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ASRock Z97 Killer im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Es geht mit dem I/O-Panel weiter:

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Das I/O-Panel beim ASRock Z97 Killer.
  • 2x USB 2.0, PS/2
  • VGA, DVI-D
  • 2x USB 2.0, HDMI
  • 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • Gigabit-LAN (Killer E2201), 2x USB 3.0 (Intel Z97)
  • und die analogen Audioanschlüsse sowie ein optischer Digitalausgang (Toslink)

Am I/O-Panel ist alles existent, was wichtig ist. Mit dabei sind jeweils vier USB-3.0- und USB-2.0-Schnittstellen, einmal Gigabit-LAN, die analogen Audiobuchsen, einmal Toslink und jeweils ein DVI-D-, HDMI- und VGA-Grafikausgang, um auch die in Haswell(-Refresh) integrierte GPU ansprechen zu können.

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Auch enthalten: Der ASM1442K als TMDS Level Shifter.

Der ASMedia ASM1442K (TMDS-Level-Shifter) befindet sich zwischen dem CPU-Sockel und dem I/O-Panel und ist für die Wandlung der Spannung zwischen der internen Grafikeinheit und dem DVI- und HDMI-Grafikausgang verantwortlich.

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Zu einem Gaming-Unterbau passt natürlich ein Gaming-Netzwerk-Controller.

Ganz klar kommt auch beim Z97 Killer eine Killer-NIC von Qualcomm auf das PCB, der seine Priorität auf die Netzwerkpakete gelegt hat, die beim Online-Gaming anfallen. Davon abgesehen beherrscht er Datenübertragungsraten bis zu einer Geschwindigkeit von 1 GBit/s, demnach umgerechnet theoretisch 125 MB/s.

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Das Board wird mit einer anständigen Audiolösung ausgeliefert.

Unter dem EMI-Shield mit der Aufschrift "Purity Sound 2" verbirgt sich Realteks ALC1150-Soundprozessor, der mit acht Kanälen zurechtkommt. Er wird von zwei TI NE5532 von Texas Instruments begleitet. Einer der beiden verrichtet seine Arbeit als Differenzial-Codec mit 115 dB SNR, der andere hingegen als 600-Ohm-Kopfhörerverstärker. Zu ihnen gesellen sich hochwertige Nichicon-Audio-Kondensatoren, die den Klang positiv beeinflussen sollen.

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Ein Super I/O-Chip wird ebenso dringend benötigt.

Er kommt von Nuvoton und trägt die Bezeichnung "NCT6791D" und ist für die Überwachung der Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten verantwortlich. Dank ihm erhält der Anwender die Möglichkeit, die Lüfter manuell zu steuern, damit sie nicht dauerhaft mit voller Drehzahl laufen.

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Das ASRock Z97 Killer nochmal in der Übersicht.

An dem Layout haben wir wenig zu beanstanden. Besonders gut hat uns Aufteilung der Erweiterungsslots gefallen. Wird nur eine Dual-Slot-Grafikkarte verwendet, können dennoch alle restlichen Slots belegt werden. Dem einen oder anderen werden die vertikal ausgerichteten SATA-Ports sicherlich nicht gefallen. Dafür wurden die Anschlüsse rechts unten in der Ecke untergebracht, wo sie weniger stören. Weniger komfortabel, aber dennoch ermöglicht wurde von ASRock das Umschalten der beiden BIOS-Chips sowie das Zurücksetzen des BIOS mit jeweils einem Jumper.

Die integrierte Lüftersteuerung arbeitet absolut zufriedenstellend. Von den sechs FAN-Headern (2x 4-Pin, 4x 3-Pin) lassen sich fünf steuern. Ist der Standard Modus aktiv, drehen sich die beiden Lüfter vom bequiet! Dark Rock Pro C1 mit rund 1350 Umdrehungen pro Minute. Dagegen arbeitet der Silent-Modus sehr effektiv, sodass sich die beiden Lüfter mit nur noch 617 Touren drehen, was somit bereits ab einem Meter Abstand nicht mehr wahrzunehmen ist. Zusätzlich stehen die Modi "Performance Mode" und "Full Speed" zur Verfügung. Wer dann dennoch mit der Lüftersteuerung unzufrieden ist, kann sich durchaus mit dem "Customize"-Modus anfreunden. Es können fünf Temperatur-Grenzen und die dazugehörige Umdrehungszahl in Prozent festgelegt werden. Dies entspricht einer manuellen Lüfterkurve, die auf der rechten Seite im UEFI abgebildet wird.