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ASUS Maximus VIII Hero im Test - Die Ranger-Erweiterung für Skylake

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Seite 4: Features und Layout (3)

Wir machen mit dem SuperI/O-Chop weiter.

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Auch der SuperI/O-Chip ist derselbe.

Für eine weitere Gemeinsamkeit sorgt der Nuvoton NCT6793D. Er überwacht die Grundspannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten. Ebenfalls lassen sich die Lüfter über ihn manuell regeln.

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Sämtliche ROG-Funktionen werden von diesem Controller ermöglicht.

ASUS hat die ROG-Platinen mittlerweile mit zahlreichen, exklusiven Features ausgestattet, die allesamt von einem separaten Controller gesteuert werden müssen. Seine Aufgabe ist es, die ROG-spezifischen Features zu überwachen und zu steuern. Zu den Features gehören die erweiterten Overclocking-Funktionen, MemOK! sowie das USB BIOS Flashback-Feature. Hinzu kommen aber auch die Steuerung und die Überwachung der Spannungsversorgung.

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ROG-typisch übernimmt ein Netzwerkcontroller von Intel das Ruder.

Intels I219-V-LAN-Controller wird auf vielen aktuellen Mainboards verwendet und bringt es maximal auf theoretische 1 GBit/s. Funktionen wie Wake-on-LAN sind ebenfalls mit an Bord. Zusätzlich erhält der Käufer auch das Game-First-III-Feature, mit dem die Prioritäten der Online-Anwendungen eingerichtet werden können.

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Der ASM1142 ermöglicht USB 3.1.

Er wird am meisten eingesetzt, wenn es darum geht, USB 3.1 mit anzubieten. Die Rede ist vom ASMedia ASM1142, welcher maximal zwei Anschlüsse steuern kann und es theoretisch auf 10 GBit/s bringt. Er vollbringt seine Arbeit zusammen mit dem Type-C- und dem roten USB-Anschluss am I/O-Panel.

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Auch der TMDS-Level-Shifter ist ein wichtiger Faktor.

Wenn die integrierte Grafikeinheit in den Prozessoren durch den Anwender genutzt werden möchte, ist der ASMedias ASM1442K ein wichtiger Chip zwischen der CPU und dem HDMI-Grafikausgang. Er ist für die Spannungsumwandlung zwischen der iGPU und dem HDMI-Grafikausgang zuständig.

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Das ASUS Maximus VIII Hero nochmal in der Übersicht.

Auch das Layout des Maximus VIII Hero hat uns gut gefallen, was bei der Ähnlichkeit des kleinen Bruders auch kein Wunder ist. Sämtliche Anschlüsse konnten ohne Probleme erreicht werden. Besonders positiv empfinden wir den freien Platz unter dem obersten PCIe-3.0-x16-Steckplatz. Bei einer Dual-Slot-Grafikkarte können so alle anderen Erweiterungsslots dennoch verwendet werden.

Auf dem ATX-Mainboard sind in der Summe sechs 4-Pin-FAN-Header verbaut, davon zwei als CPU-FAN-Header. Wer in Verbindung mit dem Maximus VIII Hero eine All-In-One-Wasserkühlung für die CPU einsetzen möchte, kann den FAN-Stecker an dem speziellen Pump-FAN-Header anklemmen. Dies soll die Effizienz der Wasserkühlung erhöhen. Wem die Anzahl der FAN-Header nicht ausreichen sollten, kann auch noch die FAN-Header-Erweiterungsplatine mit anklemmen, die allerdings separat gekauft werden muss.

Auch wieder mit dabei: Jede Menge exklusive ROG-Features wie KeyBot II, Sonic Radar II, RAMCache, LANGuard, TrueVolt USB, welche ganz nützlich sein können.