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Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Unser Artikel geht mit nun mit dem I/O-Panel weiter.

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Das I/O-Panel vom Gigabyte GA-X99-UD7 WIFI.
  • 2x USB 2.0, PS/2
  • CPU-OC-Button, Fast-Boot-Button, Clear-CMOS-Button
  • 4x USB 3.0 (Renesas uPD720210)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.0 (Renesas uPD720210)
  • Gigabit-LAN (Intel I210-AT), 2x USB 3.0 (Renesas uPD720210)
  • analoge Audiobuchsen sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)
  • Anschlüsse für die mitgelieferte WLAN-Antenne

Gigabyte bietet mit acht USB-3.0-, zwei USB-2.0-, zwei Gigabit-LAN- und den analogen Audioanschlüssen eine gute Mischung an. Ebenfalls dabei ist eine PS/2-Schnittstelle, ein Toslink und die Anschlüsse für die mitgelieferte WLAN-Antenne. Als kleine Besonderheit wurde an einen CPU-OC-, Fast-Boot und CMOS-Clear-Taster gedacht. In die I/O-Blende wurden blaue LEDs integriert, die während des Betriebs dauerhaft leuchten. Aus diesem Grund haben wir zum ersten Mal eine I/O-Blende mit einem Stromkabel sehen können. Auf dem Mainboard befindet sich ganz in der Nähe des I/O-Panel ein entsprechender Anschluss für dieses Kabel. Mit einer mitgelieferten Software kann die Beleuchtung jedoch auch deaktiviert werden, oder aber der Anwender steckt das Kabel erst gar nicht ein.

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Unter dem EMI-Shield befindet sich der Realtek ALC1150.

Der gesamte Audiobereich wurde sorgfältig vom Rest des PCBs gesondert untergebracht. Zusammen mit dem EMI-Shield sollen auf diese Weise Interferenzen vermieden werden, damit der darunter befindliche Realtek ALC1150 eine bessere Figur macht. Mit seinen acht Kanälen können selbst umfangreiche Sound-Systeme angeschlossen werden. Der Front-DAC wird mit beachtlichen 115 dB angegeben. Für eine nochmals bessere Klangqualität wurden elf Audio-Kondensatoren mit verbaut. Selbst Kopfhörer mit einer hohen Impedanz von 600 Ohm können dank des NE5532-Kopfhörerverstärkers von Texas Instruments ohne Schwierigkeiten betrieben werden. Da der rechte und linke Audio-Kanal in unterschiedlichen PCB-Layern durchgeschleust werden, sollen mögliche Störgeräusche noch effizienter unterdrückt werden.

Neben dem PCH-Kühlkörper wird auch die künstliche Leiterbahn von einigen LEDs beleuchtet. Im eingebauten Zustand nimmt der Anwender eine gelbe, künstliche Leiterbahn wahr, deren Beleuchtungsart mittels einer Software beeinflusst werden kann. Entweder leuchten die LEDs im "Still Mode" dauerhaft, blinken im selben musikalischen Takt mit dem gerade laufenden Audiotitel im so genannten "Beat Mode", oder pulsierend im "Pulse Mode". Auf Wunsch kann die Beleuchtung aber auch gänzlich deaktiviert werden.

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Ein Super-I/O-Controller wird zwingend für die Überwachung benötigt.

Der ITE IT8620E wird dringend für die Überwachung der Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten gebraucht. Mit ihm können natürlich auch die angeschlossenen Lüfter gesteuert werden.

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Zwei USB-3.0-Hubs sorgen für ordentlichen USB-3.0-Zuwachs.

Alle acht USB-3.0-Anschlüsse, die sich am I/O-Panel befinden, arbeiten nicht nativ mit dem X99-PCH zusammen, sondern nehmen einen kleinen Umweg über zwei uPD720210-Hubs von Renesas. Jeder von ihnen wird mit einem nativen USB-3.0-Anschluss vom Intel-Chipsatz versorgt. Folglich müssen sich jeweils vier Anschlüsse eine Bandbreite von nur 5 GBit/s teilen.

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Der I218-V...
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...und der I210-AT kommen beide von Intel.

Bei den meisten höherpreisigen Mainboards sind zwei Gigabit-LAN-Ports anzutreffen wie bei unserem heutigen Sample. Einer wird vom Intel I218-V- und der andere vom Intel I210-AT-Netzwerkcontroller kontrolliert und beide kommen bis auf 1 GBit/s. Ohne Frage beherrschen sie auch den Modus mit 100 MBit/s und 10 MBit/s. Selbst Wake-on-LAN wird unterstützt.