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ASUS X99-E WS mit 64 PCI-Express-3.0-Lanes im Test

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Seite 2: Features und Layout (1)

Der X99-Chipsatz wurde auf den technischen Stand des aktuellen Z97-PCHs gebracht, bringt allerdings vier weitere native SATA-6G-Ports mit. Identisch ist dagegen die Bereitstellung von sechs USB-3.0-Schnittstellen. Auch bietet die Southbridge weiterhin maximal acht PCIe-2.0-Lanes, die weiterhin sehr knapp werden können, vorwiegend bei teureren High-End-Platinen.

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ASUS setzt auf ein leistungsstarkes VRM-Design.

Gerade beim X99-E WS lohnt sich die Demontage der beiden Kühlereinheiten, die den Chipsatz, die beiden PLX-Chips und natürlich den VRM-Bereich freilegen. Oberhalb des CPU-Sockels sind die acht von ASUS "Beat Thermal" getauften Spulen untergebracht, die optisch sehr an die Spulen der hochpreisigen Republic-of-Gamers-Platinen erinnern. Laut ASUS gehen die Spulen mit einer Effizienz von 93 Prozent zu Werke. Damit die Spulen überhaupt erst ihre Effizienz unter Beweis stellen können, benötigen sie den Input der MOSFETs. ASUS hat an dieser Stelle Dr.MOS MOSFETs verbauen lassen. Sie stammen von International Rectifier und tragen die Bezeichnung "IR3550M". So kümmert sich je ein MOSFET um eine Spule. Den generellen Strom-Input liefern dagegen gleich zwei 8-polige +12V-Stromanschlüsse und bieten damit mehr als genug Potenzial nach oben für einen gewagten Overclocking-Versuch. Zusätzlich hat ASUS langlebige Kondensatoren auf dem PCB verteilt, die mindestens 12.000 Stunden bei 105 Grad Celsius und sogar 1,2 Millionen Stunden bei 65 Grad Celsius durchhalten sollen. Im normalen Betrieb sind derartige Temperaturen unwahrscheinlich, sodass sich der Anwender um die Lebensdauer der Kondensatoren keine Gedanken machen muss.

Links und rechts vom CPU-Sockel halten sich jeweils vier DDR4-DIMM-Speicherbänke bereit, die im Höchstfall 128 GB aufnehmen können. Im Gegensatz zu den anderen ASUS-Platinen wurden hier Speicherbänke verwendet, die sowohl gewöhnliche ungepufferte DIMMs als auch registrierte ECC-DIMMs akzeptieren. Letztere werden passenderweise im Workstation- und vor allem im Server-Segment eingesetzt. Einzige Voraussetzung für die Verwendung von Registered-ECC-DIMMs ist allerdings die Installation einer Intel-Xeon-E5-1600- oder Xeon-E5-2600-v3-CPU (Haswell-EP). In Verbindung mit den drei Haswell-E-Prozessoren lässt sich der Arbeitsspeicher laut ASUS je nach Modulwahl bis effektiv 3.200 MHz übertakten.

Selbstverständlich hat das X99-E WS auch den proprietären MemOK!-Button erhalten, der bei Problemen hilfreich sein kann, indem er entspannte RAM-Parameter aktiviert, mit denen das Board schlussendlich booten kann. Der Button selbst ist rechts unten in der Ecke von unserem Mainboard-Overview-Bild zu sehen.

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Der ASP1257 ist längst kein Unbekannter mehr.

Auf den meisten Mainboards verlötet ASUS den ASP1257-PWM-Controller, der dazu in der Lage ist, acht Phasen oder in diesem Falle acht Spulen anzusprechen. Dadurch müssen keine notgedrungenen Phasen-Doubler verwendet werden.

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Für den Arbeitsspeicher wurden zwei ASP1250 vorgesehen.

Beide 4-DIMM-Gruppen werden von jeweils zwei Phasen mit Strom versorgt, für deren Instruktionen ist jeweils ein ASP1250 verantwortlich. Diese Kombi soll bereits ausreichen, damit effektive Taktraten von 3.200 MHz zustandekommen.

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Das Highlight: Die sieben mechanischen PCIe-3.0-x16-Steckplätze.

Absolute Enthusiasten brauchen nur eine Sorte an Erweiterungsslots - mechanische PCIe-x16-Steckplätze. Davon tummeln sich gleich sieben Stück als PCIe-3.0-Version auf dem X99-E WS und bieten sehr viel Spielraum für unterschiedliche Belegungen. Allen voran ist mit ihnen eine Multi-GPU-Konfiguration mit vier Grafikkarten definitiv kein Hindernis. Mithilfe der beiden PLX-Tech PEX8747-Gen3-Switches spielt es auf dem Papier keine Rolle, ob in dem CPU-Sockel nun ein Core i7-5820K mit 28 PCIe-3.0-Lanes oder ein Core i7-5930K bzw. ein Core i7-5960X mit 40 PCIe-3.0-Lanes steckt. Werden vier AMD- oder NVIDIA-Grafikkarten auf das X99-E WS gespannt, werden alle vier mit 16 PCIe-3.0-Lanes versorgt. ASUS hat die entsprechenden vier Steckplätze in Grau gefärbt. Die drei schwarzen Slots werden elektrisch mit höchstens acht PCIe-3.0-Lanes versorgt, was je nach Erweiterungskarte dennoch ausreichend sein sollte.

Und selbst, wenn der Enthusiast es vorzieht, bis zu sieben Grafikkarten zu installieren (ohne Multi-GPU-Setup), wird die erste mit 16 Lanes und die restlichen sechs Karten mit acht Lanes angetrieben. Somit wird also klar, dass sich insgesamt 64 PCIe-3.0-Lanes auf die sieben Slots verteilen lassen. Für eine verbesserte, elektrische Stabilität hat ASUS auch an einen PCIe-6-Pin-Stromanschluss gedacht, der sich oberhalb des ersten Steckplatzes befindet. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die verschiedenen Belegungen, die für sämtliche Sockel-LGA2011-v3-Prozessoren gilt.

PCIe-Slots und deren Lane-Anbindung (maximal 64 Lanes)
  PCIe-Slot 1 PCIe-Slot 2 PCIe-Slot 3 PCIe-Slot 4 PCIe-Slot 5 PCIe-Slot 6 PCIe-Slot 7
Single-GPU-Betrieb x16 - - - - - -
Zwei Grafikkarten im 2-Way-SLI/CrossFireX-Verbund x16 - x16 - - - -
Drei Grafikkarten im 3-Way-SLI/CrossFireX-Verbund x16 - x16 - x16 - -
Vier Grafikkarten im 4-Way-SLI/CrossFireX-Verbund x16 - x16 - x16 - x16
Sieben Grafikkarten im Non-SLI/CrossFireX-Betrieb x16 x8 x8 x8 x8 x8 x8

Uns reichten die ASUS-Vorgaben allerdings nicht aus und wir haben uns gefragt, wie die beiden PLX-Chips mit den sieben Slots angebunden sind und vor allem, welche anderen Kombinationen noch möglich sind. Hierzu haben wir von ASUS ein Blockdiagramm erhalten, auf dem die Anbindung der beiden PLX-Chips zu sehen ist:

ASUS
Die Anbindung der beiden PLX-Chips im Überblick.
  • X99 = Haswell-E(P)-CPU
  • PCIE GEN3 Bridge = PEX8747-Gen3-Switch
  • QSW = Quick-Switch

ASUS ging bei diesem Diagramm von einer Haswell-E(P)-CPU mit 40 PCIe-3.0-Lanes aus. Wird der Core i7-5820K eingesetzt, wird die Gesamtperformance theoretisch etwas verringert ausfallen. Wer sich allerdings speziell für das X99-E WS interessiert, wird auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem 40-Lane-Prozessormodell greifen.

Die beiden PEX8747-Chips können in der Summe jeweils 48 Lanes handeln, werden mit 16 Lanes von der CPU ausgestattet und können auf der anderen Seite wieder 32 Lanes bereitstellen, sodass wir wieder bei den maximalen 64 Lanes sind. Wie auf der Grafik zu sehen ist, wird der erste Steckplatz gleich mit 16 Lanes versorgt. Die weiteren 16 Stück werden dagegen aufgeteilt. Acht Lanes wandern zum Slot Nummer 3, die anderen acht hingegen in den ersten Quick-Switch, der aus den acht Lanes wieder 16 macht und diese erneut aufteilt. Dabei werden dem 3. Slot weitere acht Fahrspuren bereitgestellt und dem 2. Slot acht Bahnen.

Beim zweiten PEX8747 ist die Verteilung etwas komplexer gestaltet worden. Zunächst einmal werden acht Lanes an den zweiten Quick-Switch transferiert, von dem aus acht an den 4. Steckplatz gehen, die anderen acht an Slot Nummer 5. Acht weitere Lanes, ausgehend vom PLX-Chip, wurden ebenfalls für den 5. Slot reserviert, wodurch über ihn insgesamt 16 Leitungen zur Verfügung stehen. Das exakt gleiche Spiel wurde für die beiden Slots 6 und 7 angewendet.

Unterschiedliche Kombinationen

Wir haben nun auch abseits des Mainboard-Handbuchs andere Kombinationen ausprobiert. Vorweg einmal: Es spielt erstmal in der Theorie keine Rolle, ob nun eine Sockel LGA2011-v3-CPU mit 28 oder 40 PCIe-3.0-Lanes installiert wird. Anhand der vorliegenden Daten stehen in jedem Fall insgesamt 64 PCIe-3.0-Lanes zur Verfügung. Fraglich ist allerdings, wie die Gesamtperformance ausfällt, wenn nun ein Core i7-5820K in dem CPU-Sockel steckt. In diesem Fall würde ein PEX8747 mit 16 Lanes und der andere PEX8747 intern theoretisch mit acht Lanes behandelt. Demnach müssten die unteren vier Steckplätze also insgesamt etwas schwächer zu Werke gehen, da es dem PEX8747 schwerlich möglich ist, weitere zwölf Bahnen für den i7-5820K zu kompensieren, da es sich eben immer noch um einen Switch handelt.

Für die speziellen Tests haben wir noch eine weitere AMD Radeon HD 7850 und eine PCIe-x8-SAS-Karte verwendet.

Laut dem Mainboard-Handbuch und anhand der obigen Tabelle sollen bei einem Multi-GPU-Gespann, bestehend aus zwei Grafikkarten (ohne zusätzliche Erweiterungskarten), Slot Nummer 1 und Slot Nummer 3 verwendet werden. In der Theorie ist das allerdings weniger optimal. Somit haben wir Karte A in den ersten und Karte B in den fünften Steckplatz eingesetzt. Auf diese Weise werden zwei Vorteile ermöglicht. Einerseits ist zwischen den beiden Karten noch genügend Luft, was vor allem bei luftgekühlten Grafikkarten nicht verkehrt ist und andererseits arbeiten beide Karten theoretisch im optimalen Bereich, da beide Karten indirekt auf jeweils 16 Lanes von der Sockel LGA2011-v3-CPU (mit 40 Lanes) zugreifen. (siehe Blockdiagramm).

Doch selbst, wenn wir noch die SAS-Karte in den untersten Steckplatz installieren, arbeitet Karte B selbstverständlich noch mit 16 Lanes. Im nächsten Versuch haben wir beide Karten in Slot 1 und 3 untergebracht, was ASUS empfiehlt. Besonders, wenn beide Karten mit Wasser gekühlt werden, ist diese Kombination weniger dramatisch. Beide Karten gehen ohne Frage mit 16 Leiterbahnen zu Werke. Auch ist es für die CPU und für den PEX8747 kein Problem, ein Mischbetrieb aus PCIe-3.0- und PCIe-2.0-Grafikkarten zu gewährleisten, falls der Anwender beispielsweise irgendeine zweite Grafikkarte benötigt, um einfach mehr Monitore anklemmen zu können. Andere Erweiterungskarten, wie unsere SAS-Karte im PCIe-x8-Format oder PCI-Express-SSDs können frei auf die anderen Steckplätze verteilt werden.

In den unten stehenden Tabellen gehen wir bei den Grafikkarten von Dual-Slot-Versionen aus. Einige dieser Kombinationen ergeben weniger Sinn, wir haben dennoch alle möglichen Kombinationen aufgelistet.

2-Way-SLI/CrossFireX + zusätzliche Erweiterungskarte(n) Kombinationen A
  PCIe-Slot 1 PCIe-Slot 2 PCIe-Slot 3 PCIe-Slot 4 PCIe-Slot 5 PCIe-Slot 6 PCIe-Slot 7
2x GPU x16 (GPU1) - - - x16 (GPU2) - -
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - - - x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - - x1/x2/x4/x8 x16 (GPU2) - -
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - x1/x2/x4/x8 - x16 (GPU2) - -
2x GPU + 2x sonstige Karten x16 (GPU1) - - x1/x2/x4/x8 x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8
2x GPU + 2x sonstige Karten x16 (GPU1) - x1/x2/x4/x8 - x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8
2x GPU + 2x sonstige Karten x16 (GPU1) - x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8 x16 (GPU2) - -
2x GPU + 3x sonstige Karten x16 (GPU1) - x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8 x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8

 

2-Way-SLI/CrossFireX + zusätzliche Erweiterungskarte(n) Kombinationen B
  PCIe-Slot 1 PCIe-Slot 2 PCIe-Slot 3 PCIe-Slot 4 PCIe-Slot 5 PCIe-Slot 6 PCIe-Slot 7
2x GPU x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - - - -
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - - - x1/x2/x4/x8
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - - x1/x2/x4/x8 -
2x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8 - -
2x GPU + 2x sonstige Karten x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - - x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8
2x GPU + 2x sonstige Karten x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8 -
2x GPU + 3x sonstige Karten x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8

 

3-Way-SLI/CrossFireX + zusätzliche Erweiterungskarte(n)
  PCIe-Slot 1 PCIe-Slot 2 PCIe-Slot 3 PCIe-Slot 4 PCIe-Slot 5 PCIe-Slot 6 PCIe-Slot 7
3x GPU x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3) - -
3x GPU - - x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3)
3x GPU + 1x sonstige Karte x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3) - x1/x2/x4/x8
3x GPU + 1x sonstige Karte x1/x2/x4/x8 - x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3)
3x GPU + 1x sonstige Karte - x1/x2/x4/x8 x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3)
3x GPU + 2x sonstige Karten x1/x2/x4/x8 x1/x2/x4/x8 x16 (GPU1) - x16 (GPU2) - x16 (GPU3)

Somit hat sich in der Summe gezeigt, dass das ASUS X99-E WS individuell einsatzfähig ist und für jeden Enthusiasten die passende Lane-Verteilung ermöglicht.

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Ein umfangreiches Storage-Aufgebot wird angeboten.

Ein Workstation-Unterbau sollte im Bestfall genügend Storage-Anschlüsse bereitstellen. Und genau in dieser Disziplin ist das ASUS X99-E WS gar nicht schlecht aufgestellt. Im Vordergrund sehen wir acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und zwei SATA-Express-Anschlüsse. Ganz klar sind die acht SATA-Ports nativ an den X99-PCH angebunden, was auch für den oberen SATAe-Anschluss gilt. Der Untere hingegen benötigt einen Zusatzcontroller, der aus dem ASMedia ASM106SE gebildet wird und auf vielen weiteren ASUS-Mainboards zum Einsatz kommt.

Links oben von den SATA(e)-Schnittstellen aus kann der M.2-Steckplatz mit einem Solid State Module belegt werden, das eine Länge von 6 cm und 8 cm aufweisen darf. Die Anbindung erfolgt über vier PCIe-3.0-Lanes von der Haswell-E(P)-CPU und kommt damit bestenfalls auf 32 GBit/s (3,94 GB/s). Doch das ist noch nicht alles, denn am I/O-Panel, dem wir uns im Anschluss widmen werden, halten sich auch noch zwei eSATA-6GBit/s-Buchsen über den ASMedia ASM1061 bereit. An Storage-Anschlüssen mangelt es damit also nicht.

Rechts von den Schnittstellen aus hat ASUS die beiden USB-3.0-Header positioniert. Unterhalb von ihnen wurde jeweils ein Switch verlötet. Der erste mit der Aufschrift "DR.POWER" aktiviert das ASUS-Dr.Power-Feature, welches mit dem gleichnamigen Utility zusammenarbeitet. Dieses Tool zeigt Desktop-Benachrichtigungen an, falls ein Problem mit dem Netzteil entdeckt wurde. Wird der "EZ_XMP"-Switch aktiviert, wird ein vorhandenes Extreme Memory Profile aktiviert.

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Das I/O-Panel vom ASUS X99-E WS.
  • Q-Code-Logger-Button, USB-BIOS-Flashback-Button
  • 2x USB 3.0 (ASM1074, oben: Q-Code-Logger; unten: USB BIOS Flashback), 2x eSATA 6GBit/s (ASM1061)
  • 2x USB 3.0 (ASM1074)
  • 2x USB 3.0 (ASM1042AE)
  • Gigabit-LAN (Intel I210-AT), 2x USB 3.0 (Intel X99)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-LM), 2x USB 3.0 (Intel X99)
  • und die analogen Audio-Anschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Am I/O-Panel befinden sich gleich zehn schnelle USB-3.0-Buchsen, zwei Gigabit-LAN-Ports, zwei eSATA-Anschlüsse und fünf analoge und ein digitale Audio-Anschluss. Als Ergänzung wurde der Q-Code-Logger- und USB-BIOS-Flashback-Button hinzugefügt.

Q-Code-Logger-Feature

Mit dem Q-Code-Logger-Feature hat sich ASUS eine sinnvolle Funktion für das X99-E WS einfallen lassen. Zahlreiche Mainboards verfügen über eine Diagnostic-LED, aber weitaus weniger davon besitzen die Fähigkeit, die gesamten Codes in eine Log-Datei zu speichern. Zu diesem Zweck wird ein USB-Stick in den oberen linken USB-3.0-Anschluss eingesteckt und im Anschluss der Q-Code-Button für etwa drei Sekunden gedrückt. Nachdem dieser Button drei Mal geblinkt hat, zeichnet er alle anfallenden Q-Codes auf. Auf diese Weise kann der Anwender im Falle eines Problems genau überprüfen, welcher Q-Code auf der Diagnostic-LED angezeigt wurde, ohne das PC-Gehäuse selbst öffnen zu müssen.

 

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Kommentare (37)

#28
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Registriert seit: 20.11.2009
Österreich
Korvettenkapitän
Beiträge: 2324
Mich hat bei allen X99 gestört das der erste Slot nicht weiter unten ist. Die befinden sich einfach zu nah am Ram Sockel. Und wen man Pech hat, geht sich ein Luftkühler gar nicht aus.

Ich betreibe einen i7-3820 mit einem Phantek´s PH-TC14PE auf einem ASUS Rampage IV Extreme und könnte keine Karte in den ersten Slot stecken, weil es zu eng werden könnte. Beim vorigen Prolimatech Genesis wäre das sowieso unvorstellbar gewesen, weil man die Karte nicht mal in die Nähe des ersten Slots bekommen hätte ohne mit dem Kühler zu kollidieren.

Ich habe mir viele X99 Bretter angeschaut, und die ASUS X99 Deluxe, Pro, S, A, etc... machen da einiges besser als das Rampage V Extreme oder das X99-E WS was auch ein traumhaftes Board ist, aber da könnte man mit Glück nur eine Soundkarte im ersten Slot betreiben.

Und die Probleme mit den X99 Boards betreffen meistens die jenigen, die mal weit an der Taktschraube drehen, aber man liest auch das es im Standardbetrieb Probleme geben kann.

X99 ist nun mal vom Server Segment und da wird´s weniger um Overclocking gehen. ^^

Zitat fdsonne;23082176
Was mich stark interessieren würde, welche Kühlkörper sind zum WS denn problemfrei kompatibel?
Der Noctua NH-D15 scheint nicht zu passen -> zu fett für eine Karte im ersten Slot.
Der D14 scheint gerade so zu passen, aber man muss wohl die Lüfterhalteklammern isolieren, da diese ggf. auf der Grafikkartenrückseite aufliegen.
Der Dark Rock 3 Pro passt ebenso? Bin ich mir nicht ganz sicher...

Was gibts noch mit ordentlich Bumms für nen OCed 5960X unter Luft?


8 Zylinder unter Luft können schwer zu kühlen sein. Wenn man rechnet 25W pro Kern wären es 200W die auch die Umgebung aufheizen, und irgendwann hat man eine Umgebungstemperatur im Gehäuse von 40°C und wen man dann die GPU noch miteinbezieht kommt man auf über 50°C, und dann wird´s eng mit der Frischluft.

Ich hatte den selben Gedanken, 5960X unter Luft auf moderaten 4Ghz, aber wen man realistisch bleibt, kann das eine enge Kiste werden.

Hier mal ein Link: i7-5960X mild overclocking
#29
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28765
Zitat L0rd_Helmchen;23082901
Normal sollte es so sein, dass das XMP Profil automatisch auf 125 hochschaltet, aber bei den ollen Profilen weiß man ja nie.

Das XMP gibt den Strap nicht vor. Das Board wählt den passenden Strap selbst. Intel hat keinen Multi über DDR4-2666 im 1.00x Strap vorgesehen (siehe X99 Übersicht). Deshalb ist DDR4-2800+ im 1.00x keine Selbstverständlichkeit. Wenn es dabei zu Problemen kommt, dann berücksichtigt bitte, dass die MB-Hersteller noch daran arbeiten, die Kompatibilität im allgemeinen und die Zuverlässigkeit der größeren Multis zu verbessern. Es ist eine noch sehr junge und zudem die erste DDR4 Plattform.

Erinnert sich noch wer an DDR3 auf den ersten Intel P35 Mainboards?

Zitat L0rd_Helmchen;23082901
Wen willst du hier veralbern?

DDR4-2133 = 1066MHz. Es sind keine 2133MHz, sondern 2133 MT/s.
#30
Registriert seit: 10.01.2015

Banned
Beiträge: 28
1 und 3 ist doch prima mit Luftkühlung.
Bei meinem R4 würde bei Slot 5 die GPU bereits im Netzteil hängen.
Schwach finde ich wieviel Spannung die CPU schon für moderate 4.4 GHz braucht. Aber das liegt am OC Gott. Könnt ihr nix dafür.
Fairerweise müsstet Ihr aber sagen dass das OC-Potential zu 95% von der CPU (Glück) und nur 5 % vom Mainboard abhängt.
Lese oft in der Kaufberatung: Welches Board muss ich kaufen damit meine CPU auf 4.6, 4.7 GHz läuft. die Leser werden mit solchen Test eventuell auf die falsche Spur gelockt. Um echte gute OC-Werte zu erzielen hilft nur selektieren und kaum das Board.
Also vom P/L ist das Board kein Renner.
OC features die ihr anzieht können z.B. Gigabyte Boards / ASRock ... auch. Also auch nix besonderes.
Zum Strap: Wenn man über 2666 hinaus will und den Strap auf 1.25 erhöhen muss geht meines Wissens ohne Handanlegen gar nichts.
d.h. Turbo Mode, Cache Takt usw. auf Auto funktioniert wohl eher nicht.
#31
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8144
Zitat emissary42;23083839
Das XMP gibt den Strap nicht vor. Das Board wählt den passenden Strap selbst.
Nun gut, der Punkt ist, wenn man ein XMP höher 2666 lädt, dann sollte automatisch auf 125 hochgeschaltet werden. Das ist in meinen Tests so passiert, aber es ist eine potentielle Fehlerquelle die hier im Raum steht. Mir geht der ganze Automatikgedöns wie gesagt eh auf den Keks, ich investiere lieber die paar Minuten und stelle das manuell ein, meiner Meinung nach führt das im Endeffekt zu weniger Stress.

Zitat emissary42;23083839
DDR4-2133 = 1066MHz. Es sind keine 2133MHz, sondern 2133 MT/s.
Dass das technisch nicht sauber ist, ist mir schon klar - ich bin ja nicht ganz blöd und auch nicht erst seit gestern dabei. Es ist aber selbst unter den allerletzten Hardcore-Nerds noch üblich, DDR Speicher der Einfachheit halber mit dem theoretischen Effektivtakt anzugeben. Deswegen war sein Kommentar mal völlig daneben. Hast du schon mal jemanden sagen hören, "Hey ich hab mir gerade Speicher mit 3000 Megatransfers gekauft"? :fresse:
#32
Registriert seit: 10.01.2015

Banned
Beiträge: 28
Die OC- Boards sind total überbewertet. Wie gesagt es liegt an den CPUen und am OC-Gott.
#33
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Registriert seit: 10.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 547
Aktuell mit dem OC-Sockel von Asus wäre ich da anderer Meinung. Wenn mal schaut, was die Leute mit den Boards an Cache-Takt auf die Beine stellen, dann ist man schnell überzeugt.
#34
Registriert seit: 10.01.2015

Banned
Beiträge: 28
Bla bla, es kommt auf die CPU an!! Die Cache Geschichte ist doch nur sekundär.
Mein Haswell-E macht z.b. 4.5 GHz mit 1.25 V Aida rock stable. Mit 1.35 V macht der 4.8 GHz aber wird dann über 55°C warm.
#35
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28765
Zitat L0rd_Helmchen;23085088
Nun gut, der Punkt ist, wenn man ein XMP höher 2666 lädt, dann sollte automatisch auf 125 hochgeschaltet werden.

Das hängt davon ab, wie der MB-Hersteller es konfiguriert. Wenn sich z.B. ASUS entscheidet, dass die größeren Multis gut genug laufen, dann können sie das jederzeit ändern und auch für DDR4-2800/3000/3200 den 1.00x Strap als Standard vorgeben. Teilweise ist das vielleicht auch schon so, ich habe die Entwicklung wie gesagt nicht weiter verfolgt, da ich X99 ganz auslasse.

Zitat L0rd_Helmchen;23085088
Mir geht der ganze Automatikgedöns wie gesagt eh auf den Keks, ich investiere lieber die paar Minuten und stelle das manuell ein, meiner Meinung nach führt das im Endeffekt zu weniger Stress.

Kann ich nachvollziehen. Du verstehst aber hoffentlich auch, warum die Mainboards das "ganze Automatikgedöns" trotzdem haben müssen? :)

Zitat L0rd_Helmchen;23085088
Es ist aber selbst unter den allerletzten Hardcore-Nerds noch üblich, DDR Speicher der Einfachheit halber mit dem theoretischen Effektivtakt anzugeben. Deswegen war sein Kommentar mal völlig daneben. Hast du schon mal jemanden sagen hören, "Hey ich hab mir gerade Speicher mit 3000 Megatransfers gekauft"? :fresse:

Nur weil es ein Fehler ist, der oft gemacht wird, ist es nicht richtig. Und ja, selbst Redaktionen und die Speicherhersteller lassen sich bisweilen dazu hinreißen. Allerdings hat es dazu geführt, dass mit schöner Regelmäßigkeit nicht nur hier User danach fragen, warum z.B. CPU-Z zu wenig Speichertakt anzeigt. Es zeigt aber ganz einfach den tatsächlichen Takt an, dessen Verhältnis zur Double Data Rate offenbar vielen nicht mal mehr bewusst ist. Wer mit seinem tollen neuen RAM prahlen will, kann man auch genauso gut sagen "Schau mal, ich habe mir gerade ein DDR4-3400 Speicherkit gekauft. #yolo"

Zitat superfast;23085357
Die Cache Geschichte ist doch nur sekundär.

Das ist Ansichtssache. Der Cache-Takt bringt nicht nur für schnellem RAM einen deutlichen Performanceschub.
#36
customavatars/avatar55960_1.gif
Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Ich konnte das Ganze im 2-Way-CrossFireX-Modus mit 2x HD 7850 auf Slot 1+3 und 1+5 verifizieren. Es spielt keine Rolle, welche Belegung man nimmt, beides funktioniert. Demnach sollte das Gleiche auch mit zwei NVIDIA-Grafikkarten funktionieren.:wink:
#37
customavatars/avatar41250_1.gif
Registriert seit: 06.06.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 475
Danke für den klasse Test und die Erläuterung der PCIe Aufteilung mit den PLX Chips. Die meisten anderen Berichte gingen nicht so ins Detail.
Auf jeden Fall ein interessantes Board, steht auf meiner Liste auch ganz oben.
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Auf der koreanischen SuperO-Webseite sind vier Bilder von kommenden LGA1151-Mainboards mit Intels 200-Chipsatzserie von Supermicro aus der SuperO-Serie aufgetaucht. Damit macht das Unternehmen deutlich, dass sie auch weiterhin im Desktop-Segment mitmischen möchten. Mit den Modellen "C7Z270-CG",... [mehr]

ASRocks Z270 Gaming K6 für Intel Kaby Lake abgelichtet

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Bezogen auf die LGA1151-Mainboards mit Intels 200-Chipsatzserie kommt der Stein so langsam ins Rollen. Für die anstehenden Kaby-Lake-Prozessoren werden von den zahlreichen Mainboardherstellern wieder viele Mainboards erwartet. Vor über einer Woche wurden einige Modelle von Supermicro gezeigt.... [mehr]