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ASUS Rampage V Extreme im Test

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Seite 4: Features und Layout (3)

Es geht mit dem KeyBot-Feature weiter.

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Das KeyBot-Feature ist auch wieder mit von der Partie.

ASUS hat sich eine interessante Funktion für Benutzer einfallen lassen, die über eine gewöhnliche Tastatur ohne Multimedia- und Makro-Tasten verfügen. Mithilfe des KeyBot-Features kann all das ohne Probleme kompensiert werden. Dabei lassen sich die Tasten F1 bis F10 beliebig mit sinnvollen Funktionen belegen. Beispielsweise mit Shortcuts für spezielle Anwendungen bzw. Ordner oder Multimedia-Befehlen, um etwa die Lautstärke zu erhöhen oder zu reduzieren. Es ist außerdem möglich, individuelle Makros abzuspeichern. Als Bonus kann mit der Taste F11 die CPU auf Knopfdruck übertaktet, mit F12 das XMP-Feature aktiviert und mit der DEL-Taste direkt ins UEFI gestartet werden.

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Ferner sorgen zwei USB-3.0-Hubs für ordentlich Verstärkung.

Irgendwie müssen die insgesamt 14 USB-3.0-Schnittstellen realisiert werden. Neben dem ASM1042AE greift ASUS zusätzlich auf zwei ASM1074 zurück, die rein als Hubs fungieren und daher eine direkte USB-3.0-Anbindung über den Intel-Chipsatz brauchen. Daher wird jeder der beiden Hubs mit einem nativen USB-3.0-Anschluss versorgt. Optimal ist das allerdings nicht, denn so müssen sich jeweils vier Anschlüsse eine theoretische Bandbreite von 5 GBit/s teilen, die eigentlich für einen einzigen Anschluss konzipiert ist.

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Onboard-Overclocking-Funktionen sind ein Muss bei einem Extreme-Modell.

Jetzt geht's um Overclocking-Features: Natürlich wird man von ASUS in diesem Punkt nicht enttäuscht. Direkt unter dem 24-poligen ATX-Stromanschluss wurden vier Boot-Status-LEDs und die Spannungsmesspunkte untergebracht. Mit einem Multimeter können daher folgende Spannungen direkt ausgelesen werden: PCH_IO, PCH, RAM_CD, RAM_AB, SA, CACHE, CORE und VIN. Als nächstes haben wir den kleinen schwarzen Button, bei dem es sich um den bekannten MemOK!-Button handelt. Kann das Board aus irgendwelchen Gründen auch immer mit dem eingesetzten Speicher nicht starten, sucht sich das Board eigenständig passende Parameter, womit es dann letztendlich starten kann. Darunter kann der RETRY-Button betätigt werden, wenn während der Overclocking-Session und gerade beim Booten das System nicht mehr reagiert und selbst der Reset-Taster keine Abhilfe schafft (der größere schwarze Knopf). Als weiteres Overclocking-Feature ist der Safe-Boot-Button gedacht. Er kann zu jeder Zeit betätigt werden, worauf die aktuell anliegenden BIOS-Einstellungen im Hinterkopf behalten werden und das BIOS aufruft, sodass die manuellen Werte angepasst werden können, wenn die vorherigen Einstellungen zu Fehlern führen.

Das ASUS Rampage V Extreme ist selbstverständlich für das extreme Overclocking vorbereitet. Mit dem kleinen Switch lässt sich der unabdingbare Slow-Mode aktivieren. Im BIOS werden entsprechende Vorkehrungen getroffen, damit das Board mit diesen extremen Temperaturen umzugehen weiß. Neben dem schwarzen Reset-Knopf wurde der große rote Power-Button hinterlassen. Wiederum rechts daneben zeigt die Diagnostic-LED stets den aktuellen Status des Boards an. In vielen Situationen können diese Codes bei der Fehlersuche sehr hilfreich sein. Last but not least können mit den vier DIP-Schaltern auf Wunsch die vier roten PCIe-3.0-x16-Steckplätze deaktiviert werden.

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Der ROG_EXT-Header wird für das mitgelieferte OC-Panel gebraucht.

Ganz unten rechts in der Ecke des Mainboards erhält der Anwender mit dem BIOS_SWITCH die Möglichkeit, zwischen den beiden BIOS-ROMs umzuschalten. Oberhalb davon lässt sich mit dem KEYBOT-Knopf das gleichnamige Feature direkt aktivieren. Das OC-Panel muss auch noch irgendwie mit dem Board in Verbindung treten. Dafür ist der ROG_EXT-Header gedacht, an dem das entsprechende Verbindungskabel eingesteckt wird.

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Das ASUS Rampage V Extreme nochmal in der Übersicht.

ASUS hat es geschafft, selbst ein großzügigeres E-ATX-Mainboard vollständig zu befüllen. Trotz allem befindet sich alles dort, wo wir es auch erwartet haben und wir sind auch an alle Stellen bestens herangekommen. Das haben wir jedoch auch teilweise dem NZXT KRAKEN X40 zu verdanken, der unser Core i7-5960X auf angenehmer Temperatur gehalten hat. 

Es können jede Menge 4-Pin-Lüfter an dem Mainboard selbst angeschlossen werden, sechs Stück in der Zahl. Die verwendete Lüftersteuerung wurde 1:1 von den Z97-Modellen übernommen. Gesteuert werden kann von den sechs FAN-Anschlüssen lediglich die Hälfte. Neben den weiteren Modi "Silent" und "Turbo", steht jeweils noch der Punkt "Manual" zur Verfügung, wo sich der Anwender für seine eigenen Einstellungen entscheiden kann. Im Lieferumfang befinden sich zudem drei Thermal-Sensor-Kabel, die auf dem PCB an die entsprechenden Anschlüsse angeklemmt werden können. Zwei Anschlüsse haben sich oben auf der rechten Seite des PCBs in der Nähe des 24-poligen-ATX-Stromanschluss und den Onboard-Funktionen eingefunden. Der dritte versteckt sich mittig an der Unterkante des Mainboards unterhalb des vierten roten Slots. Die Sensoren selbst können beliebig im Gehäuse verteilt werden. In der Nähe der Anschlüsse hält sich jeweils einer der 4-poligen-FAN-Header bereit, die mit dem Sensor zusammenarbeiten. Somit kann die gesamte Kühlung vom Anwender optimiert werden.

Eines der exklusiven ROG-Features ist "Truevolt USB". Dahinter verbergen sich zwei eigenständige, lineare 5V-Leitungen für die Front- und Back-USB-Anschlüsse. Das Ziel ist, dass die Spannung über die USB-Buchsen zu jeder Zeit exakt 5 Volt beträgt, was für viele Geräte von Vorteil ist. Allerdings hängt die Effektivität dieses Features von dem verwendeten Netzteil ab. Wird beispielsweise ein qualitativ schlechtes Netzteil mit einer fluktuierenden 5-Volt-Spannung genutzt, kann "Truevolt USB" das Ganze nur sehr schwer abfangen.

Es gibt dann ferner noch "Sonic Radar II", welches viele eher als Cheating ansehen. So werden beispielsweise in einem Online-Shooter, wie Battlefield 4, sämtliche Schüsse, Schritte und andere Geräusche auf dem frei anpassbaren In-Game-Overlay angezeigt, sodass der Spieler sehen kann, aus welcher Richtung die jeweiligen Geräusche stammen.

Wer die maximal möglichen 64 Gigabyte des Arbeitsspeichers ausreizt, könnte sich einmal mit dem "RAMDisk"-Feature näher beschäftigen. Aus dem RAM kann auf diese Weise ein rasend schnelles Laufwerk herbeigezaubert werden, welches in puncto Performance laut ASUS um das 20-fache schneller ist als aktuelle SSDs. Apropos SSDs: mit der ROG-SSD-Secure-Erase-Funktion können angeschlossene SSDs ohne Kompromisse von den Daten befreit werden.

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 27.06.2006
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 4024
Oh zum Glück!
Ich mein CB schrieb damals was vom Killer-NIC (oder Asus hat es sich anders überlegt).

Intel® I218V, 1 x Gigabit LAN Controller(s), featuring GAMEFIRST III
Intel® LAN- Dual interconnect between the Integrated LAN controller and Physical Layer (PHY)
Anti-surge LANGuard
#5
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Registriert seit: 10.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 549
Wehalb musste denn die CPU ausgetauscht werden? Ein Defekt ist doch eher selten oder?
#6
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7787
"Killer NIC" ist doch sowieso nur ein Atheroschip, dieses Bandbreitenmanagement muss man auch nicht nutzen.
#7
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Registriert seit: 25.05.2008
Regensburg/Bayern
Fregattenkapitän
Beiträge: 3003
Hallo Autoren,

leider lesen sich die Mainbordtests hier inzwischen wie Herstellerwerbung und die Sprüche von den Herstellern werden einfach übernommen.

"Die besseren Kondensatoren sollen zudem für einen besseren Datendurchsatz sorgen."

Sry, aber das ist doch doch reines Hersteller blabla...

Wir sind doch hier bei Hardwareluxx, da erwarte ich dann etwas nachhacken und benchmarken obs jetzt wirklich was bringt. Sonst kann man solche Sätze doch weglassen weil sie nicht belegbar sind.

Oder das mit den ach so "guten" Kühlkörpern mit direkter Heatpipeanbindung.
Es sind keinerlei Temperaturmessungen von den VRMs oder MOSFETs gemacht worden. ASUS hatte schon mal Probleme mit dieser Kühlung weil die Auflagefläche doch kleiner ist als ein Kupferblock.

Ein Temperaturmessgerät oder ein Sensor für ein Multimeter kostet nicht die Welt. Also bitte den Mainbords doch etwas mehr an den Zahn fühlen.
#8
Registriert seit: 15.06.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 200
Zitat KalleWirsch;22720540

Aber wer heute noch nen ASUS Board kauft gehört eh geschlagen ;)


Und warum nicht?
#9
Registriert seit: 13.12.2014

Matrose
Beiträge: 12
Gibt es bei dem Board denn nun Bootprobleme? PCGH...dort im Forum wird davon gesprochen.

#10
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Registriert seit: 24.09.2006
Plettenberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 3015
Zitat KalleWirsch;22720540
Doch klar steht doch im Fazit ;)



Das Board hat nen standard popel 7.1 Realtek ALC1150 Soundchip.
Das ist das gleiche was du auf jedem 200€ Board bekommst.

Typisches ASUS Produkt. Teuer und 08/15 Standard mit Bling Bling und fetten Sprüchen...

Stromverbrauch wie immer ne Katastrophe (trotz der angeblich soooo tollen Spannungswandler)
und die OC Werte sind kein Stück besser als bei anderen Boards, wie auch hängt eh von der CPU ab und nicht vom Board.

"Technik-Award" sieht für mich aus als ob das Ding unbedingt nen Award bekommen musste obwohl es nicht ansatzweise einen verdient hat.

[COLOR=red]- - - Updated - - -[/COLOR]



Hat doch EINEN 1x Gb LAN (Intel I218-V).
Nur dass die meisten anderen Boards in der Preisklasse gleich 2 haben oder eine Killer/intel Kombo.

Aber wer heute noch nen ASUS Board kauft gehört eh geschlagen ;)


Ich glaub eher Du gehörst geschlagen! :D
Hauptsache alles Madig reden, wa? Naja dann troll halt weiter rum!

Ich finde das Board Spitze! Auch wenn bspw. ne Asrock, MSI, Gigabyte Board mit der gleichen Ausstattung wohl güstiger wäre, das stimmt schon. Aber ich fahr ja auch VW und nicht Skoda oder Seat! :D
Hat alles was man sich wünscht und wofür bitteschön brauche ich 2 1.000 M/Bit LAN Buchsen. Ne also mir reicht eine. Das einzige was ich an dem Board kritisiere ist die Tatsache, das der I/O Shield Kühlerblock mit ner GraKa mit Backplate kollidiert. Da ist nur ganz wenig Luft zwischen PCI-E Slot 1 und dem Block! Da haben ASUS ganz schön rumgequetscht!

mfG
#11
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Registriert seit: 24.09.2006
Plettenberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 3015
Hat noch wer zufällig ne Phoebus Xonar Soundkarte in Kombination mit dem R5E verbaut.
Habe nämlich das Problem das sich die 5.1 Boxenverteilung immer verstellt. D.H die Kanäle verstellen sich plötzlich.
Vorne links ist dann hinten rechts usw.
Kennt das einer und weiß einer wie ich das Problem behoben bekomme?
#12
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28794
Hier gehts zum Sammelthread: http://www.hardwareluxx.de/community/f219/asus-rampage-v-extreme-x99-1063423.html
#13
customavatars/avatar47876_1.gif
Registriert seit: 24.09.2006
Plettenberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 3015
Aso stimmt. Danke für den Hinweis! :wink:
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