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MSI Z170A Gaming M9 ACK im Test

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Seite 2: Features und Layout (1)

MSI setzt auf dem Board den Z170-Chipsatz ein. Ein paar Worte zum Chipsatz: Die weit zuvor bekannt gewordenen Daten zu der Intel-100-Chipsatzserie zeigten bereits weitreichende Veränderung, die sich im Nachhinein zumindest beim Z170-PCH auch bestätigt haben. Neu ist die Anbindung zwischen CPU und PCH über das Direct-Media-Interface in Version 3.0, wodurch eine größere Bandbreite zur Verfügung steht. Diese ist auch notwendig, denn Intel hat die PCIe-Lanes des Z170-Chipsatzes kräftig ausgebaut. Statt nur acht PCIe-2.0-Lanes, wie noch beim Z97-Chipsatz, kann der Z170-PCH gleich 20 PCIe-3.0-Lanes bereitstellen, sodass viel mehr Spielraum für native Anbindungen von Zusatzcontrollern vorhanden ist. PCIe-Switches und Brücken - so sollte man meinen - würden jetzt zur Vergangenheit gehören. Bei vielen Boards haben wir sie bislang aber trotzdem noch angefunden. 

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Die Rückseite des MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Drehen wir das Mainboard einmal um, ist eine Exklusivität zu den anderen MSI-Gaming-Brettern festzuhalten. Fast über das gesamte PCB erstreckt sich eine Backplate, die allerdings keine Kühlungseffekte mit sich bringt, sondern vielmehr der erweiterten Stabilität dienlich ist. Sie ist mit acht Schrauben vorderseitig mit dem PCB verschraubt. Im gleichen Atemzug wird die Abdeckung vom Audiobereich und die I/O-Panel-Abdeckung fixiert. Dies bedeutet, dass ein normaler Betrieb auch ohne Backplate möglich ist, auch wenn der Audiobereich nicht vor möglichen elektromagnetischen Störungen für die Analog-Ausgabe geschützt ist.

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Zwei Spulen weniger als beim M7-Modell sind hier anzutreffen.

Eigentlich ist es genau andersherum, dass beim größeren Modell in der Regel mehr Spulen eingesetzt werden. Waren es beim Z170A Gaming M7 insgesamt 12+1 Spulen, sehen wir hier beim Z170A Gaming M9 ACK 10+1 Spulen, die sich um die eingesetzte LGA1151-CPU kümmern. Sicherlich wurden für die integrierte Grafikeinheit nur zwei statt vier Spulen abkommandiert, sodass es bei acht Spulen für den Core- und UnCore-Bereich bleibt. Dabei ist kein Unterschied bei den verwendeten MOSFETs festzustellen. Auch hier sind es - von der linken, schmaleren Spule (für die System-Agent-Spannung) abgesehen - pro Spule einmal der "PK632BA" und der "PK616BA", welche von NIKOS stammen. Für den CPU-Input hält sich der 8-Pin ATX-EPS12-Anschluss bereit, sodass ein Puffer von 336 Watt existiert und für eine ordentliche Takterhöhung ausreicht.

Wie beim M7-Mainboard auch sind hier die Military-Class-4-Komponenten anzutreffen, die zusammen eine sehr hohe Effizienz und Stabilität ermöglichen sollen.

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Auch beim Flaggschiff kümmert sich der Intersil 95856 um die insgesamt elf Spulen.

Unverändert ist außerdem der verwendete PWM-Controller. Der Intersil 95856 ist für die Steuerung der elf Spulen verantwortlich.

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Die vier DDR4-DIMM-Speicherbänke nehmen bis zu 64 GB auf.

Nicht nur die vier Speicherbänke wurden an dieser Stelle untergebracht, sondern auch die Debug-LED, ein vertikaler- und angewinkelter USB-3.0-Header, sechs Spannungsmesspunkte (GPU, DDR, VCCSA, VCCIO, PCH, CPU) und zudem zwei Schalter. Der Linke mit der Aufschrift (SLOW_1) aktiviert beziehungsweise deaktiviert den Slow-Mode für den Einsatz von Stickstoffkühlung. Direkt rechts vom 24-poligen ATX-Stromanschluss ist der HOT_KEY1-Switch zu sehen, welcher die Hotkey-Funktion aktiviert. Im Artikel zum MSI Z170A Gaming M7 haben wir dieses Feature bereits im Detail erläutert und hat daher auch Gültigkeit für das Z170A Gaming M9 ACK.

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Der PWM-Controller für die RAM-Spulen kommt wieder von PowerVision.

Der PV3205 übernimmt die Kontrolle der zwei RAM-Spulen.

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Die Erweiterungssteckplätze beim MSI Z170A Gaming M9 ACK.

Die ATX-Spezifikation auf Mainboards bezogen sieht vor, dass sich maximal sieben Erweiterungssteckplätze auf dem PCB aufhalten dürfen und können. Durch den umfangreichen Audio-Bereich musste MSI den siebten Slot jedoch komplett streichen. Dennoch sollten drei mechanische PCIe-3.0-x16- und drei PCIe-3.0-x1-Steckplätze für die Systemerweiterung ausreichen. In Sachen Anbindung ist es in diesem Fall sehr einfach gehalten. Die beiden großen Slots mit dem Steel-Armor-Feature sind an die Skylake-S-CPU angebunden, der Rest arbeitet mit dem Z170-Chipsatz zusammen. Kommen demnach zwei Grafikkarten im Multi-GPU-Verbund zum Einsatz, werden die 16 Lanes von der CPU auf die beiden verstärkten Steckplätze aufgeteilt. Auch ist ein Betrieb mit drei AMD-Grafikkarten kein Problem. Dann jedoch müssen die drei PCIe-3.0-x1-Slots frei bleiben (Shared-Anbindung).

PCIe-x16-Slots und deren Lane-Anbindung
 elektrische
Anbindung (über)
Single-GPU2-Way-SLI /
CrossFireX
3-Way-CrossfireX
PCIe-Slot 2 x16/x8 (CPU) x16 x8 x8
PCIe-Slot 4 x4 (Intel Z170) - - x4
PCIe-Slot 6 x8 (CPU) - x8 x8
 

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Kommentare (10)

#1
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Hamburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 300
wasserkühler aus alu oder vernünftig aus kupfer? sonst ist es für wk-betrieb nicht optimal und es lohnen sich die 400€ nicht.
mfg
robert
#2
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Admiral
Beiträge: 23639
https://gaming.msi.com/article/added-value

Zitat
However, the MSI Z170A GAMING M9 ACK is equipped with a MOSFET heat sink that doubles as a copper water block which can be connected to your water cooling setup. In contrast to third party solutions, it will perfectly match with the rest of the MSI GAMING motherboard.


Schauen schon verdammt lecker aus die MSI Boards. :)
#3
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15000
Bockenhässlich ... aber ist ja rein subjektives Empfinden.

#4
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Registriert seit: 05.02.2005
^^ Blägg Forrescht ^^
Admiral
Beiträge: 23639
So ist es ... es gibt sicher auch Leute, die einen Fetisch für grüne PCBs haben. ;)
#5
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15000
Es gibt mehr als schwarz und grün. ;)
#6
Registriert seit: 18.07.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2454
Silber?
#7
Registriert seit: 06.05.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 359
Im Fazit sollte es bestimmt "über" und nicht "unter" heißen:

"Loben muss ich MSI in Sachen Leistungsaufnahme unter Last, die gerade bei einem Flaggschiff nicht selten unter dem Durchschnitt liegt."

Oder man will sagen, dass das spezielle Board nicht selten unter dem Durchschnitt liegt, aber auch dann würde ich den Satz umbauen :).

Insgesamt sicher gut, nur stört mich mittlerweile auch dieses einheitliche Rot-Schwarz.

Gigabyte hat früher tolle blaue Boards gebaut, das wäre doch mal wieder etwas. Von mir aus auch in Kombination mit schwarz.
#8
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Gemeint ist mit dem Satz: unter dem Durchschnitt = schlecht :wink:
#9
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Registriert seit: 05.02.2005
^^ Blägg Forrescht ^^
Admiral
Beiträge: 23639
Rot-Schwarz ist halt das typische Farbschema für ein Gaming System.

Außerdem gibt es bei den MSI Boards dankenswerterweise auch keine Beplankung mit Kunstoffgedöns. Die Abdeckung über den Anschlüssen ist auch aus Metall.

Das Layout und die Aufteilung der PCIe Lanes ist auch beim MSI Z170A Gaming M7 sehr gelungen ... perfekt wenn man zwei M.2 SSDs nutzen möchte und eventuell auch noch zwei GPUs.

Eine weiter Stärke der Serie ist die Lüftersteuerung via UEFI, die sowohl mit 3-Pin als auch mit 4-Pin PWM Lüfter einwandfrei funktioniert und meine Lüfter bis auf 30% der Umdrehungszahl herunterregelt.
#10
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nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1132
das board ist schön teuer dafür das es kein quad channel ram hat.
kann nicht quad channel mal standart werden :)
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