipsatz
  • 2x4 GB DDR4-3000 (G.Skill RipJaws 4) - @ 2133 MHz, 15-15-15-35 2T, bei 1,2 V
  • ASUS Radeon R9 380 Strix
  • Seasonic X-Series 560W Netzteil
  • Samsung CDDVDW SH-222AB
  • OCZ ARC 100 SSD 240 GB

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 10 Pro 64-Bit, Build 10240
  • AMD Catalyst 15.7
  • Intel INF-Utility 10.1.1.8

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 2.133 MHz und 15-15-15-35 2T - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim MSI C236A Workstation ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2013, SuperPi 8M, Cinebench R15 und Sisoft Sandra 2014 Memory Benchmark:

3DMark 2013

Fire Strike

Futuremark-Punkte
Mehr ist besser

Cinebench R15 CPU

Cinebench-Punkte
Mehr ist besser

SiSoft Sandra 2014

Memory Benchmark

Bandbreite in GB/s
Mehr ist besser

SuperPi 8M

Memory Benchmark

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

Ohne besondere Überraschungen liegen die beiden Workstation-Platinen dicht beieinander.

Auch weiterhin werden wir die Bootzeit protokollieren. Wir messen die Zeit in Sekunden, wie lange das Mainboard benötigt, um alle Komponenten zu initialisieren und mit dem Windows-Bootvorgang beginnt.

Bootzeit

Vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang

Zeit in Sekunden
Weniger ist besser

MSIs C236A benötigt mit 15,23 Sekunden nur unwesentlich länger für die Komponenten-Initialisierung als das ASRock E3V5 WS.

 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 18.03.2007

Leutnant zur See
Beiträge: 1273
huhu
wenn ihr schon in den server/workstationbereich reinschnuppert
könnt ihr nicht mal schauen welche xeons sich takten lassen im vergleich zu desktopmodellen?
es gibt ja doch auch den ein oder anderen der einen freien multi hat

mfg
#2
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Registriert seit: 13.10.2011
Bembeltown bei FFM
Stabsgefreiter
Beiträge: 262
Ich halte Tom Schreiner für eine Sockenpuppe, die diese Webseite bewerben soll. Der Text ist zu generisch, geht gar nicht auf den Artikel ein.
#3
Registriert seit: 23.05.2015

Matrose
Beiträge: 2
Hmm,

Kein TosLink Anschluss. -(

Was vielleicht noch erwähnenswert wäre ist das Intel bisher keine Treiber für VLAN unter Windows 10 bereitstellt - schön das die Netzwerkkarte das dann kann, auch wenn es einem nichts nützt.
#4
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Registriert seit: 24.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 207
Und so hat man die Xeons auf günstigen Consumer Boards verbannt.

Xeon + C Chipsatz Board oder I7 + günstiges Board,
nimmt sich vom Preis nicht wirklich was.


Aber eins kann man sich sicher sein,
auf den Xeons wird man wenn 1151 EOL ist, beim Weiterverkauf sitzenbleiben.
#5
Registriert seit: 09.04.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Bei einem Workstation Board wäre es schön, wenn ECC und VT-d getestet würde. OC interessiert in diesem Kontext nicht wirklich.
#6
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Registriert seit: 18.02.2005

Computer Schach Freak
Beiträge: 2973
Ich hab das Board. Festzustellen ist, dass die Stromsparfunktionen im OC Menu versteckt sind und per default teils deaktiviert sind. Wenn man die einschaltet, verbraucht es bei mir ca. 8 Watt weniger im idle (ca. 20W ohne Graka). Das sind allerdings für meinen Geschmack und im Vergleich zu Fujitsu Boards immernoch 10 Watt zuviel.

@jdl
Wie testet man denn ECC?
#7
Registriert seit: 09.04.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Zitat Kullberg;24576197

@jdl
Wie testet man denn ECC?

In dem man ECC RAMs verbaut und dann die passenden Register ausliest. Dann sieht man, ob das BIOS es richtig unterstützt.
#8
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Registriert seit: 18.02.2005

Computer Schach Freak
Beiträge: 2973
ECC funktioniert mit dem Board - getsetet mit diesem Tool incl. error injection: MemTest86 v7.0 Beta 1
#9
Registriert seit: 09.04.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Danke für die Info!
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