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ASRock Z170 Extreme7+ im Test

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Seite 6: BIOS und Overclocking

BIOS

Wir wurden von ASRock mit der BIOS-Version L1.26F versorgt, die wir per Instant-Flash installiert haben.

img_5.jpg
Der Easy-(EZ-)Mode beim ASRock Z170 Extreme7+.

ASRock hat in Sachen UEFI nicht alles beim Alten gelassen. Die Taiwaner haben nun auch eine Übersichtsseite hinzugefügt, die den Anwender über wichtige Parameter auf einen Blick informiert. So lassen sich oben nicht nur die Uhrzeit, das aktuelle Datum, die CPU-Temperatur, Mainboard-Temperatur und die CPU-Spannung ablesen, sondern auch das Mainboard-Modell, die installierte BIOS-Version und das Prozessormodell inklusive Grundtakt. Auch in welchen DIMM-Slots Module und wieviel Arbeitsspeicher generell installiert ist, lässt sich ablesen. Auf Wunsch und sofern vorhanden, lässt sich auch das Extreme-Memory-Profile aktivieren. Direkt dadrunter kann eingesehen werden, welche Storage-Geräte an welchem Anschluss stecken. Dazu kann auch per Drag & Drop die Boot-Priorität verändert werden. Dazwischen werden die Lüftergeschwindigkeiten angezeigt.

Mittels "CPU EZ OC" kann die automatische Übertaktung gestartet werden. Rechts daneben können der "System Browser", "Instant Flash" und "Internet Flash" gelauncht werden. Über der Uhrzeit kann das BIOS abgespeichert, zurückgesetzt und verlassen werden.

img_5.jpg
Die Advanced-Ansicht beim ASRock Z170 Extreme7+.

Farblich wurde das UEFI von ASRock natürlich an die Extreme-Serie angepasst. Auch fehlt hier die "My Favorite"-Funktion nicht. Mit diesem Feature können durch den Anwender sämtliche Funktionen aus dem UEFI, die am meisten verwendet werden, zur "My Favorite"-Liste hinzugefügt werden. Anders als es ASUS gelöst hat, wurde kein eigenständiger Reiter erstellt, sondern nur ein Menüpunkt auf der "Main"-Seite. Auch die Art, wie die Funktionen hinzugefügt werden, ist unterschiedlich. Zunächst einmal muss die Funktion selektiert werden, welche in die Liste aufgenommen werden soll. Oben rechts auf dem Bild befindet sich unterhalb des "Exit"-Reiters eine Schaltfläche "My Favorite". Und davor wird ein Stern angezeigt, der lediglich angeklickt werden muss.

Die restliche Struktur bleibt unverändert. Zudem hat der Anwender die Möglichkeit festzulegen, welcher Reiter beim Aufrufen der UEFI-Oberfläche angezeigt werden soll. Unter "OC Tweaker" findet der Anwender sämtliche Overclocking-Funktionen. Statt die meisten Funktionen auf einer Seite zu lassen, wurden sie in vier Menüpunkte aufgeteilt: CPU Configuration, DRAM Configuration und Voltage Configuration. Alle gewählten Einstellungen können auf insgesamt fünf verfügbaren Profilplätzen gesichert werden. Die Profile lassen sich auf einen USB-Stick sichern und auch wieder ins UEFI importieren. Auf der "Advanced"-Seite kann, wie immer, auf die Einstellungen zugegriffen werden, die sich auf die Onboard-Komponenten beziehen. Weiterhin werden jedoch auch die bereits bekannten Tools angeboten: System Browser, Online Management Guard, UEFI Tech Service, Easy RAID Installer und Easy Driver Installer. Das UEFI kann wahlweise per Instant-Flash oder per Internet-Flash auf die aktuelle Version gebracht werden. Insgesamt lassen sich drei Profile abspeichern, die auch exportiert und importiert werden können.

Mithilfe des Hardware-Monitors erhalten wir stets einen Überblick über die anliegende CPU- und Mainboard-Temperatur, über die Spannungen und Lüfterdrehzahlen und können letztere auch beeinflussen. Im Anschluss folgt der "Security"-Reiter, bei dem das UEFI beispielsweise mit einem Kennwort geschützt werden kann, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Die Boot-Settings werden ebenfalls separat einquartiert. Auf dieser Seite werden die Boot-Prioritäten und andere zum Starten relevanten Einstellungen festgelegt. Last but not least sind noch die beiden Punkte "Boot" und "Exit" an Ort und Stelle.

Wir haben am UEFI nichts auszusetzen. Die Steuerung durch die Menüs mit Maus und/oder Tastatur ist von ASRock sehr angenehm ausgeführt worden. Wie es sein soll, wurden zudem alle Einstellungen konsequent umgesetzt und wir hatten auch in dieser Richtung nichts zu bemängeln. Auch war die Stabilität absolut hervorragend.

 

Overclocking

Das Übertakten ist mit dem ASRock Z170 Extreme7+ ohne Frage möglich. So hat das Board 12(+1) Spulen erhalten, die von "NexFET"-MOSFETs angetrieben werden. Im UEFI halten sich dafür wieder jede Menge Overclocking-Funktionen bereit, mit denen der Anwender frei experimentieren kann. Mit den Overclocking-Funktionen wurde definitiv nicht gespart und halten einige Überraschungen bereit.

Das UEFI erlaubt beim Basistakt eine Veränderung von 90,0000 MHz bis 600,0000 MHz in 0,0625-MHz-Schritten. Bei der CPU-Spannung darf sich der Anwender zwischen dem Fixed und Offset-Modus entscheiden. Währenddessen die erste Spannung von 0,900 Volt bis 1,500 Volt in 0,005-Volt-Schritten bewegt werden kann, sind es beim Offset-Modus -100 mV bis +200 mV. Die Intervalle betragen hier 5 mV. Alle weiteren Spannungen sind in der folgenden Tabelle ersichtlich.

Die Overclocking-Funktionen des ASRock Z170 Extreme7+ in der Übersicht
Base Clock Rate 90,0000 MHz bis 600,0000MHz in 0,0625-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,900 V bis 1,500 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
-100 mV bis +200 mV in 5-mV-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,000 V bis 2,235 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-SA-Spannung 0,950 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-IO-Spannung 0,850 V bis 1,500 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
VCC-PLL-Spannung 1,100 V bis 1,500 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,900 V bis 1,500 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen DRAM Activation Power Supply
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 53 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten

UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit
CPU Load-Line Calibration (LvL 1-5)

Den Core i5-6600K wollte mit 4,5 GHz nicht stabil laufen und das bei einer Spannung von 1,3 Volt. Demnach sind wir mit dem Multiplikator um eine Stufe heruntergegangen. Mit 1,3 Volt lief das Ganze stabil, also haben wir schließlich noch die Mindestspannung ausgelotet. Im BIOS sind wir bis auf einen Wert von 1,255 Volt heruntergegangen. Die ausgelesene Spannung von CPU-Z kann natürlich getrost ignoriert werden. Auch HWInfo zeigte keine realistische Spannung an. Deswegen beschränken wir uns beim ASRock Z170 Extreme7+ auf den eingestellten BIOS-Wert.

cpuz2.PNG
Bestes Ergebnis mit dem 100-MHz-BCLK:
4,4 GHz bei 1,255 Volt (Fixed-BIOS-Wert)

Für einen ersten Overclocking-Test fällt das Ergebnis annehmbar aus.

Auch bei der Skylake-S-Plattform werfen wir einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB Speicherkapazität des Typs "G.Skill RipJaws4 DDR4-3000". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten den Betrieb ohne Verwendung des XMP-Features.

cpuz2.PNG
Die XMP-Funktion wird korrekt vom System umgesetzt.
cpuz2.PNG
Ohne XMP konnten wir minimal
schärfere Latenzen festlegen.

Das Extreme-Memory-Profil wurde ohne Schwierigkeiten übernommen und das System startete sofort und lief reibungslos. Doch selbst unsere strafferen, manuellen Werte liefen ohne Zwischenfälle. In beiden Tests lag eine VDIMM von 1,35 Volt an.

In der folgenden Bildergalerie sind alle BIOS-Screenshots einsehbar:

 

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Kommentare (45)

#36
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Registriert seit: 03.07.2012
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1757
Edit
#37
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Zitat Trill;23748958
Beim Skylake gibt es doch schon USB 3.1 nativ von Intel
Nativ wäre es, wenn es im Chipsatz integriert wäre, was erst für die nächste Generation vorgesehen ist, also rede nicht von nativ, denn das stimmt so nicht.

Zitat Trill;23748958
Mit ist es vollkommen unverständlich, dass nur GB den Intel Alpine Ridge verbaut.
Die haben sich die wohl zuerst gesichert:
Zitat Trill;23748958
Laut Intel soll USB 3.1 auch nicht so schnell in den Chipsatz wandern
Das Gegenteil stand doch schon im Juni hier bei HL in dieser News: Intel: Auf 'Skylake' folgen 'Kaby Lake' und 'Cannonlake': "Kaby Lake" Desktop-Chipsätze mit nativer USB-3.1-Unterstützung

Wenn der nächste Chipsatz nicht schnell ist, weiß ich auch nicht was Du als schnell ansiehst :stupid:
Zitat Trill;23748958
Intel setzt hier auf den Alpine Ridge Zusatzcontroller. Auch beim Skylake Refresh wird es USB 3.1 wohl eher nicht im Chipsatz geben, da bleibt es bei 3.0.
Hast Du Belege für diese Behauptung? Mal abgesehen davon, dass es sowieso bisher nicht mehr als Gerüchte gibt, aber die sprechen eben von USB 3.1 im nächsten Chipsatz, irgendetwas muss das ja auch mehr haben als die aktuellen Chipsätze damit es sich überhaupt lohnt den bringen.
Zitat Trill;23748958
Bei Anandtech findet man noch ganz gute Infos zum Alpine Ridge und Chipsatz - klick
Dann solltest Du aber auch gelesen haben was ich oben zitiert habe, wieso reimst Du Dir dann trotzdem so einen Quatsch zusammen? Es gibt von Intel einfach nicht genug Alpine Ridge Controller, so einfach ist das, die anderen Hersteller können ja nicht mit dem Verkauf von Boards warten bis sie mal welche bekommen.

Zitat Trill;23749068
Ich glaube ich brauche nicht zu erklären, was das für den Speed bedeutet.
Wenn nur ein USB3.1 Gerät dran hängt, bedeutet das praktisch gar nichts, denn eine PCIe 3.0 Lane hat dafür auch genug Durchsatz, denn obwohl USB 3.1 Gen 2 nun wie PCIe 3.0 eine 128b130b statt einer 8b10b Coddierung bietet, so hat USB auch noch immer einen großen Oberhead. Wer wirklich schnelle externe Speichermedien anbinden will, braucht weiter Thunderbolt, am Besten Thunderbolt3!

Zitat hardtech;23749168
intel hat keine konkurrenz, da bringen die dann mit jeder neuen mini generation eine neue chipsatzgeneration raus.
Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, dass die Entwicklung eines ganze Chipsatzes auch eine gewaltige Vorlaufzeit braucht und bei den Skylake Chipsätzen hat sich ja nun einiges getan. USB 3.1 dagegen recht neu und damit die Kompatibilität eben gegeben ist, kann man die Entwicklung erst nach Verabscheidung des finalen Standards wirklich zuende führen, dann ist aber auch irgendwann der Termin wo man sowas noch in den neuen Chipsatz integrieren kann vorbei und man muss eben auf den nächsten warten.
Zitat hardtech;23749168
alleine wegen bugfixing und dem nicht entstandenen performancevorteil im cpu bereich bleibe ich beim haswell non refresh.
Das es keinen Performancevorteil gibt, ist doch glatter Quatsch, den gibt es vielleicht nicht bei den Anwendungen und Spielen die Du nutzt, aber z.B. bei Anandtechs Linux Benchmarks schlägt der 6700K den 4790K durch die Bank und um teils gut 20%. Ähnlich sieht es bei den Windows Professional Performance Benchmarks aus, aber ob das relevant genug ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden, aber es gibt eben den Performancevorteil den Du Skylake absprichst sehr wohl.
Zitat hardtech;23749168
für mich ist es nativ, wenn man keine zusätzlichen treiber installieren muss und alles direkt erkannt wird sowie funktionsbereit ist.
Das sind USB3 und USB 3.1 bei allen Rechnern mit einem Windows Update plötzlich nativ, das ist schon eine seltsame Definitiion.

Zitat JZ_;23749205
Der Intel kombiniert Thunderbolt 3, HDMI sowie DisplayPort.
Eben und für Thunderbolt 3 braucht er auch die 4 Lanes. Es bleibt außerdem die Frage wie diese intern überhaupt für den USB 3.1 Controller bereitgestellt werden und da kann es durchaus sein, dass der auch nur an einer Lanes hängt. Es gilt also erstmal Tests abzuwarten ob der überhaupt mehr Durchsatz schafft als der ASMedia.

Zitat JZ_;23749279
Meiner Meinung nach reicht 10Gb/s als USB3.1 Standard dicke und nutze die Lanes anderweilig :-)
Das sehe ich auch so, zumal ich schnelle SSDs nicht massenhaft extren anschliessen werde.

Zitat Trill;23749323
Und was ist, wenn du zwei externe 3.1 Festplattengehäuse mit ASM1352R Raid-Controller einsetzt?
Wozu sollte man das wollen? Eine um die Rohdaten in den Rechner zu bekommen, dann bearbeitet man sie und kopiert sie wieder drauf oder auch auf eine zweite, aber dann werden ja nicht beide geichzeitig genutzt. Oder willst Du damit einer internen PCIe SSDs Konkurrenz machen?
Zitat Trill;23749323
Wo du zwei SSDs einbaust. Da kannst du mit einem einzelnen ASM1142, mit nur einer 3.0 Lane, der ja über zwei USB-Ports verfügt, aber nicht gleichzeitig mit 750MB/s lesen und schreiben
Natürlich, denn PCIe ist bidirektional, kann also gleichzeitig auf einer Lane in beide Richtungen übertragen, daher kannst Du dann auf eine Lesen und der anderen schreiben, wenn der Controller selbst das auch mitmacht.
Zitat Trill;23749323
- mit dem Alpine Bridge, so wie er auf den GB-Brettern angebunden ist, geht das aber sehr wohl.
Hast Du Belege dafür? Du denkst Du das nur, weil der ja 2 PCIe Lanes hat? Die braucht man dafür aber gar nicht.

Bei Trill habe ich irgendwie immer das Gefüh er habe sich bei der Anmeldung vertoppt ähh vertippt :banana:
#38
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Registriert seit: 05.01.2008

Admiral
Beiträge: 12270
@holt
natürlich braucht es beim chipsatz eine längere zeit der entwicklung. dennoch ist intel da eher konservativ.
früher mit nforce chipsätzen von nvidia ging es durch nb und sb relativ schnell mit der integration.

mit der cpu performance könntest du auch argumentieren... die hat so eine viel schnellere igpu. frag mal die käufer! das juckt die kein stück.
deine beispiele für performance tun das genauso wenig. ausnahmen bestätigen die regel.
und wenn selbst 3dc so ein vernichtendes urteil im review fällt, dann ist skylake nach 2 jahren - mal wieder - eine enttäuschung. egal wie man argumentiert.
#39
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Registriert seit: 21.09.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 160
Weiß jemand zufällig, ob sich die PWM-Lüfter-Anschlüsse (CPU & Chasssis) auch auf DC-Mode umschalten lassen und dann immer noch regelbar sind? (Und inwieweit ist das PWM überhaupt regelbar?)
Gibt es vielleicht allgemein bei den neuen LGA1151/Z170 Boards von Asrock eine PWM/DC-Umschaltung, denn ich habe gesehen, dass diese Boards eigentlich nur noch mit PWM bestückt sind?
Und falls ja, wie groß ist der Regelbereich bei DC? Ich kenne das von einem älteren Asrock-Board, da konnte man tatsächlich Bereiche zwischen 1-99% eingeben.
#40
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12068
Zitat hardtech;23750522
dennoch ist intel da eher konservativ.
früher mit nforce chipsätzen von nvidia ging es durch nb und sb relativ schnell mit der integration.
Das hat nichts mit NB+SB oder ein Chip zu tun, NVidia hat offenbar viel schon auf Basis der Entwürfe der Normen entwickelt und schau Dir an was für Probleme SSDs teils an deren SATA Host Controllern hatten und einige immer noch haben. Damit ist man zwar schnell, aber wenn es dann doch noch Änderungen zur finalen Version gibt, hat man sich auch Probleme eingehandelt. USB3 ist das auch ein gutes Beispiel dafür.

Zitat hardtech;23750522
deine beispiele für performance tun das genauso wenig. ausnahmen bestätigen die regel.
und wenn selbst 3dc so ein vernichtendes urteil im review fällt
Wer ist 3dc, haben die irgendwas zu sagen? Das die meisten Games keine Vorteile auf der Leistungssteigerung von Skylake ziehen könne, liegt nicht an Skylake und bei Anandtechs Linux Benchmarks sowei bei den Windows Professional Performance Benchmarks Skylake Vorteile von bis zu 20% zeigt, dann ist der ja wohl vorhanden. Aber selbst pauschal zu sagen, Spiele würde gar nicht profitieren ist ja nicht korrekt, denn im Gaming Benchmark mit High-End Grakas gab es mit der R9 290X Gaming LE 4GB zwar gegenüber dem 4790K ein paar weniger fps, aber das ist immerhin eines der Spiele die auch mal mit der CPU Performance skalieren und wo nicht alle i5 und i7 mehr oder weniger gleichauf liegen, weil die Leistung der CPU gar nicht wirklich gefordert wird. Entweder das Ergebnis hängt da auch sehr an der SingleThread Performance, die teile wegen der fehlenden 200MHz im Turbo geringer ist, oder es mangelt noch am Tuning der neuen Plattform. Bei Total War: Attila liegt der 6700k auf der R9 ja auch mal vorne, da haben aber alle 4Kerner seid SandyBridge 27,x fps, die Unterschiede der CPUs spielen da also keine Rolle, was man auch daran sieht, dass bei dem Spiel mit der GTX980 dann plötzlich ein i5 4690 mit einem in jeder Hinsicht schnelleren i7 4790k gleichzieht. Deswegen kann man nicht beiden CPUs die gleiche Leistung unterstellen und behaupten der 4690 wäre generell so schnell wie der 4790k, das ist nur in dem Fall mal so und bei anderen Games vielleicht auch, aber eben nicht generell.

Die Games sind die Ausnahme, auch wenn hier viele im Forum die Rechner hauptsächlich dafür nutzen und viele Reviewer ihre Fazits danach schreiben wie die CPUs in Games abschneiden, aber es gibt noch viele andere Anwendungen und da ist Skylake fast immer Haswell überlegen. Wenn man diese Anwendungen nicht nutzt sondern nur solche (Games) bei denen dies eben nicht der Fall ist, dann braucht man sicher kein Upgrade zu machen und kann auch sagen: "Für meine Nutzung bringt Skylake keinen Leistungsschub", aber sollte den eben nicht generell verneinen, das ist kindisch und einseitig aus der eigenen Nutzung auf alle anderen geschlossen, also ebenso falsch wie lächerlich.

Schau Dir doch nur mal diesen Vergleich von fast 10Jahren Intel Mainstream CPUs an, vom Core2Duo E6600 bis zum i7 4790k. Bei den Anwendungen sind die Unterschiede teils gewaltig, bei den Games meist bescheiden bei Tomb Raider fällt eigentlich nur der E6600 mit 84,2fps etwas zurück, schon der Core2 Duo E8600 kann auf der GTX980 bei 1920x1080 mit 92,4fps gut mit dem 4790k mit 97,8fps mithalten. Will da jemand ernsthaft den Schluss ziehen, die Leistung hätte sich von einem C2D E6600 auf einen i7-4790k gerade um 16 Prozent gesteigert? Und das die Anwendungen dagegen alle so um den Faktor 6 bis 12 schneller laufen als Ausnahme abtun?

Wenn nicht, warum da nicht aber beim Vergleich von Haswell zu Skylake dann doch?
#41
Registriert seit: 05.03.2005
Augsburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3399
Hat schon jemand ein BIOS Upate auf 1.4 hinbekommen? Egal ob uebers UEFI oder Windows, er zerstoert mir das primaerbios und ich kann vom BIOS A nicht mehr booten.
#42
Registriert seit: 03.11.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 324
Ja. Händisch von der Asrock-Seite nur das Bios-File auf einen Stick mit Fat32. Und dann im Bios selbst...

Hatte ja schon echt Angst, dass das nicht funktioniert.

ALexander
#43
Registriert seit: 03.11.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 324
Ich habe jetzt auch ein Thema. Multiplier ist 45 mit einem i7-6700k, nach standby geht der Corespeed auf max 42, Multiplier lt CPUZ ist 45. Nach Reboot 45.
Ideen?

ALexander
#44
customavatars/avatar67109_1.gif
Registriert seit: 29.06.2007
(Schaumburg/Minden-Lübecke)
Korvettenkapitän
Beiträge: 2499
Zitat alx3737;23793317
Ich habe jetzt auch ein Thema. Multiplier ist 45 mit einem i7-6700k, nach standby geht der Corespeed auf max 42, Multiplier lt CPUZ ist 45. Nach Reboot 45.
Ideen?

ALexander


Falls es das gleiche Problem ist wie es bei mir war, liegt am BCLK, der muss auf Auto gestellt werden und Spread und Speed auch aktiviert bzw auf Auto.
#45
Registriert seit: 03.11.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 324
Ist alles Auto. Was meinst du mit Speed?

ALexander
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