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MSI X99A Raider im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Weiter geht es mit dem I/O-Panel:

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Das I/O-Panel beim MSI X99A Raider.
  • PS/2, 2x USB 2.0
  • CMOS-Clear-Button
  • 2x USB 2.0
  • 2x USB 3.1 (ASMedia ASM1142)
  • 2x USB 3.0 (Intel X99)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.0 (Intel X99)
  • und die analogen Audiobuchsen sowie ein optischer Digitalausgang (TOSLink)

An dem I/O-Panel sind jede Menge USB-Anschlüsse vorhanden. Jeweils vier USB-3.0- und USB-2.0- und sogar zwei USB-3.1-Typ-A-Schnittstellen sind neben einer PS/2-Schnittstelle, einem CMOS-Clear-Button sowie fünf 3,5-mm-Audiobuchsen und einem TOSLink-Anschluss vertreten.

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Der SuperI/O-Chip kommt von Nuvoton.

Nuvotons NCT6792D+ kümmert sich um die Auswertung der Temperatur-, Spannungs- und Lüftergeschwindigkeitsdaten und kann auch letztere manuell steuern. Ein unverzichtbarer Controller.

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Realteks ALC892 ist für den Sound verantwortlich.

Wir fanden es etwas schade, dass MSI beim Sound gespart hat und statt zum Realtek ALC1150 zu dem ALC892 gegriffen hat. Der ALC892 unterstützt allerdings ebenfalls 8+2 Kanäle und bietet einen DAC von 95 dB.

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Um den Netzwerkbereich kümmert sich ein Intel-PHY.

Der Intel I218-V wird auf vielen aktuellen Intel-Mainboards verlötet und kommt mit einer 1-GBit/s-Bandbreite samt Wake-on-LAN-Unterstützung daher. Auch kommt er mit den Geschwindigkeiten 100 MBit/s und 10 MBit/s zurecht.

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Kernpunkt der USB-3.1-Funktionalität ist der ASMedia ASM1142.

Das MSI X99A Raider bringt zwei USB-3.1-Schnittstellen als Typ A mit und daher wird zwingend ein Zusatzcontroller benötigt, der mit der USB-3.1-Spezifikation kompatibel ist. Diese Aufgabe übernimmt der ASMedia ASM1142. Mit zwei Buchsen ist der USB-3.1-Hostcontroller bereits vollständig belegt. In diesem Fall wurde der ASM1142 mit zwei PCIe-2.0-Lanes an den X99-Chipsatz angebunden, sodass er auf theoretische 10 GBit/s kommt, wenn man den Overhead abzieht.

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Ein BIOS-Umschalter ist auch mit an Bord.

Über dem SATA-Express-Anschluss ist auch ein BIOS-Switch erreichbar, mit dem der Anwender zwischen den beiden dedizierten BIOS-ROMs umschalten kann.

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Das MSI X99A Raider nochmal in der Übersicht.

Am Layout gibt es eigentlich nichts zu beanstanden, wenn man vom SATA-Express-Anschluss absieht. MSI hätte die SATAe-Schnittstelle daher auch in angewinkelter Position zu den anderen SATA-Ports gesellen können. Alles andere befindet sich genau an dem Ort, wo es auch hingehört und erwartet wird. Zur Effektivität der Lüftersteuerung können wir nur wenig berichten. Als CPU-Kühler setzten wir erneut den NZXT KRAKEN X40 ein.

Trotz allem bietet das UEFI eine ordentliche Anpassung der Lüfter an. Immerhin lassen sich fünf Lüfter anschließen. Dafür sorgen fünf 4-polige FAN-Header. Für jeden Lüfter lässt sich die Lüfterkurve auf die eigenen Wünsche in vier Stufen manuell anpassen. Standard-Setting: Liegt die CPU-Temperatur unterhalb der 40-Grad-Marke, drehen sich die Lüfter mit nur 12,5 Prozent der maximalen Drehzahl. Die nächsten beiden Hürden werden per Default bei 55 Grad und 70 Grad Celsius festgelegt, wodurch der/die Lüfter auf 37,5 Prozent respektive 62,5 Prozent beschleunigt werden. Wird die 85-Grad-Marke erreicht, arbeiten die Lüfter schließlich mit der vollen Drehzahl.

MSI hat auch bei den neuen Haswell-E-Mainboards das "Guard-Pro"-Feature hinzugefügt, welches in sechs Unter-Features gegliedert ist: Circuit Protection (Kurzschlussschutz),  Humidity Protection (Schutz vor hoher Luftfeuchtigkeit), High Temperature Protection (Schutz vor hohen Temperaturen), ESD Protection (Schutz vor elektrostatischer Entladung), EMI Protection (Schutz vor elektromagnetischen Interferenzen), ECO Power (Energieeinsparung durch Deaktivierung nicht benötigter Onboard-Chips).