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Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1 im Test

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Seite 6: BIOS und Overclocking

BIOS

Gigabyte hat uns mit der BIOS-Version F4n versorgt, die wir dank des Q-Flash-Features ganz bequem installieren konnten. Welche Verbesserungen diese Version mitbringt, ist allerdings nicht bekannt.

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Der Startup Guide beim Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1.

Gigabyte hat sich weiterhin beim UEFI nicht ausschließlich auf die oben gezeigte Ansicht beschränkt. Der so genannte "Startup Guide" dient vielmehr als Schnellstart-Oberfläche. Beispielsweise wenn der Anwender sich nicht durch die zahlreichen Einstellungen wühlen möchte, sondern auf schnellem Wege das Grundlegendste ändern möchte. Hierfür stehen neun Funktionsblöcke zur Verfügung. Im ersten Block lässt sich die Systemsprache ändern. Hierbei sollten 27 auswählbare Sprachen ausreichen. Im nächsten Block rechts kann die Fast Boot-Funktion eingeschaltet und rechts daneben die Systemzeit konfiguriert werden. In der mittleren Etage haben wir einmal den Menüpunkt "Boot Sequence", als nächstens "SATA controller", wo die SATA-Controller sowie der SATA-Mode umgeschaltet werden können. Dann haben wir noch den Block "Security", dort kann beispielsweise ein Passwort gesetzt werden. Ganz unten reiht sich der Punkt "Start-up Options" ein, bei dem ganz klar festgelegt werden kann, in welchem Modus das UEFI starten soll. Zur Auswahl stehen die Modi "Smart Tweak HD", "Smart Tweak Mode", "Startup Guide" und schließlich der "Classic Mode", zu denen wir nun kommen.

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Der Smart-Tweak-Modus beim Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1.

Deutlich mehr lässt sich mit dem Smart-Tweak-Modus anfangen. Er kann entweder mit der Full-HD-Auflösung oder mit 1.024 x 768 Pixeln angezeigt werden. Zunächst können unter dem Reiter "Frequency" die Taktraten von CPU und Arbeitsspeicher verändert werden. Erweiterte Arbeitsspeicher-Einstellungen wie die Latenzen haben einen eigenen Reiter erhalten. So lassen sich für jeden der beiden Channel auf Wunsch unterschiedliche Latenzen festlegen. Genau wie bei der noch folgenden klassischen Ansicht wurden die Voltage-Settings in vier Untermenüs unterteilt. Statusmeldungen zum Arbeitsspeicher, zur CPU und weitere Einstellungen zur Lüftersteuerung findet der Anwender unter "Miscellaneous". Natürlich können die favorisierten Einstellungen auch auf speziellen Seiten hinterlegt werden, die an das MyFavorite-Feature von ASUS erinnern. Last but not least gibt es noch den "Save & Exit"-Menüpunkt, wo unter anderem die gewählten Einstellungen abgespeichert und die Standard-Parameter geladen werden können. In dem Unterpunkt "Preferences" wurden noch weitere BIOS-spezifische Einstellungen hinterlegt.

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Der Classic Mode beim Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1.

Man könnte fast von Glück reden, dass weiterhin der Classic Mode angeboten wird, der gleichzeitig als Advanced-Modus herhalten muss. Diese grafische UEFI-Oberfläche hat zwar die Struktur von den Z77-Mainboards geerbt, jedoch hat Gigabyte nun völlig andere Farben ausgewählt, nämlich überwiegend ein dunkles Grau. Beim ersten Menüpunkt bekommt der Anwender Zugriff auf die Overclocking-Funktionen, welche im "M.I.T."-Reiter hinterlegt sind. Auf dieser Seite sind noch sechs weitere Unterpunkte vorhanden, hinter denen sich die zahlreichen Overclocking-Features verbergen. Unter "System Informationen" werden lediglich einzelne Infos wie das Mainboard-Modell, die aktuell vorliegende BIOS-Version, die Uhrzeit und das Datum angezeigt. Von dort aus lässt sich ebenfalls die Sprache ändern. Im UEFI sind weiterhin zahlreiche Einstellungen zu finden, die den Startvorgang betreffen, die unter einem eigenen Menüpunkt aufgelistet werden. Alle auf dem Mainboard vorhandenen Onboard-Komponenten können unter "Peripherials" individuell konfiguriert werden. Chipsatz-relevante Einstellungen sind dagegen in dem separaten Chipset-Menüpunkt anzutreffen. Ferner können im nächsten Punkt "Power Management" die entsprechenden Einstellungen gesetzt werden. Last but not least ist der "Save & Exit"-Reiter vorhanden, der selbsterklärend ist.

Es war problemlos möglich, auf angenehme Art und Weise per Maus und Tastatur durch die Menüs zu navigieren. Wir können zudem eine sehr gute Stabilität bescheinigen. Bis auf die Tatsache, dass die BIOS-Systemsprache auf deutsch umgestellt wurde, wenn das System bei der Overclocking-Session abgestürzt ist, wurden alle Einstellungen, wie erwartet, ordnungsgemäß umgesetzt.

 

Overclocking

Das Übertakten ist natürlich auch mit dem Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1 möglich. So hat das Board satte 22 Spulen erhalten, die von "PowIRstage"-MOSFETs angetrieben werden. Im UEFI halten sich dafür wieder jede Menge Overclocking-Funktionen bereit, mit denen der Anwender frei experimentieren kann. Mit den Overclocking-Funktionen wurde definitiv nicht gespart und sie halten einige Überraschungen bereit.

Das UEFI erlaubt beim Basistakt eine Veränderung von 80,00 MHz bis 500,00 MHz in 0,01-MHz-Schritten. Bei der CPU-Spannung darf sich der Anwender zwischen dem Fixed und Offset-Modus entscheiden. Währenddessen die erste Spannung von 0,500 Volt bis 1,800 Volt in 0,005-Volt-Schritten bewegt werden kann, sind es beim Offset-Modus -0,300 Volt bis +0,400 Volt. Die Intervalle betragen hier ebenfalls 0,005 Volt. Alle weiteren Spannungen sind in der folgenden Tabelle ersichtlich.

Die Overclocking-Funktionen des Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1 in der Übersicht
Base Clock Rate 80,00 MHz bis 500,00MHz in 0,01-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,500 V bis 1,800 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
-0,300 V bis +0,400 V in 0,005-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,000 V bis 2,000 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,800 V bis 1,300 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,800 V bis 1,300 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
VCC-PLL-Spannung 1,100 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung +15 mV bis 225 mV in 15-mV-Schritten (Offset-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen VAXG, DRAM Training Voltage, DDRVPP Voltage, DRAM Termination Voltage
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 90 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit

Der Core i5-6600K wollte mit 4,5 GHz nicht stabil laufen und das bei einer Spannung von 1,3 Volt. Demnach sind wir mit dem Multiplikator um eine Stufe heruntergegangen. Mit dem BIOS-Wert von 1,275 Volt lief das Ganze stabil. Die ausgelesene Spannung von CPU-Z kann natürlich getrost ignoriert werden. Auch HWInfo und AIDA64 zeigten keine realistische Spannung an. Deswegen beschränken wir uns beim Gigabyte GA-Z170X-Gaming G1 auf den eingestellten BIOS-Wert.

cpuz2.PNG
Bestes Ergebnis mit dem 100-MHz-BCLK:
4,4 GHz bei 1,275 Volt (Fixed-BIOS-Wert)

Für einen ersten Overclocking-Test fällt das Ergebnis annehmbar aus, auch wenn wir auf Anhieb ein deutlich besseres Ergebnis erwartet haben.

Auch bei der Skylake-S-Plattform werfen wir einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten den Betrieb ohne Verwendung des XMP-Features.

cpuz2.PNG
Die XMP-Funktion wird korrekt vom System umgesetzt.
cpuz2.PNG
Ohne XMP konnten wir minimal
schärfere Latenzen festlegen.

Das Extreme-Memory-Profil wurde ohne Schwierigkeiten übernommen und das System startete sofort und lief reibungslos. Doch selbst unsere strafferen, manuellen Werte liefen ohne Zwischenfälle. In beiden Tests lag eine VDIMM von 1,35 Volt an.

Gigabyte EasyTune-Utility

Weiterhin geben die Taiwaner ihr Overclocking-Tool "EasyTune" mit auf den Weg, mit diesem bekommt der Anwender die Möglichkeit, das System direkt unter Windows zu übertakten:

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Gigabytes EasyTune-Utility.

Soll die Übertaktung des Prozessors automatisch vorgenommen werden, steht der OC-Modus zur Verfügung, der die CPU auf 4,1 GHz übertaktet, also ganz leichtes Overclocking. Alternativ lassen sich auch die Modi "ECO" und "AutoTuning" aktivieren. Wer es genauer festlegen möchte, findet hierfür alle wichtigen Funktionen auf der "Advanced CPU OC"-Seite. Dort können der Grundtakt, die CPU-Multiplikatoren sowie die Spannungen individuell angepasst werden. Auf der nächsten Seite steht das RAM-Overclocking auf dem Programm, wo auch alle Timing-Modi einzeln konfiguriert werden können. Schließlich lässt sich mit "Advanced Power" die Stromversorgung an sich beeinflussen, worunter die Phasen und die Hauptspannungen gemeint sind. Generell können die gewählten Einstellungen, sofern gewünscht, nach einem Systemneustart wieder automatisch geladen werden.

In der folgenden Bildergalerie können alle BIOS- und EasyTune-Screenshots eingesehen werden:

 

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Kommentare (20)

#11
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Zitat der_Schmutzige;23840336
Und der Creative Soundcore 3D ist nun auch nicht so der Burner. War der nicht in der glücklosen Recon 3D verbaut, welche klanglich weit hinter der X-Fi zurückblieb?


Meine Titanium HD hat 140€ gekostet, die ZxR gibt's mittlerweile für unter 200€ im Preisvergleich. Wenn es wirklich gutes Audio sein soll, landet man ohnehin bei solchen Karten oder einem teuren externen DAC. Und die ganzen Schrott-Gaming-Sorround-Headsets werden ohnehin über USB angeschlossen. Da kann man sich Aufpreis und (zumindest bei der Creative-Lösung hier) Treiberprobleme auch sparen..
#12
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Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2405
Der Preis ist ja mal wohl ein Witz, den kann man nicht mal argumentieren... 530€.. Skylake ist ein Hype Flop geworden, der Leistungs zuwachs ist ein Witz (Intel ja mehr oder weniger keine Konkurenz^^, sprich also auch nicht eilig). Das Teil is nur wegen dem "Bodykit" so teuer? ^^:hmm::vrizz:
#13
customavatars/avatar177253_1.gif
Registriert seit: 16.07.2012
Ruhrpott/Arnheim
Flottillenadmiral
Beiträge: 4895
Skylake hat genau soviel Leistung Zuwachs, wie die Generationen davor auch.
Und Man muss sich ja nicht so ein teures board holen, für 150€ tuen es genauso
#14
customavatars/avatar195085_1.gif
Registriert seit: 04.08.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1132
Also Gigabyte werde ich mir nicht mehr antun. Das Bios und Easytune kann man nicht gebrauchen. Wenn man per Easytune übertakten will, führt das bei mir jedes mal zu einem Bios Reset, weil der PC nicht mehr angeht.
Das Bios sieht genau aus wie bei meinem Gaming 5. Da kann man nicht mal eine freie Lüfterkurve eingeben. Wenn ich übertakte nimmt der die Einstellungen manchmal nach 5 Neustarts erst.
#15
customavatars/avatar24904_1.gif
Registriert seit: 13.07.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 4261
Zitat SkizZlz;23842158
Der Preis ist ja mal wohl ein Witz, den kann man nicht mal argumentieren... 530€.. Skylake ist ein Hype Flop geworden, der Leistungs zuwachs ist ein Witz (Intel ja mehr oder weniger keine Konkurenz^^, sprich also auch nicht eilig). Das Teil is nur wegen dem "Bodykit" so teuer? ^^:hmm::vrizz:


na klar kann man als Enthusiast mehr ausgeben, aber über 500€....mein Haswell Unterbau (1230v3, Z87M extreme4, 8GB DDR3 2400) hat gebraucht nur 280€ gekostet.....und da ist ein Prozessor und RAM dabei
#16
Registriert seit: 22.09.2013

Matrose
Beiträge: 16
Ich hab mal noch eine Frage zu dem Sound Core 3D chip. Kann das Ding eigendlich Dolby Digital Live oder DTS Connect?
Da ich am überlegen bin mir ein neues Board zu kaufen und da will ich über Optischen Ausgang ein mein AV-Reciever und dann könnte ich auch meine X-FI Titanium in Rente schicken, da es ja mit Treibern für Windows 10 z.B. ehr schlecht aussieht.
#17
Registriert seit: 12.12.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 283
Wenn ein AVR dabei ist, kannst du das auch per Dosentelefon anschliessen. Optischer Ausgang ist ist, Die einfachste und effektivste Lösung:per HDMI von der Grafikkarte durchschleifen lassen und dem (JEDEM Soundchip und den meissen Soundkarten) überlegenen AVR machen lassen. Gute Soundkarte und Guter AVR bringt keinen Vorteil ausser ein Gerät zuviel.
#18
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 584
Die Preise die mittlerweile in dem Bereich aufgerufen werden spotten doch jeder Beschreibung. über 1000 Mark für ein fucking Gaming Mainboard OHNE Cpu...LÄCHERLICH. Ich hoffe Gigabyte bleibt der Schrott im Hals stecken.
#19
Registriert seit: 30.01.2015

Gefreiter
Beiträge: 61
@Redaktion
Also jetzt ist das Board sogar bei Alternate offiziell mit Thunderbolt 3.0 Controller gelistet, nur auf der Produkseite schweigt man sich noch aus.
https://www.alternate.de/GIGABYTE/GA-Z170X-Gaming-G1-Mainboard/html/product/1214668?tk=7&lk=17954
Das GA-Z170X-UD5 TH wird aber schon ganz offiziell als das erste TB3.0 Board von Gigabyte bezeichnet, das soll mal einer verstehen ;-)
#20
customavatars/avatar159591_1.gif
Registriert seit: 02.08.2011

Matrose
Beiträge: 22
Ich habe das Board und es ist ein Thunderbold 3 Controller mit TB3 Funktionalität vorhanden. Die Onboard Soundkarte ist kein normaler Creative Soundcore 3D, sondern ein ZxRi mit Burr-Brown DAC. Es wurde praktisch eine externe ZxR auf das Board gepackt. Die kostet alleine schon ca. 200 Euro. Weiterhin hat das Board wie im Artikel erwähnt, keine 8 Fan Anschlüsse sondern 7, alle PWM.

[ATTACH=CONFIG]336231[/ATTACH]

Warum dieses Gejaule wegen dem Preis?
Wer ein günstigeres Board sucht, für den hat Gigabyte noch 12 andere Boards mit Z170 Chipsatz im Angebot.
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