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ASRock X99 WS-E (/10G) mit 64 PCIe-3.0-Lanes im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Wir machen mit dem I/O-Panel weiter:

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Das I/O-Panel vom ASRock X99 WS-E/10G.
  • Gigabit-LAN (Intel I210-AT), 2x USB 2.0
  • 2x USB 3.0 (ASM1074), CMOS-Clear-Button
  • Gigabit-LAN (Intel I210-AT), 2x USB 3.0 (ASM1074)
  • 2x USB 2.0, eSATA 6 GBit/s (shared mit sSATA3_3)
  • 10 GBit/s-LAN (Intel X540)
  • 10 GBit/s-LAN (Intel X540)
  • und die analogen Audioanschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Gerade beim deutlich preisintensiveren X99 WS-E/10G sieht das I/O-Panel sehr eindrucksvoll aus. Dort sehen wir zwei 1-GBit/s-LAN, zwei 10-GBit/s-LAN-Buchsen, jeweils vier USB-3.0- und USB-2.0-Schnittstellen, ein eSATA-6GBit/s-Anschluss, die analogen Audiobuchsen, dazu einmal Toslink und sogar einen CMOS-Clear-Button. Das normale X99 WS-E hat bis auf die beiden 10-GBit/s-Ports das identische I/O-Panel erhalten. An dieser Stelle der beiden schnelleren Netzwerk-Buchsen befindet sich also rein gar nichts.

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Intels X540-Netzwerkcontroller sorgt für 10-GBit/s-LAN-Support.

Er sieht fast wie eine CPU aus, der Intel X540. Doch ist es tatsächlich "nur" der Netzwerkcontroller, der sich für die beiden 10-GBit/s-Ports beim X99 WS-E/10G verantwortlich zeigt. Dank ihm werden die Netzwerkpakete theoretisch auf bis zu 1,25 GB/s beschleunigt, eben die zehnfache Leistung der standardisierten 1-GBit/s-LAN-Ports. Der Intel X540 wird von den übrig gebliebenen acht PCIe-3.0-Lanes angetrieben, nutzt sie allerdings im PCIe-2.1-Modus, sodass ihm also eine Bandbreite von etwa 4 GB/s zur Verfügung steht und damit mehr als genug Performance.

Als eine der Besonderheiten ist es möglich, die beiden 10-GBit/s-Ports via Teaming zusammenzuschalten und selbst auch mit den beiden 1-GBit/s-Anschlüssen, sodass sich die Bandbreite auf diese Weise noch weiter erhöhen lässt.

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ASRocks Purity-Sound-2-Feature ist auch mit an Bord.

Weniger verwunderlich ist es, dass ASRock auch auf dem X99 WS-E(/10G) die Purity-Sound-2-Lösung verbaut. Unter dem EMI-Shield verbirgt sich der sehr weit verbreitete Realtek ALC1150, der 8+2 Kanäle bereitstellt bzw. verarbeiten kann und auf einen Front-DAC von 115 dB SNR kommt. Non-Front sind es 96 dB SNR. Dazu wurden noch zwei NE5532 von Texas Instruments mit einbezogen. Einer fungiert als Differential Amplifier, der andere als 600 Ohm starker Kopfhörerverstärker. Somit lassen sich auch Kopfhörer/Headsets mit einer sehr hohen Impedanz nutzen. Acht Audio-Kondensatoren von Nichicon sollen zudem das Klangbild positiv beeinflussen.

Am unteren PCB-Rand kann der 4-polige Molex-Stromanschluss dazu verwendet werden, um im Falle einer Multi-GPU-Konfiguration eine elektrische Stabilität zu erwirken.

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Diese beiden Chips sehen wir nicht zum ersten Mal.

Links haben wir den Nuvoton NCT6791D, der für die Überwachung der Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten zuständig ist und letztere auch beeinflussen kann. Auf der rechten Seite hält sich dagegen der ASMedia ASM1074 für seinen Einsatz als USB-3.0-Hub bereit. Er kümmert sich um die vier Anschlüsse am I/O-Panel. Seinen Input liefern zwei native USB-3.0-Ports.

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Einige Onboard-Features dürfen freilich nicht fehlen.

Unten links sind die beiden USB-2.0-Header sichtbar. Ferner kann sich der Anwender auf eine Diagnostic-LED, einen Power- und Reset-Button sowie einen Switch zum Umschalten der beiden BIOS-ROMs. Oberhalb davon ist sehr schön der M.2-Steckplatz zu sehen. In ihm lassen sich entsprechende Module mit einer Länge von 3 cm, 4,2 cm, 6 cm, 8 cm und 11 cm einsetzen.