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ASUS Maximus VII Ranger im Test

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Seite 8: Fazit

Mit dem Maximus VII Ranger möchte ASUS den Einstieg in die ehemals teure Republic-of-Gamers-Serie noch weiter erleichtern. Und unserer Meinung nach ist ASUS dieser Schritt auch gelungen. Für einen im Vergleich zum Hero noch niedrigeren Anschaffungspreis halten die Käufer ein ROG-Mainboard in der Hand, das sich auch als solches nennen darf. Wie gewohnt, packt ASUS eine Menge Softwarefeatures oben drauf, hinzu kommt das umfangreiche UEFI-BIOS, bei dem die Anzahl der Funktionen definitiv nicht zu kurz gekommen sind. Mit enthalten sind auch ROG-exklusive Hardwarefeatures, wie der LANGuard und das Truevolt-USB-Feature.

Eine Hürde, speziell für extreme Übertakter, könnte allerdings die CPU-Spannungsversorgung sein, die in unserem Overclocking-Test etwas unterdurchschnittlich abgeschnitten hat, jedoch für moderate Übertaktung und etwas darüber hinaus absolut ausreichend ist. Irgendwo müssen die Unterschiede zu den High-End-Modellen letztendlich auch zu finden sein. Aber es wurden von ASUS einige Onboard-Features nicht weggestrichen. So kann sich der Interessent auf einen Power-, Reset-, MemOK!-, CMOS-Clear-, Soundstage- und KeyBot-Button freuen, letztendlich ist auch eine Diagnostic-LED enthalten. 

Von all dem netten Schnickschnack einmal abgesehen, bietet die ATX-Platine auch eine ausgewogene Ausstattung. Beispielsweise können sechs SATA-6G-Ports oder wahlweise der mit 10 GBit/s angebundene M.2-Slot und vier SATA-6G-Slots für die angeschafften Storage-Geräte genutzt werden. Die ebenfalls neue SATA-Express-Schnittstelle hat ASUS zumindest für das Einstiegsmodell nicht vorgesehen. Auch ein Multi-GPU-Gespann, bestehend aus zwei NVIDIA- oder zwei bzw. drei AMD-Grafikkarten, ließe sich aufgrund der PCIe-Slots realisieren. 

img_5.jpg

Mit sechs nativen USB-3.0- und weiteren acht USB-2.0-Buchsen kann der Käufer sein System entsprechend mit seiner Peripherie erweitern. Wer zusätzlich die in Haswell(-Refresh) integrierte Grafikeinheit nutzen möchte, wird auch hier nicht enttäuscht, denn jeweils ein HDMI-, DVI-D- und VGA-Grafikausgang befinden sich genau zu diesem Zweck am I/O-Panel. Der Intel I218-V kümmert sich um die anfallenden Netzwerkpakete und kann mit dem Feature "Game First III" unterstützt werden. Auf der anderen Seite wurde mit dem ROG SupremeFX auch eine hochwertige Onboard-Soundlösung, bei dem das Herzstück der Realtek ALC1150 und ein leistungsstarker Kopfhörerverstärker ist. Auch in diesem Bereich kann optional das "Sonic Soundstage" und "Sonic Studio" in den Alltag integriert werden.

Für das UEFI-BIOS können wir dasselbe Fazit aus dem Artikel des ASUS Z97-Deluxe übernehmen. Es fällt gerade bei den ROG-Platinen sehr umfangreich aus, lässt sich allerdings mit der Tastatur etwas ruckelig steuern. Dagegen fällt das Navigieren mit der Maus umso komfortabler aus. Auch konnten wir keine Probleme mit der korrekten Umsetzung der gewählten Einstellungen feststellen und die Stabilität war absolut hervorragend.

Das ASUS Maximus VII Ranger ist unserem Preisvergleich ab ca. 141 Euro gelistet und ist damit etwa 20 Euro günstiger als das Maximus VII Hero, welches lediglich noch zwei SATA-6G-Ports mehr im Gepäck und bessere Phasen für die CPU-Spannungsversorgung erhalten hat. An dieser Stelle muss von Interessenten priorisiert werden, ob die Vorteile des Maximus VII Hero mitgenommen werden, oder ob die solide Ausstattung des Maximus VII Ranger nicht doch ausreicht. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass die ROG-Features teuer erkauft werden, denn für deutlich weniger Geld gibt es zum Teil besser ausgestattete Mainboards, die in der Leistung letztendlich keine Unterschiede machen werden.

Positive Eigenschaften des ASUS Maximus VII Ranger:

  • hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung und umfangreichen Overclocking-Funktionen
  • angemessene Ausstattung, u.a. sechs USB-3.0-Schnittstellen, sechs SATA-6G-Buchsen und ein M.2-Slot
  • PCI-Express-3.0-Unterstützung an zwei PEG-Slots
  • sehr gute Gesamtperformance, sehr gute Stabilität und gute Effizienz im Leerlauf
  • günstiger Preis für ein ROG-Mainboard

Negative Eigenschaften des ASUS Maximus VII Ranger:

  • keine

Durch den noch leichteren Einstieg in die ROG-Serie kann fast jeder dieses Mainboard finanziell tragen und bekommt dafür eine solide Ausstattung, hochwertige Komponenten und zahlreiche ROG-exklusive Features. Aufgrund der Minimalausstattung fällt dabei auch die Leistungsaufnahme nicht negativ in den Vordergrund. Von uns bekommt das ASUS Maximus VII Ranger den Excellent-Hardware-Award!

EH ASRock Z97 Extreme4

Alternativen? Für nochmals weniger Geld könnte sich das ASRock Z97 Extreme4 anbieten. Wer von der SATA-Express-Schnittstelle und dem M.2-Slot generell nicht angetan ist, kann auch ohne Probleme zu den Vorgängermodellen mit Intels Z87-Chipsatz greifen.

 

Persönliche Meinung

Im letzten Jahr zauberte ASUS das Maximus VI Hero aus dem Hut, welches für viele sicherlich eine Überraschung gewesen sein muss. Und dieses Jahr hauen sie mit dem Maximus VII Ranger die nächste Überraschung raus. Dem Endkunden kommt das natürlich zu Gute, der durch einen noch niedrigeren Anschaffungspreis in den Genuss der ROG-Features kommt. (Marcel Niederste-Berg)

 

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Kommentare (37)

#28
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Registriert seit: 04.03.2011
Hannover / Laatzen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 403
"Jeder Hardware-Begeisterte wird sicherlich schon einmal davon geträumt haben, ein Mainboard aus der "Republic of Gamers" sein Eigen nennen zu dürfen."

Nein, ich nicht. Wo "Gamer" drauf steht, ist 100% Preisaufschlag inbegriffen.
#29
customavatars/avatar127247_1.gif
Registriert seit: 15.01.2010
Österreich
Bootsmann
Beiträge: 559
Ich hab das Board Gestern bei einem Kumpel verbaut und muss sagen das Ding ist echt schick, aber leider hatte ich ein riesen Problem.

Verbaut wurde folgendes
Intel Core i7-4790K
be quite! Dark Rock Pro 3
Asus Maximus VII Ranger
16GB Corsair XMS3
Asus GTX770-DC2OC (war noch vorhanden)
Corsair F120 (war noch vorhanden)
SATA DVD Brenner (war noch vorhanden)
Coolermaster HAF-X (war noch vorhanden)

Die Montage ging problemlos, aber beim aufsetzten von Win7 fingen die Probleme an.
Nach einem Neustart bei der Installation war die SSD nicht mehr auffindbar.
Da ich die alten SATA Kabel verwendet habe, habe ich einfach Mal ein neues verwendet, die SSD war wieder da, bis zum nächsten Neustart.
Ich habe die SSD dann in meinem PC probiert, hier hat sie funktioniert.
Also dachte ich das Board ist schuld, deshalb Bios geflashed, hat auch nichts gebracht.
Firmware Update bei der SSD war ebenfalls Sinnlos.
Probehalber Mal meine SSD in den Rechner (ebenfalls eine Corsair F120), gleiches Problem.
SSD durch eine alte 2,5" HDD ersetzt, funktioniert.
Dann habe ich die SSD zusätzlich zur HDD eingebaut statt dem optischen Laufwerk, funkt.
HDD raus -> funktioniert noch immer -> Brenner wieder rein -> SSD ist wieder weg.
Anderes DVD Laufwerk probiert, ohne Erfolg.
Testweise meine Daten SSD (Crusial M500 960GB) statt der Corsair eingebaut, die funktioniert.
Heute hat er sich eine Samsung 840 EVO 250GB gekauft, die läuft ohne Probleme.

Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120 und optischen Laufwerk.


Vielleicht hilft mein Bericht ja jemanden mit dem selben Problem.

MFG
Chrilly-X
#30
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28788
Hast du das schon an den ASUS Support weitergegeben?
#31
customavatars/avatar127247_1.gif
Registriert seit: 15.01.2010
Österreich
Bootsmann
Beiträge: 559
Wollte es gerade Doktor[ASUS] schicken.
#32
customavatars/avatar86181_1.gif
Registriert seit: 01.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 833
Mal ne Frage die sich vielleicht auch auf das Hero Z97 ableiten lässt. Ich kann Soundoutput über HDMI nicht finden und auswählen, somit wird über den HDMI Port aktuell nur Bild, aber kein Ton übertragen. Anschluss ist PC --> Receiver ---> LED TV. Diese Config wird seit längerem so betrieben, auch schon vor dem Upgrade auf Z97, aber mit einer dedizierten Grafikkarte. Beim Asrock Board ist das eine Extra Option im Bios. Beim Hero ggf. ist es beim Ranger genauso, kann ich nur DVI-Soundoutput aktivieren oder deaktivieren, den ganzen Sound Controller an und ausschalten und beim Frontpanel Typ AC97 oder HD Audio auswählen.

Wie siehts mit Usern aus die das Ranger Board aktuell ohne dedizierte Grafikkarte nutzen und über das HDMI Kabel auch den Ton übertragen möchten, was habt Ihr eingestellt? Ein aktueller Grafiktreiber für die Intel Onboard Grafik ist installiert, der den TonTreiber (HDMI Output) integriert haben soll.

Hat sich erledigt: war doch nur ein Treiberproblem
#33
customavatars/avatar123410_1.gif
Registriert seit: 16.11.2009
Zuhause
Deppenkiller
Beiträge: 6714
hat der z97 nicht Probleme mit alten SF Controllern?
#34
customavatars/avatar25322_1.gif
Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2446
Nabend,
Weiss irgendwer, ob der Prolimatech Genesis aufs "Ranger" passt, ohne mit den Heatpipes auf den SpaWakühlern aufzusitzen?
Die Komp-Liste bei Prolimatech ist leider nicht mehr aktuell. :(
Danke...
#35
customavatars/avatar123843_1.gif
Registriert seit: 23.11.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 3369
Zitat Chrilly-X;22580220

Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120 und optischen Laufwerk.


Auch hier nochmal kurz der Hinweis für die Allgemeinheit:
Solche Probleme können auftreten wenn die SSD bereits vorher an einem anderen Board/Controller betrieben wurde.
In dem Fall sollte auf jeden Fall ein Secure Erase durchgeführt werden. Einfaches formatieren im Betriebssystem reicht nicht aus.

Zusätzlich sollte auch die aktuelle Firmware auf der SSD installiert werden wenn solche Probleme bestehen. Ein BIOS Update des Motherboards ist in solch einem Fall ebenfalls empfehlenswert.

Gruß
Doktor
#36
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12093
Zitat Chrilly-X;22580220
Corsair F120 (war noch vorhanden)
...
Probehalber Mal meine SSD in den Rechner (ebenfalls eine Corsair F120), gleiches Problem.
...
Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120
Samsung F120? Du meinst sicher die Corsair F120 und da ist es kein Wunder, diese SSD hat einen Sandforce 1222 und der hält sich nicht strikt an die SATA Spezifikation. Die genaue Einhaltung der Spezifikation ist aber beim SATA Host Controller der Haswell Chipsätze erforderlich, Intel hat da die Zügel angezogen und auf die Inkompatibilität hingewiesen. Wer also auf Haswell aufrüstet und noch eine SSD mit einem SF der ersten Generation hat, immerhin ein Erstlingswerk eines Startups, der sollte sie entweder austauschen oder an einen Zusatzcontroller (sind selten auf den Boards) hängen.

Das Problem ist also schon lange bekannt und kann auch nicht durch BIOS- oder FW Updates behoben werden, da elektronisch.
#37
Registriert seit: 12.11.2014
Eisenberg
Matrose
Beiträge: 1
Hallo Leidtragende :P

Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Asus Ranger und auch beim aufsetzen von Win7.
Auch der SATA-Fehler wie bei deinem Freund Chrilly-X. Erst nach gefühlten 100x installieren von Win7 hatte es geklappt.ich hatte ständig installationsabbrüche..nachdem die Kiste installiert war hab ich 6gb A-Speicher eingesetzt. Kiste lies sich nicht mehr starten. Fehlercode Q-Code 55..die rams liefen auf meinem alten Board (Rampage II Extrem) ohne Probleme..sobald ich in die Ram-Slot 1und 2 belegt hatte: Q-Code 55..egal mit welchem Speicher ich es probiert hatte..gleicher Fehler, die Ram-Slots 3und 4 funktionierten..ich hab das Board zurückgeschickt und 2 Tage später hatte ich ein neues in der Hand..seit dem keine Probleme mehr..

lg Shooti :P

edit: gegen einen Hardwarefehler hilft auch kein Bios-flashen..hab ich auch probiert..war nix zu machen ^^
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