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Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI im Test

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Seite 8: SATA-6G-, USB-3.0- und M.2-Performance

USB-3.0-Performance

Gigabyte hat das GA-X99-UD7 WIFI mit insgesamt zwölf USB-3.0-Schnittstellen ausgestattet. Am I/O-Panel können auf acht Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen vier Stück können über zwei interne Header realisiert werden. Dieses Mal können wir zwei Tests absolvieren. Einmal nativ über den X99-Chipsatz und einmal über den Renesas uPD720210. Wir nutzen weiterhin das USB-3.0-Gehäuse S3510BMU33T von Star Tech für unsere USB-3.0-Tests. Dank interner SATA-6G- und USB-3.0-UASP-Unterstützung (USB Attached SCSI Protocol) erzielen wir somit deutlich bessere Ergebnisse. In Verbindung mit dem neuen USB-3.0-Gehäuse verwenden wir weiterhin die SanDisk Extreme mit 120 GB-Speicherkapazität.

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Die USB-3.0-Performance beim Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI
(nativ über den X99-PCH).
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Die USB-3.0-Performance über den uPD720210.

Während die Schreibleistung über die nativen USB-3.0-Ports (Header) mit knapp 300 MB/s etwa 15 MB/s höher liegen als über den Renesas-USB-3.0-Hub, nehmen sie sich beim Lesen nicht viel. Beide erreichen eine ungefähre Lesedurchsatzrate von 270 MB/s. Das kann sich sehen lassen.

 

SATA-6G-Performance

Das Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI stellt acht native SATA-6G-Ports und eine SATAe-Schnittstelle bereit. Für den Test verwenden wir ebenfalls die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anklemmen.

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Die SATA-6G-Performance beim Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI
(nativ über den X99-PCH).

Auch wenn die Leistung anfänglich nicht dem Optimum entspricht, stimmt sie im späteren Verlauf jedoch wieder und erreicht lesend bis zu 555 MB/s und im Schreiben bis 523 MB/s. Die Performance stimmt also.

 

M.2-Performance

Wir testen natürlich auch weiterhin die M.2-Leistung. Der Vorteil bei der X99-Plattform ist natürlich, dass der M.2-Steckplatz in den meisten Fällen mit vier PCIe-3.0-Lanes an die CPU angebunden ist, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass es bisher noch keine M.2-SSMs gibt, die diese Bandbreite ausreizen können. Dennoch lässt sich mit einigen aktuell am Markt befindlichen M.2-SSMs feststellen, ob zumindest mehr als 10 GBit/s übertragen werden. Für diesen Test setzen wir daher das Samsung SSD XP941 mit 512-GB-Speicherkapazität ein, das auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 1170 MB/s lesend und 950 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Schnittstelle nutzt das Solid State Module den M.2-16-GBit/s-Standard.

Als eine der wenigen Sockel-LGA2011-v3-Platinen, wurde der freie M.2-Slot auf dem Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI nicht über die CPU mit vier PCIe-3.0-Lanes angebunden, sondern mit nur zwei PCIe-2.0-Lanes an dem Intel-X99-Chipsatz. Dies hat allerdings zur Folge, dass die Taiwaner eine Menge Leistung verschenken. Statt 32 GBit/s stehen jetzt nur 10 GBit/s zur Verfügung. Der Netto-Wert kommt dann in etwa auf 800 MB/s. Somit ist schon vorneweg klar, dass der M.2-Slot auf dem X99-UD7 unser Samsung-SSM nicht auf volle Performance bringen wird.

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Die M.2-Performance beim Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI über den Onboard-Slot.
(über zwei PCIe-2.0-Lanes vom PCH).

Wie wir es bereits erwartet haben, kann der M.2-Steckplatz das Samsung-SSM nicht mal annähernd auf volle Geschwindigkeit treiben. Die Leserate kletterte auf 823 MB/s und liegt für eine Schnittstelle mit 10 GBit/s-Anbindung in der Norm. Nur die Schreibrate wollte nicht über die 671 MB/s hinausgehen. Dass das Samsung-XP941-SSM zu mehr Leistung fähig ist, haben wir bereits in vorangegangenen Mainboard-Tests mit Intels X99-Chipsatz bereits unter Beweis gestellt.