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MSI Z97 GAMING 9 AC im Test

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Seite 4: Features und Layout (3)

Es werden noch zwei USB-3.0-Hubs benötigt:

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Zwei ASM1074-Chips sorgen für eine große Anzahl an USB-3.0-Anschlüssen.

Zwölf USB-3.0-Schnittstellen wollen erst einmal angebunden werden. Der Intel-Z97-Chipsatz kann alleine nur sechs Stück steuern, sodass MSI hier nachhelfen musste. Unter anderem kommen aus diesem Grund gleich zwei ASMedia ASM1074-USB-3.0-Hubs zum Einsatz, wovon jeder Hub mit nur einem nativen USB-3.0-Anschluss versorgt wird. Somit müssen sich vier bzw. zwei Anschlüsse beim MSI Z97 GAMING 9 AC die Bandbreite eines Anschlusses (theoretisch 5 GBit/s) teilen.

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Der Killer E2205 passt zum gesamten Gaming-Unterbau.

Bei einem Gaming-Mainboard passt ganz klar ein Gaming-Netzwerkcontroller. MSI verbaut bei allen Gaming-Boards den Killer E2205 von Qualcomm, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich primär auf die Netzwerkpakete zu konzentrieren, die beim Online-Gaming anfallen. Er unterstützt eine maximale Brutto-Datenübertragungsrate von 1 GBit/s, kommt allerdings auch mit den beiden niedrigeren Geschwindigkeiten zurecht.

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Ein USB-3.0-Host-Controller nimmt zwei weitere USB-3.0-Buchsen unter seine Fittiche.

Der ASMedia ASM1042AE wird mit nur einer PCIe-Gen2-Lane vom Chipsatz versorgt, kann jedoch zwei Schnittstellen steuern. Er bringt selbst die UASP-Unterstützung mit (USB Attached SCSI Protocol), womit höhere Datenübertragungsraten möglich sind.

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Das MSI Z97 GAMING 9 AC nochmal in der Übersicht.

Die Taiwaner haben den Platz auf der ATX-Platine gut genutzt und das Board ordentlich befüllt. Aufgrund der mehr als soliden Audio-Ausstattung, musste der siebte Erweiterungsslot gestrichen werden. Trotz allem hat uns das Layout sehr gut gefallen. Selbst bei der Montage großer CPU-Kühler, wie dem bequiet! Dark Rock Pro C1 gab es keine Komplikationen. An den üblichen Positionen wurden insgesamt fünf 4-Pin-FAN-Header verlötet, die sich auch allesamt steuern lassen. Dazu muss im UEFI der "Smart FAN Mode" aktiviert werden. Für jeden Lüfter lässt sich die Lüfterkurve auf die eigenen Wünsche in vier Stufen manuell anpassen. Doch selbst die Standard-Settings arbeiten bereits zufriedenstellend ruhig. Liegt die CPU-Temperatur unterhalb der 40-Grad-Marke, drehen sich die Lüfter mit nur 12,5 Prozent der maximalen Drehzahl. Die nächsten beiden Hürden werden per Default bei 55 Grad und 70 Grad Celsius festgelegt, wodurch der/die Lüfter auf 37,5 Prozent respektive 62,5 Prozent beschleunigt werden. Wird die 85-Grad-Marke erreicht, arbeiten die Lüfter schließlich mit der vollen Drehzahl. Für uns hinterlässt die Lüftersteuerung einen positiven Eindruck.

MSI hat bei den neuen 9-Series-Mainboards das "Guard-Pro"-Feature hinzugefügt, welches in sechs Unter-Features gegliedert ist: Circuit Protection (Kurzschlussschutz),  Humidity Protection (Schutz vor hoher Luftfeuchtigkeit), High Temperature Protection (Schutz vor hohen Temperaturen), ESD Protection (Schutz vor elektrostatischer Entladung), EMI Protection (Schutz vor elektromagnetischen Interferenzen), ECO Power (Energieeinsparung durch Deaktivierung nicht benötigter Onboard-Chips).