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ASUS Z97-Deluxe im Test

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Seite 4: Features und Layout (3)

Es folgen nun die beiden LAN-Chips:

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Beide LAN-Chips auf einem Bild.

Links befindet sich der Intel I211-AT, der bereits auf vielen weiteren Sockel LGA1150-Mainboards als Zweit-LAN-Chip verlötet wurde. Rechts daneben wurde von ASUS der neuere Intel I218-V verbaut. Beide Chips kommen mit einer maximalen Bandbreite von 1 GBit/s zurecht, sind aber auch zu den beiden anderen Stufen abwärtskompatibel.

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Die PCIe-2.0-Lanes müssen ohne Frage erweitert werden.

Nun wird auch alles klar, wie ASUS die ganzen Anbindungen der Zusatzchips ermöglicht hat. Es kommt ein PCIe-2.0-Switch zum Einsatz, der dieses Mal nicht von PLX stammt, sondern von ASMedia. Er hört auf den Namen "ASM1187e", nimmt eine PCIe-2.0-Lane auf und gibt dafür aber gleich sieben PCIe-2.0-Lanes wieder aus. Mehr als eine Notlösung stellt das Ganze allerdings nicht dar. Aufgrund einer dauernden Lane-Knappheit gibt es aber auch kaum eine andere Lösung, um so viele Features wie möglich anbieten zu können.

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Ein TMDS Level Shifter wird auch noch benötigt.

Dank des ASMedia ASM1442K, der sich zwischen der iGPU und dem HDMI-Ausgang positioniert, werden 4K-Medien ermöglicht. Beim Z87-Deluxe wurde stattdessen der PS8201A von Paradetech eingesetzt.

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Ebenso ein zusätzlicher USB-3.0-Controller.

Der ASMedia ASM1042AE wird für zwei USB-3.0-Schnittstellen gebraucht, die sich am I/O-Panel befinden. Der USB-3.0-Controller wird mit einer PCIe-2.0-Lane befeuert und kann zwei Anschlüsse unter seine Fittiche nehmen. Seine maximale Bandbreite beträgt die spezifizierten 5 GBit/s, die sich beide Ports allerdings teilen müssen.

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Der ASP1257-PWM-Controller steuert das VRM-Design.

Ein PWM-Controller wird ohne Wenn und Aber auch auf dem Z97-Deluxe verwendet, der sich selbst "ASP1257" nennt. Gleichzeitig ist er ein Bestandteil des EPU-Features.

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Und noch ein USB-3.0-Controller.

Diesen Kandidaten haben wir schon sehr oft zu Gesicht bekommen, der ASM1074. Er kann bis zu vier USB-3.0-Schnittstellen steuern, was in diesem Fall sogar passend ist. Er erteilt den beiden USB-3.0-Headern die entsprechenden Instruktionen.

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Das ASUS Z97-Deluxe nochmal in der Übersicht.

Trotz der recht großen Passiv-Kühlkörper rund um den CPU-Sockel, hatten wir keinerlei Schwierigkeiten, den bequiet! Dark Rock Pro C1 zu montieren. Generell wurde das Mainboard-Layout sehr sorgfältig und vor allem durchdacht gestaltet. Wie von ASUS gewohnt, wurde eine gute Lüftersteuerung integriert, die unserer Meinung nach optimal agiert. Soll heißen, dass im Idle die beiden 120-mm-Lüfter des CPU-Kühlers auch wirklich leise waren und unter Last korrekt mit höheren Drehzahlen betrieben wurden. Dabei können maximal sechs Lüfter angeschlossen werden, dies ermöglichen sechs 4-Pin-Header. Vier Stück davon können manuell gesteuert werden.

Im Überblick zu den Z97-Mainboards von ASUS haben wir zum ersten Mal zur neuen 5-Way-Optimization berichtet. Zu den bisherigen Features "TPU", "EPU", "Digi+" und dem ebenfalls neuen "Fan Xpert 3" kommt noch das "TurboApp"-Feature hinzu, das wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer erklären. Auf dem PCB sind die entsprechenden Chips vertreten, die zusammen zum ASUS Dual Intelligent Processors 5-Feature gehören. Auf diese Weise erfolgen sämtliche Anpassungen in der AI Suite 3 auf der Hardware-Ebene, wodurch die Effektivität gesteigert wird. Es steht dem User frei, ob die Settings manuell ausgewählt werden oder ob nicht doch auf die automatische Optimierung vertraut werden soll.

Das Ziel von ASUS ist es, dass der Anwender das System auf sein Nutzungsverhalten hin optimieren kann. Viele wünschen sich mehr Performance, andere sorgen stattdessen dafür, dass das System möglichst effizient arbeitet. Im Hintergrund sollen mögliche Störgeräusche durch die installierten Lüfter bestmöglich vermieden werden. Kurz um: Mit der AI Suite 3 und der 5-Way-Optimization kann das eigene System auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.