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ASUS Maximus VIII Extreme im Test (Assembly-Update)

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Seite 6: SupremeFX Hi-Fi und 10G Express im Detail (nur beim Assembly)

ASUS hat neben dem normalen Maximus VIII Extreme außerdem das Maximus VIII Extreme/Assembly vorgesehen. Technisch sind beide Mainboards absolut identisch. Nur bei der Optik setzen die Taiwaner auf das Plasma-Copper-ROG-Farbschema und sich dadurch grundlegend von der normalen Version unterscheidet. Die große Besonderheit des Assembly-Package sind jedoch zwei Beigaben: Das SupremeFX-Hi-Fi-Frontmodul und die ROG-10GBit/s-Express-Netzwerkkarte. Diese beiden Gadgets haben wir uns im Detail anschaut.

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Das ASUS Maximus VIII Extreme/Assembly in der Übersicht.
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Die Verpackung des Assembly-Modells wurde anders gestaltet.

Anstatt auf die übliche rote Optik beim Karton zu setzen, wurde auf der Oberseite direkt ein Kunststoff-Fenster eingelassen, sodass der Blick auf das Mainboard ermöglicht wird. Auch sonst wurden eher die Farben Grau, Schwarz bis hin Rot-Orange verwendet.

SupremeFX Hi-Fi

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Das SupremeFX-Hi-Fi-Frontmodul in der Frontansicht.

Mit den Maßen des 5,25-Zoll-Einschubs wurde das SupremeFX-Hi-Fi-Frontpanel gefertigt. An der Front halten sich ein 6,35-mm-Kopfhörerausgang, ein 3,5-mm-Audioausgang sowie ein 3,5-mm-Audioeingang bereit. Für den erhöhten Komfort hat ASUS auch an einen Lautstärkeregler gedacht.

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Das Innenleben des SupremeFX-Hi-Fi-Frontmoduls.

Der ohnehin gut bestückte Audiobereich auf dem Mainboard wird beim Assembly um das SupremeFX-Hi-Fi-Modul erweitert. Mittels zwei rückseitiger Schrauben konnten wir die Abdeckung problemlos entfernen, sodass wir einen Blick ins Innere werfen konnten. Dort finden sich nicht nur zwei OP-Amps ein, sondern zusätzlich sieben WIMA-Kondensatoren, vier NEC-Relais und dazu 21 Audiokondensatoren. Zusätzlich wurde ein ESS Sabre ES9018 verlötet, der als 32-Bit-DAC fungiert.

Über einen USB-2.0-Header werden die Audiodaten an das Mainboard weitergeleitet. Mit einem 6-poligen PCIe-Stromanschluss wird der Strombedarf abdeckt, sodass dieses Frontmodul theoretisch dazu in der Lage ist, bis zu 75 Watt aufzunehmen.

ROG 10G-Express-Netzwerkkarte

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Die ROG-10G-Express-Netzwerkkarte.

Außerdem Assembly-exklusiv ist die ROG-10G-Express-Erweiterungskarte. Hierbei handelt es sich selbstverständlich um eine 10-GBit/s-Netzwerkkarte. Für die Datenübertragung dient ein PCIe-3.0-x4-Anschluss, der theoretische 32 GBit/s bedeutet und damit mehr als genug Leistung bietet.

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Die ROG-10G-Express-Netzwerkkarte.

Bei der 10-GBit/s-Netzwerkübertragung entsteht soviel Abwärme, dass der Controller nicht ohne Passivkühlung auskommt.

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Die ROG-10G-Express-Netzwerkkarte.

Als Controller wurde der Aquantia AQrate105 verlötet, der für die 10-GBit/s-Spezifikation zuständig ist und eigentlich in Enterprise-Lösungen zum Einsatz kommt. Rechts daneben ist auch noch ein Co-Prozessor. Dieser wiederum kümmert sich um die Netzwerkintegrität.

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Die ROG-10G-Express-Netzwerkkarte.

An dem RJ45-Netzwerkanschluss ist so nichts besonderes festzustellen. Somit lassen sich mechanisch jedwede Netzwerkkabel anklemmen. Doch um die 10 GBit/s stabil zu gewährleisten, wird schon ein abgeschirmtes Netzwerkkabel der Kategorien Cat5(e), Cat6 und Cat7 empfohlen. Mit jeder höheren Cat-Stufe erhöht sich auch die mögliche Reichweite in Metern, über die ein Netzwerkbetrieb mit 10 GBit/s möglich ist.