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ASUS Z97-Deluxe im Test

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Seite 9: SATA-6G-Performance und USB-3.0-Performance

USB-3.0-Performance

Das System kann mit dem ASUS Z97-Deluxe durch großzügige zehn USB-3.0-Schnittstellen erweitert werden. Das ging jedoch auf Kosten von zwei zusätzlichen Zusatzchips, damit diese Anzahl an Buchsen überhaupt angebunden werden konnten. Alleine am I/O-Panel sind sechs Anschlüsse abgreifbar. Bleiben noch vier weitere Anschlüsse übrig, die auf zwei USB-3.0-Header aufgeteilt wurden. Für unseren USB-3.0-Test verwenden wir weiterhin die SanDisk Extreme mit 120GB-Speicherkapazität, die in einem externen USB-3.0-Gehäuse untergebracht wird.

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Die USB-3.0-Performance beim ASUS Z97-Deluxe
(nativ über den Z97-PCH).
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Die USB-3.0-Performance über den ASM1042AE.

Man erkennt sehr deutlich, dass der Z97-PCH eine bessere Performance zu bieten hat. Die Lesedurchsatzrate kletterte im späteren Verlauf auf fast 180 MB/s, während schreibend sogar die 190 MB/s überschritten wurden. Über den ASMedia ASM1042AE erreichten wir auch gute Werte, die jedoch um etwa 5-15 MB/s geringer ausgefallen sind. Schreibend bis 185 MB/s und lesend bis 167 MB/s.

 

SATA-6G-Performance

Im Storage-Bereich stehen dem Anwender insgesamt sechs SATA-6G-Ports, zwei SATA-Express-Schnittstellen (vier weitere SATA-6G-Ports) und der neue M.2-Slot zur Verfügung. Auch in diesem Fall kommen zwei Zusatzchips zum Einsatz, damit die Anbindung überhaupt erst möglich ist. Für den Test schließen wir das SSD direkt an die SATA-Ports an.

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Die SATA-6G-Performance beim ASUS Z97-Deluxe
(nativ über den Z97-PCH).
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Die SATA-6G-Performance über den ASM1061.
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Die SATA-6G-Performance über den ASM106SE.

Gewohnte Kost zeigte der Intel Z97-Chipsatz mit einer maximalen Schreibrate von 523 MB/s und eine Leserate von 556 MB/s. In der Vergangenheit haben wir auch schon sehr oft die Leistungsfähigkeit des ASM1061 übergeprüft. Da bleibt alles beim alten, was aber auch zu erwarten war. Es reichte lesend bis 401 MB/s und schreibend bis 378 MB/s. Der ASM106SE als SATA-Express-Controller schaffte in Sachen Leserate auch "nur" 404 MB/s, dafür aber konnte er die Schreibrate bis auf 390 MB/s hochschrauben.

Wer also weiterhin die SATA-6G-SSDs ausreizen möchte, sollte sie daher besser direkt an den Intel-Chipsatz koppeln. Die beiden ASMedia-Chips können dafür problemlos mit gewöhnlichen HDDs beschäftigt werden, für die die Performance absolut ausreicht. Es sei denn, das neue SATA-Express-Feature soll bei Verfügbarkeit der ersten nativen Geräte genutzt werden. Das jedoch gilt ausschließlich für den ASM106SE.