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ASUS Maximus VIII Extreme im Test (Assembly-Update)

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Seite 4: Features und Layout (3)

Es geht mit zwei weiteren Zusatzchips weiter.

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Zwei USB-Controller auf einer Ebene.

Genau mittig ist ASMedias ASM1142 zu sehen, der als USB-3.1-Controller fungiert und zwei weitere Typ-A-Buchsen bedient. Links davon ist ein USB-3.0-Hostcontroller verlötet worden, der sich um zwei der Ports am I/O-Panel kümmert.

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Ein zusätzlicher SATA-Controller ist auch mit an Bord.

Wir haben bereits die zwei zusätzlichen SATA-6GBit/s-Ports angesprochen. Diese werden vom ASMedia ASM1061 aus gesteuert und sind mit den beiden Anschlüssen bereits vollständig belegt.

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Im Falle von Multi-GPU kann zusätzlicher Strom nicht schaden.

Gerade wenn mehr als eine dedizierte Grafikkarte genutzt werden soll, kann es nicht schaden, wenn die elektronische Anbindung stabilisiert wird. Zu diesem Zweck hält sich der 4-Pin-Molex-Stromanschluss bereit. Recht von ihm ist auch der Thunderbolt- und ROG_EXT-Header angebracht worden.

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Hier haben sich auch noch einige Details versteckt.

Auffällig sind zunächst die beiden Buttons am Rand des PCBs. Mit dem linken kann sich der Anwender per LEDs an den PCIe-3.0-x16-Steckplätzen anzeigen lassen, in welche Slots die Karten gesteckt werden sollten. Mit dem rechten Button kann zwischen den beiden dedizierten BIOS-ROMs umgeschaltet werden. Links von den beiden befinden sich auch noch drei USB-2.0-Header (der vom ROG_EXT-Header mitgezählt) und der EXT_FAN-Header für die beiliegende FAN-Header-Erweiterungsplatine.

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In der Nähe der vier DIMM-Speicherbänke ist noch jede Menge Onboard-Komfort vorhanden.

Direkt unterhalb des 24-poligen ATX-Stromanschlusses wurden die vier Status-LEDs untergebracht, die bei jedem Boot-Vorgang einmal kurz aufleuchten.Weiter gehts mit den beiden Jumpern rechts oben vom Stromanschluss aus gesehen. Mit ihnen lässt sich auf Wunsch das Dual-Channel-Interface der beiden Kanäle abschalten. Auch wieder mit dabei sind die vier DIP-Schalter, mit denen die vier großen Erweiterungsslots deaktiviert werden können, sofern Bedarf besteht. Nicht zu vergessen der Power-, Reset-, und MemOK!-Button. Falls das System aufgrund des RAMs nicht gleich starten möchte, kann die MemOK!-Taste gedrückt werden, sodass das Maximus VIII Extreme entspannte Parameter auswählt.

Der Safe-Boot-Knopf bewirkt, dass das System im Safe-Mode startet, nachdem die Overclocking-Settings zu Fehlern führen. Diese werden dann nicht verworfen, sondern intern gespeichert. Der Anwender kann dann die Overclocking-Settings verändern. Und falls der Reset-Button wider Erwartej keine Wirkung zeigt, kann der Retry-Button helfen. Im Anschluss wird das System mit den vorgenommenen Settings neugestartet. Natürlich ist das Maximus VIII Extreme auch für Stickstoff-Kühlung vorbereitet. Genau aus diesem Grund befindet sich auch der LN2-Mode-Switch und der Slow-Mode-Jumper links neben der Diagnostic-LED.

Last but not least ist es ohne Frage auch möglich, einige der anliegenden Spannungen mittels eines Multimeters detaillierter zu ermitteln. ASUS hat dabei folgende Spannungen berücksichtigt: PCH, DRAM, ST, IGPU, PLL, IO, SA und VCORE.

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Das ASUS Maximus VIII Extreme nochmal in der Übersicht.

Vom generellen Design her gibt es wenig zu beanstanden. Alle Anschlüsse befinden sich dort, wo sie auch sein sollten. Nett anzusehen ist auch der beleuchtete PCH-Kühler. Anders als bei den anderen Maximus-VIII-Brettern, hat der Kühler des Maximus VIII Extreme RGB-LEDs erhalten, was demnach bedeutet, dass nicht nur das klassische ROG-Rot angezeigt werden kann. Je nach Wahl lassen sich alle verfügbaren Farben im abwechselnden Farbzyklus anzeigen. Zusätzlich gibt es aber auch noch die Modi "Statisch", "Atmend", "Stroboskop" und "Musik Effekt". Oder aber die Farbe richtet sich nach der momentan vorliegenden CPU-Temperatur, wobei in diesem Fall die Farbe Rot der kritische Bereich darstellt.

Auf dem E-ATX-Mainboard sind sechs 4-Pin-FAN-Header verbaut, davon zwei als CPU-FAN-Header. Wer in Verbindung mit dem Maximus VIII Extreme eine All-In-One-Wasserkühlung für die CPU einsetzen möchte, kann den FAN-Stecker an dem speziellen Pump-FAN-Header anklemmen. Dies soll die Effizienz der Wasserkühlung erhöhen. Wem die Anzahl der FAN-Header nicht genügt, kann zusätzlich noch die FAN-Header-Erweiterungsplatine mit anklemmen. Diese schauen wir uns auf der nächsten Seite genauer an. Interessant sind auch die drei mitgelieferten Thermistorkabel. Diese können auf dem PCB an drei Headern angeschlossen werden. Die Sensoren am anderen Ende des Kabels kann der Anwender an beliebig freien Stellen fixieren.

Auch wieder mit dabei: Jede Menge exklusive ROG-Features, wie KeyBot II, Sonic Radar II, RAMCache, LANGuard, TrueVolt USB, welche ganz nützlich sein können.