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Gigabyte GA-X99M-Gaming 5 im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen mit dem Super-I/O-Chip weiter:

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Ohne SuperI/O-Chip geht es nicht.

Die Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten wollen stets überwacht werden. Dafür ist der IT8620E auf dem Board zu finden, mit dem auch die Lüfter manuell gesteuert werden können.

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Etwas Komfort ist auch dabei und schadet definitiv nicht.

Direkt mittig im Bild haben wir den Power-Button, dann in Weiß der Reset- und rechts daneben der CMOS-Clear-Taster. Dazwischen liegen noch zwei Switches. Mithilfe des linken Schalters kann der Anwender vom Main-BIOS auf das Backup-BIOS umschalten. Wer auf das Dual-BIOS-Feature lieber verzichten möchte, kann es mit dem rechten Switch deaktivieren.

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Gleich zwei USB-3.0-Header stehen bereit.

Aus den beiden Headern werden im Handumdrehen vier USB-3.0-Schnittstellen, die nativ mit dem X99-Chipsatz in Kontakt stehen. Oberhalb des Front-Panels befinden sich außerdem zwei Pins. Werden die beiden kurzgeschlossen, werden die BIOS-Parameter auf die Standardwerte zurückgesetzt. Ganz rechts ist die Debug-LED zu sehen, die in manchen Situationen bei der Fehlersuche behilflich ist.

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Hier haben wir den USB-3.0-Hub.

Der Renesas uPD720210 fungiert als 4-Port-USB-3.0-Hub und erhält als Input zwei der nativen USB-3.0-Ports.

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Passend zum Gaming: Der Killer E2201-Netzwerkcontroller.

Über den Qualcomm-Atheros-Killer-E2201-Netzwerkcontroller erfolgt die kabelgebundene Netzwerkverbindung. Er kommt auf eine Bandbreite von theoretischen 1 GBit/s und ist auch abwärtskompatibel zu den Geschwindigkeiten 100 MBit/s und 10 MBit/s. Seine Priorität liegt bei den Netzwerkpaketen, die bei Online-Spielen anfallen. Dadurch kann sich je nach Internetleitung und Situationen die Latenz zum Spieleserver nach unten korrigieren.

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Das Gigabyte GA-X99M-Gaming 5 nochmal in der Übersicht.

An dem Layout haben wir fast nichts auszusetzen. Trotz der relativ großen Kühlkörper und den zahlreichen Heatpipes sind wir an alle wichtigen Stellen problemlos herangekommen. Problematisch könnte es allerdings werden, wenn ein großer CPU-Luftkühler verwendet wird, der den obersten PCIe-3.0-x16-Steckplatz überragen könnte. Wir selbst haben den NZXT KRAKEN X40 montiert, bei dem es diesbezüglich keine Probleme gab. Auf dem PCB werden fünf 4-Pin-FAN-Header angeboten. Von denen lassen sich vier Stück manuell steuern. Gigabyte lässt dem Anwender die Wahl zwischen folgenden Modi: Normal, Silent, Manual und Full Speed. Wem die vordefinierten Profile nicht ausreichen, kann sich dagegen auch an der manuellen Steuerung versuchen. Hier kann der Anwender sich für einen PWM-Wert von 0,75 bis 2,50 in 0,25-Schritten entscheiden.