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ASUS Maximus VII Ranger im Test

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Seite 2: Features und Layout (1)

Der Z97- und der Z87-Chipsatz unterscheiden sich nicht großartig. Es wurde lediglich ein Facelifting vorgenommen, bei dem vor allem ein Feature hinzugefügt wurde: Der M.2-Support. Ansonsten ist es bei maximal sechs SATA-6G-Buchsen und sechs USB-3.0-Anschlüssen geblieben. Auch bietet die Southbridge noch immer maximal acht PCIe-2.0-Lanes, die weiterhin sehr knapp werden können, vorwiegend bei teureren High-End-Platinen.

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Acht hochwertige Phasen sorgen für eine ordentliche Portion Spannung.

Es sieht zwar etwas minimalistisch aus, doch der Schein trübt. ASUS hat hier ausschließlich hochwertige NexFET-MOSFETs und acht leistungsfähige Phasen auf der Platine verlötet. Dies soll sich natürlich positiv auf das Übertaktungspotenzial auswirken. Beim nächstgrößeren Modell, dem Maximus VII Hero, werden jedoch noch hochwertigere Phasen eingesetzt.

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Der PWM-Controller selbst kann nur vier Phasen im Auge behalten.

Auch auf dem "kleinsten" ROG-Mainboard wird ein digitales VRM-Design verwendet. Der Controller selbst hört auf die Bezeichnung "ASP1252" und ist in der Lage, vier Phasen zu steuern. Auf der Platine sind jedoch insgesamt acht Phasen anzutreffen, sodass sich ASUS an dieser Stelle eine Lösung einfallen lassen musste.

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Auf der PCB-Rückseite halten sich vier MOSFET-Driver bereit.

Unten sind drei MOSFET-Driver zu sehen, der vierte befindet sich oben rechts. Sie sind nicht ohne Grund mit einer Linie umrandet worden, denn dies sind die Positionen der Backplates, die etwas zur Kühlung und zur Stabilisierung beitragen sollen.

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Das Ranger muss nicht vollständig auf Onboard-Komfort verzichten.

Die vier DIMM-Slots erlauben einen Speicherausbau von maximal 32 GB bei einem maximalen Takt von effektiven 3200 MHz. Die DIMMs werden dabei von zwei kräftigen Phasen mit Spannung versorgt. Des weiteren befindet sich unter den vier Steckplätzen der USB-3.0-Header und weiter rechts ein Power-, Reset- und MemOK!-Button. Letzterer könnte nützlich werden, wenn das Board keine lauffähigen Timings ausloten kann. Wird der Button betätigt, sucht sich das Board entspannte Latenzen heraus, womit es dann schlussendlich starten kann.

Um den Status der Platine zu erfahren, ist auch eine Diagnostic-LED mit dabei. Ferner befinden sich unter dem 24-poligen ATX-Stromanschluss vier Status-LEDs zur CPU, dem RAM, der Grafikkarte (VGA) und dem Boot-Laufwerk. Bei jedem Systemstart prüft jedes Mainboard nach, ob alle Komponenten da sind und initialisiert werden können. Ist alles in Ordnung, leuchten alle vier LEDs nacheinander einmal kurz auf.

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Zwei PCIe-3.0-x16-Slots bedeuten 2-Way-Multi-GPU-Support.

Bei der Auswahl der Erweiterungssteckplätze gibt es keinen Unterschied zur aktuellen und vorherigen Hero-Platine. Aus diesem Grund kann der Interessent auch beim Maximus VII Ranger auf zwei mechanische PCIe-3.0-x16-, drei PCIe-2.0-x1-Slots und einen PCIe-2.0-x16-Steckplatz vertrauen. So wird nun deutlich, dass mit den beiden roten Slots auch ein Gespann mit zwei Grafikkarten auf das Board geschnallt werden kann. Die begrenzten 16 Lanes, ausgehend von der CPU, werden in diesem Fall zu je acht Lanes aufgeteilt. In den meisten Fällen allerdings wird nur eine dedizierte Grafikkarte eingesetzt, sodass die Karte in diesem Fall alle 16 Lanes erhalten würde. Vorteil auch bei diesem Board ist, dass mit nur einer Dual-Slot-Grafikkarte noch alle anderen Slots genutzt werden können.

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Sechs SATA-Ports und der neue M.2-Slot gehören zum Storage-Aufgebot.

An irgendeiner Stelle musste ASUS die Schere ansetzen, damit es einen ersichtlichen Unterschied zum Maximus VII Hero gibt. Dies ist bei den SATA-Ports der Fall. Beim Maximus VII Ranger wurde es bei den sechs nativen SATA-6G-Buchsen belassen. Dafür jedoch hat es auch der M.2-Slot geschafft, der mit zwei PCIe-2.0-Lanes (10 GBit/s) an den Chipsatz angebunden ist und sich die Anbindung zusätzlich mit zwei der SATA-Anschlüsse teilen muss.

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Das I/O-Panel beim ASUS Maximus VII Ranger.
  • PS/2, 2x USB 2.0 (der obere bietet die Keybot-Unterstützung)
  • optischer Digitalausgang (Toslink), HDMI
  • VGA, DVI-D
  • BIOS-Flashback-Button
  • 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • Gigabit-LAN (Intel I218-V), 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • und die analogen Audioanschlüsse

Ordentlich fällt das I/O-Panel aus. Mit dabei sind drei USB-Buchsen, jeweils ein HDMI-, VGA- und DVI-Anschluss, natürlich ein Gigabit-LAN-Port, sogar eine PS/2-Schnittstelle und natürlich sechs analoge Audio-Anschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang. Nicht zu vergessen der USB-Flashback-Button, mit dem das BIOS komfortabel ohne Umweg über das UEFI aktualisiert werden kann. Eine der beiden USB-2.0-Schnittstellen bietet den Support für das ROG-exklusive Keybot-Feature, auf welches wir später noch zurückkommen werden.

 

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Kommentare (37)

#28
customavatars/avatar151276_1.gif
Registriert seit: 04.03.2011
Hannover / Laatzen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 403
"Jeder Hardware-Begeisterte wird sicherlich schon einmal davon geträumt haben, ein Mainboard aus der "Republic of Gamers" sein Eigen nennen zu dürfen."

Nein, ich nicht. Wo "Gamer" drauf steht, ist 100% Preisaufschlag inbegriffen.
#29
customavatars/avatar127247_1.gif
Registriert seit: 15.01.2010
Österreich
Bootsmann
Beiträge: 559
Ich hab das Board Gestern bei einem Kumpel verbaut und muss sagen das Ding ist echt schick, aber leider hatte ich ein riesen Problem.

Verbaut wurde folgendes
Intel Core i7-4790K
be quite! Dark Rock Pro 3
Asus Maximus VII Ranger
16GB Corsair XMS3
Asus GTX770-DC2OC (war noch vorhanden)
Corsair F120 (war noch vorhanden)
SATA DVD Brenner (war noch vorhanden)
Coolermaster HAF-X (war noch vorhanden)

Die Montage ging problemlos, aber beim aufsetzten von Win7 fingen die Probleme an.
Nach einem Neustart bei der Installation war die SSD nicht mehr auffindbar.
Da ich die alten SATA Kabel verwendet habe, habe ich einfach Mal ein neues verwendet, die SSD war wieder da, bis zum nächsten Neustart.
Ich habe die SSD dann in meinem PC probiert, hier hat sie funktioniert.
Also dachte ich das Board ist schuld, deshalb Bios geflashed, hat auch nichts gebracht.
Firmware Update bei der SSD war ebenfalls Sinnlos.
Probehalber Mal meine SSD in den Rechner (ebenfalls eine Corsair F120), gleiches Problem.
SSD durch eine alte 2,5" HDD ersetzt, funktioniert.
Dann habe ich die SSD zusätzlich zur HDD eingebaut statt dem optischen Laufwerk, funkt.
HDD raus -> funktioniert noch immer -> Brenner wieder rein -> SSD ist wieder weg.
Anderes DVD Laufwerk probiert, ohne Erfolg.
Testweise meine Daten SSD (Crusial M500 960GB) statt der Corsair eingebaut, die funktioniert.
Heute hat er sich eine Samsung 840 EVO 250GB gekauft, die läuft ohne Probleme.

Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120 und optischen Laufwerk.


Vielleicht hilft mein Bericht ja jemanden mit dem selben Problem.

MFG
Chrilly-X
#30
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28788
Hast du das schon an den ASUS Support weitergegeben?
#31
customavatars/avatar127247_1.gif
Registriert seit: 15.01.2010
Österreich
Bootsmann
Beiträge: 559
Wollte es gerade Doktor[ASUS] schicken.
#32
customavatars/avatar86181_1.gif
Registriert seit: 01.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 833
Mal ne Frage die sich vielleicht auch auf das Hero Z97 ableiten lässt. Ich kann Soundoutput über HDMI nicht finden und auswählen, somit wird über den HDMI Port aktuell nur Bild, aber kein Ton übertragen. Anschluss ist PC --> Receiver ---> LED TV. Diese Config wird seit längerem so betrieben, auch schon vor dem Upgrade auf Z97, aber mit einer dedizierten Grafikkarte. Beim Asrock Board ist das eine Extra Option im Bios. Beim Hero ggf. ist es beim Ranger genauso, kann ich nur DVI-Soundoutput aktivieren oder deaktivieren, den ganzen Sound Controller an und ausschalten und beim Frontpanel Typ AC97 oder HD Audio auswählen.

Wie siehts mit Usern aus die das Ranger Board aktuell ohne dedizierte Grafikkarte nutzen und über das HDMI Kabel auch den Ton übertragen möchten, was habt Ihr eingestellt? Ein aktueller Grafiktreiber für die Intel Onboard Grafik ist installiert, der den TonTreiber (HDMI Output) integriert haben soll.

Hat sich erledigt: war doch nur ein Treiberproblem
#33
customavatars/avatar123410_1.gif
Registriert seit: 16.11.2009
Zuhause
Deppenkiller
Beiträge: 6713
hat der z97 nicht Probleme mit alten SF Controllern?
#34
customavatars/avatar25322_1.gif
Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2446
Nabend,
Weiss irgendwer, ob der Prolimatech Genesis aufs "Ranger" passt, ohne mit den Heatpipes auf den SpaWakühlern aufzusitzen?
Die Komp-Liste bei Prolimatech ist leider nicht mehr aktuell. :(
Danke...
#35
customavatars/avatar123843_1.gif
Registriert seit: 23.11.2009

Kapitän zur See
Beiträge: 3369
Zitat Chrilly-X;22580220

Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120 und optischen Laufwerk.


Auch hier nochmal kurz der Hinweis für die Allgemeinheit:
Solche Probleme können auftreten wenn die SSD bereits vorher an einem anderen Board/Controller betrieben wurde.
In dem Fall sollte auf jeden Fall ein Secure Erase durchgeführt werden. Einfaches formatieren im Betriebssystem reicht nicht aus.

Zusätzlich sollte auch die aktuelle Firmware auf der SSD installiert werden wenn solche Probleme bestehen. Ein BIOS Update des Motherboards ist in solch einem Fall ebenfalls empfehlenswert.

Gruß
Doktor
#36
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12093
Zitat Chrilly-X;22580220
Corsair F120 (war noch vorhanden)
...
Probehalber Mal meine SSD in den Rechner (ebenfalls eine Corsair F120), gleiches Problem.
...
Also, viel zulange Rede kurzer Sinn, das Board funktioniert nicht mit einer Samsung F120
Samsung F120? Du meinst sicher die Corsair F120 und da ist es kein Wunder, diese SSD hat einen Sandforce 1222 und der hält sich nicht strikt an die SATA Spezifikation. Die genaue Einhaltung der Spezifikation ist aber beim SATA Host Controller der Haswell Chipsätze erforderlich, Intel hat da die Zügel angezogen und auf die Inkompatibilität hingewiesen. Wer also auf Haswell aufrüstet und noch eine SSD mit einem SF der ersten Generation hat, immerhin ein Erstlingswerk eines Startups, der sollte sie entweder austauschen oder an einen Zusatzcontroller (sind selten auf den Boards) hängen.

Das Problem ist also schon lange bekannt und kann auch nicht durch BIOS- oder FW Updates behoben werden, da elektronisch.
#37
Registriert seit: 12.11.2014
Eisenberg
Matrose
Beiträge: 1
Hallo Leidtragende :P

Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Asus Ranger und auch beim aufsetzen von Win7.
Auch der SATA-Fehler wie bei deinem Freund Chrilly-X. Erst nach gefühlten 100x installieren von Win7 hatte es geklappt.ich hatte ständig installationsabbrüche..nachdem die Kiste installiert war hab ich 6gb A-Speicher eingesetzt. Kiste lies sich nicht mehr starten. Fehlercode Q-Code 55..die rams liefen auf meinem alten Board (Rampage II Extrem) ohne Probleme..sobald ich in die Ram-Slot 1und 2 belegt hatte: Q-Code 55..egal mit welchem Speicher ich es probiert hatte..gleicher Fehler, die Ram-Slots 3und 4 funktionierten..ich hab das Board zurückgeschickt und 2 Tage später hatte ich ein neues in der Hand..seit dem keine Probleme mehr..

lg Shooti :P

edit: gegen einen Hardwarefehler hilft auch kein Bios-flashen..hab ich auch probiert..war nix zu machen ^^
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