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ASUS Maximus VII Hero im Test

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Seite 4: Features und Layout (3)

Es geht nun mit dem SuperI/O-Chip weiter.

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Der NCT6791D ist auch wieder dabei.

Der Super-I/O-Chip stammt von Nuvoton und trägt die Bezeichnung "NCT6791D". Mithilfe seiner Fähigkeiten können die Grundspannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten kontrolliert werden. Lüftersteuerung? Auch kein Problem für diesen Chip.

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Gigabit-LAN kommt natürlich von Intel.

Ohne Frage wurde von ASUS mit dem Intel I218-V der aktuelle Controller für die Desktop-Plattform ausgewählt. Für ihn sind Datenübertragungsraten von 1 GBit/s kein Hindernis, beherrscht jedoch auch die Modi 100 MBit/s und 10 MBit/s. Selbst Wake-on-LAN ist realisierbar. ASUS hat bei den neuen ROG-Mainboards mit Intels Z97-Chipsatz das "LANGuard"-Feature ergänzt, welches im Grunde bessere Kondensatoren und weit verbesserten Schutz vor elektrostatischer Entladung, Überspannung und gar Blitzeinschlägen während eines Gewitters bedeutet. Die besseren Kondensatoren sollen vor allem für einen besseren Datendurchsatz sorgen.

Ebenfalls dabei ist das "GameFirst III"-Feature, womit nach einer Aktivierung den Online-Gaming-Netzwerkpaketen eine weitaus höhere Priorität eingeräumt wird, sodass sich zumindest in der Theorie die Latenzzeit zum Spieleserver verbessern soll. ASUS hat hierbei vier Modi vorgesehen: Optimization, Game, Media Streaming und File Sharing. Für jede installierte Anwendung kann ein Modus festgelegt werden.

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Ein TMDS-Level-Shifter darf nicht fehlen.

Der ASMedia ASM1442K (TMDS-Level-Shifter) befindet sich zwischen dem CPU-Sockel und dem I/O-Panel und ist für die Wandlung der Spannung zwischen der internen Grafikeinheit und dem DVI- und HDMI-Grafikausgang verantwortlich. Durch ihn kann der Anwender sogar 3D- und 4K-Medien genießen.

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Die ROG-Features werden durch diesen Kameraden ermöglicht.

Bei den vielen ROG-Features wird eine separate Steuereinheit benötigt. Es handelt sich um ein zusätzliches CMOS, das sogenannte iROG. Wird das BIOS aktualisiert, wird der iROG-Chip meistens ebenfalls mit neuen Daten versorgt. Sein Aufgabengebiet umfasst die Steuerung und Überwachung der ROG-spezifischen Features, die weder vom Chipsatz noch von der CPU übernommen werden können. Zu den Features gehören die erweiterten Overclocking-Funktionen, MemOK! sowie das USB BIOS Flashback-Feature. Hinzu kommen aber auch die Steuerung und die Überwachung der Spannungsversorgung. Für die Ai Suite III werden durch den Chip zusätzlich die Schnittstellen für TurboV Evo und die GPU Boost-Software bereitgestellt.

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Das KeyBot-Feature braucht einen eigenen Controller.

ASUS hat sich eine interessante Funktion für Benutzer einfallen lassen, die über eine gewöhnliche Tastatur ohne Multimedia- und Makro-Tasten verfügen. Mithilfe des KeyBot-Features kann all das ohne Probleme kompensiert werden. Dabei lassen sich die Tasten F1 bis F10 beliebig mit sinnvollen Funktionen belegen. Beispielsweise mit Shortcuts für spezielle Anwendungen bzw. Ordner oder Multimedia-Befehlen, um etwa die Lautstärke zu erhöhen oder zu reduzieren. Es ist außerdem möglich, individuelle Makros abzuspeichern. Als Bonus kann mit der Taste F11 die CPU auf Knopfdruck übertaktet, mit F12 das XMP-Feature aktiviert und mit der DEL-Taste direkt ins UEFI gestartet werden.

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Das ASUS Maximus VII Hero nochmal in der Übersicht.

Das gesamte Layout befindet sich, wie schon beim Ranger-Modell, auf einem hohen Niveau. Wir kamen ohne Schwierigkeiten an alle wichtigen Stellen heran und auch unser bequiet! Dark Rock Pro C1 nahm problemlos seinen Platz ein. Idealerweise wurden die acht SATA-6G-Ports um 90 Grad angewinkelt, was von einem ROG-Mainboard auch einfach verlangt werden kann. Erfreulich gut arbeitet die integrierte Lüftersteuerung. Bereits in den Standard-Einstellungen arbeitet sie sehr zuverlässig und vor allem leise. Sie kann jedoch auch individuell angepasst werden. Neben den weiteren Modi "Silent" und "Turbo", steht auch noch der Punkt "Manual" zur Verfügung, wo sich der Anwender frei austoben kann und die für sich passenden Parameter festlegen kann.

Nett anzusehen ist auch das pulsierend rote Leuchten des PCH-Kühlers im ausgeschalteten Zustand des Systems, in dem einige rote LEDs montiert wurden.

Ein weiteres ROG-exklusives Feature ist "Truevolt USB". Dahinter verbergen sich zwei eigenständige, lineare 5V-Leitungen für die Front- und Back-USB-Anschlüsse. Das Ziel ist es, dass die Spannung über die USB-Buchsen zu jeder Zeit exakt 5 Volt beträgt, was für viele Geräte von Vorteil ist. Allerdings hängt die Effektivität dieses Features von dem verwendeten Netzteil ab. Wird beispielsweise ein qualitativ schlechtes Netzteil mit einer fluktuierenden 5-Volt-Spannung genutzt, kann "Truevolt USB" das Ganze nur sehr schwer abfangen.

Es gibt dann ferner noch "Sonic Radar II", welches viele eher als Cheating ansehen. So werden beispielsweise in einem Online-Shooter, wie Battlefield 4, sämtliche Schüsse, Schritte und andere Geräusche auf dem frei anpassbaren In-Game-Overlay angezeigt, sodass der Spieler sehen kann, aus welcher Richtung die jeweiligen Geräusche stammen.

Wer die maximal möglichen 32 GB des Arbeitsspeichers ausreizt, könnte sich einmal mit dem "RAMDisk"-Feature näher beschäftigen. Aus dem RAM kann auf diese Weise ein rasant schnelles Laufwerk herbeigezaubert werden, welches in puncto Performance laut ASUS um das 20-fache schneller ist als aktuelle SSDs.

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 11.04.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 412
Ich hatte mal einen 4770k der schaffte nur 4.3Ghz knapp unter 1.3V, ziemlich bob.
#2
Registriert seit: 05.01.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2874
[GEMECKER]Toll, dass ihr zu den MoBo-Tests immer Unmengen (aktuell 174) Bilder einstellt. Aber könntet Ihr Euch endlich mal eine vernünftige Galeriefunktion programmieren lassen oder ein entsprechendes Modul einbinden? Es ist absolut nervend, durch die Bilder zu blättern, vor allem da man es irgendwie NIE schafft, bei Bild 1 zu beginnen! Und nicht jeden interessieren Detailbilder aller Schaltungen oder sämtlich BIOS-Einstellungen. Und die Bilder, die einen interessieren kann man nicht gezielt anspringen![/GEMECKER OFF]
Ansonsten ein guter Test! Danke dafür!
#3
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1154
Zitat frankNfurter1701;23680486
[GEMECKER]Toll, dass ihr zu den MoBo-Tests immer Unmengen (aktuell 174) Bilder einstellt. Aber könntet Ihr Euch endlich mal eine vernünftige Galeriefunktion programmieren lassen oder ein entsprechendes Modul einbinden? Es ist absolut nervend, durch die Bilder zu blättern, vor allem da man es irgendwie NIE schafft, bei Bild 1 zu beginnen! Und nicht jeden interessieren Detailbilder aller Schaltungen oder sämtlich BIOS-Einstellungen. Und die Bilder, die einen interessieren kann man nicht gezielt anspringen![/GEMECKER OFF]
Ansonsten ein guter Test! Danke dafür!


Jep, die Galerie ist immer noch von Anno 2005...
+1
#4
Registriert seit: 06.05.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 359
Finde auch da wäre mal Handlungsbedarf.
#5
customavatars/avatar25322_1.gif
Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2440
Ich muss mal hier fragen, weil es sich mir aus dem Handbuch nicht wirklich erschließt:
Ist es irgendwie OHNE die Ai Suite III möglich, das USB-Charger+ Feature oder eine ähnliche Funktion zum Aufladen des Smartphones an einem bestimmten USB-Port zu verwenden?
Also nur mit Bios-Einstellungen?
Wenn man mit USB Charger+ einstellen kann, dass der Port auch im ausgeschalteten Zustand Ladestrom liefert, müsste es doch auch im UEFI-Bios einzustellen gehen. weil wenn die Kiste aus ist, läuft doch die AiSuite auch nicht.... so zumindest meine Logik. ;)
Mag mir die Ai Suite III nicht unbedingt installieren, da ich schon schlechte Erfahrungen damit gemacht habe, weil x Dienste mitstarten und im Hintergrund rödeln.
Bios ist das aktuellste.
Vielen Dank schon mal...
#6
Registriert seit: 19.11.2005

Obergefreiter
Beiträge: 80
Kann mir jemand sagen wie ich das Bios optimal einstelle (ohne OC)
Standard ist nicht die beste Antwort, das das Maximus Hero VII von Werk aus versucht zu OC.
Und als zweite Grund warum ich Frage ist, das ich jetzt mehrmals den Fall gehabt hatte das sich mein PC von alleine ausschaltet.
- 1 X beim 3D Mark (hier musste ich im Bios den OC ausschlachten weiß jetzt nicht mehr genau wie das hieß und dann ging es)
- 3 X beim updaten und sogar löschen von Microsoft net framework (4.5.2 und 4.5) hatte es aber dann doch geschafft es zu installieren.
- 1 X beim installieren von Treiber
- 2 oder 3 x wo ich mich nicht mehr erinnern kann

meine Komponenten:
Intel Core i7-4790K, 4x 4.00GHz, boxed (BX80646I74790K)
G.Skill Ares DIMM Kit 16GB, DDR3-2400, CL11-13-13-31
Thermalright HR-02 Macho Rev. B
be quiet! Straight Power 10-CM 800W ATX 2.4 (E10-CM-800W/BN237)
4096MB MSI GeForce GTX 980
Crucial MX200 250GB, SATA 6Gb/s
3000GB Seagate Desktop HDD
NZXT Phantom 630
Dann nochmal 2 Seagate 1,5 TB HDD bis ich mir eine 8TB kaufe.

PS: Heiss ist mein Pc nie geworden CPU schwankt immer zwischen 39°C und 51°C (Idel und bei Belastung)
- GPU immer um die 38°C
- MB auch um die 48°C
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