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ASRock Z87 Extreme11/ac im Test

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Seite 5: BIOS und Overclocking

BIOS

Ein sehr jungfräuliches BIOS befand sich bereits vorab auf dem Z87 Extreme11/ac, nämlich die Version M0.30. Ein Blick auf ASRocks-Webseite verriet, dass es aber bereits Version P1.10 gibt, welche gleichzeitig das First Release ist. Diese verwendeten wir natürlich für den Test.

img_5.jpg
Das UEFI vom ASRock Z87 Extreme11/ac.

ASRock verpasst dem Z87 Extreme11/ac das äquivalente UEFI, wie es auch auf den anderen Extreme-Modellen aufzufinden ist. Damit verzichtet man auf einen EZ-Mode und belässt es einzig beim Advanced-Modus. Wird das UEFI aufgerufen, bekommt der Anwender gleich die "Main"-Seite mit einigen Vorabinformationen wie dem Mainboard-Modell, der aktuell vorliegenden UEFI-Version sowie der Arbeitsspeicher-Kapazität mit Blick auf die DIMM-Slot-Belegung. Im nächsten Menüpunkt mit dem Titel "OC Tweaker" geht es dann mit den Overclocking-Funktionen ordentlich zur Sache. Alles, was das Herz begehrt, wird einem dort serviert, um die eigenen Komponenten mit schnellen Taktfrequenzen laufen zu lassen. Dazu aber später mehr.

Der "Advanced"-Reiter hält alle Einstellungen bereit, die zahlreichen Onboard-Komponenten betreffen. Diese lassen sich beispielsweise auf Wunsch auch deaktivieren. Unter "Tool" gibt es kleine Raffinessen wie den System Browser, der anzeigt, in welchen Slots und Anschlüssen welche Komponenten aktuell installiert sind. Weiter gibt es den "Online Management Guard", mit dem ganz klar definiert werden kann, zu welchen Uhrzeiten in der Woche die Netzwerkverbindung aktiviert ist. Der "UEFI Tech Service" kann bei Problemen behilflich sein. Etwa wenn es spezielle Probleme mit dem UEFI selbst gibt. Als erwähnenswert gilt natürlich auch hier das "Instant Flash"-Utility, womit das UEFI komfortabel aktualisiert werden kann (bei Problemen ist auch ein Downgrade möglich). Dabei kann der User entweder die UEFI-Datei per Wechseldatenträger einspeisen oder doch das "Internet Flash"-Feature verwenden, sodass das Board aus dem UEFI heraus mit den ASRock-Servern Kontakt aufnimmt und die aktuellste Version findet und dann schließlich flasht. Auch ist es problemlos möglich, alle gesetzten Einstellungen in maximal drei Profilen zu hinterlegen.

Für die erste Überwachung der Temperaturen, Spannungen und Lüftergeschwindigkeiten zeigt sich der "H/W Monitor" verantwortlich. Über ihn können auch die Lüfter individuell geregelt werden, falls sie zu laut sein sollten. Alle Boot-Optionen sind im gleichnamigen Menüpunkt auffindbar. Dort können beispielsweise sämtliche Boot-Prioritäten konfiguriert werden. Darüber hinaus sind aber natürlich noch weitere Settings enthalten, die den Bootvorgang beeinflussen. Die letzten Punkte "Security" und "Exit" bedürfen dabei keinerlei spezieller Erklärung.

Bereits das First Release in der Version P1.10 hinterließ einen sehr zufriedenstellenden und stabilen Eindruck. Wir haben keinerlei Fehler entdecken können. Die Navigation erfolgte dabei mit Maus und/oder Tastatur angenehm und erweckte keine negativen Eindrücke. Ganz unten auf dieser Seite haben wir noch eine Bildergalerie eingefügt, in der alle UEFI-Screenshots in Ruhe eingesehen werden können.

 

Overclocking

ASRock hat das Z87 Extreme11/ac nicht einfach nur mit üppiger Ausstattung überhäuft, sondern hat auch im Overclocking-Bereich einiges zur Verfügung gestellt. Für die CPU-Spannungsversorgung sind aus diesem Grund insgesamt zwölf hochwertige Phasen an der richtigen Stelle und halten sich nicht nur für moderates, sondern auch für erweitertes Übertakten bereit. Vorab sei aber erwähnt, dass das Z87 Extreme11/ac nicht als reinrassige Overclocking-Platine angepriesen wurde und auch nicht als solche konzipiert wurde. Dennoch klingen die Overclocking-Features auf dem Papier sehr zuversichtlich. Darunter wurden auf dem PCB gleich zwei 8-polige-ATX +12V-Buchsen hinterlassen.

Der Grundtakt, der unter anderem mit dem CPU-Multiplikator multipliziert wird, lässt sich von 90 MHz bis 300 MHz in 0,1-MHz-Intervallen einstellen. Dies lässt eine Menge Spielraum, um auch die letzten Taktreserven aus der Haswell-CPU heraus zu kitzeln. Der Anwender hat bei der CPU-Spannung freie Auswahl, in welchem Modus sie festgelegt werden soll. Soll heißen, entweder im Fixed-, Adaptive- oder im Offset-Modus. In den ersten beiden Modi bedeutet das folgenden Spielraum: 0,800 Volt bis 2,000 Volt in feinen 0,001-Volt-Schritten. Die Spanne beim Offset-Modus beträgt hingegen -1,000 Volt bis +1,000 Volt in ebenfalls 0,001-Volt-Intervallen. Alle weiteren Overclocking-Features haben wir, wie immer, in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst:

Die Overclocking-Funktionen des ASRock Z87 Extreme11/ac in der Übersicht
Base Clock Rate 90 bis 300 MHz in 0,1 MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,800 V bis 2,000 V in 0,001-V-Schritten (Fixed- und Adaptive-Modus)
-1,000 V bis +1,000 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,165 V bis 1,800 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VCCIN-Spannung 1,200 V bis 2,300 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
-0,600 V bis +0,400 V in 0,010-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-Ring-Spannung

0,800 V bis 2,000 V in 0,001-V-Schritten (Fixed- und Adaptive-Modus)
-1,000 V bis +1,000 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)

CPU-SA-Spannung -1,000 V bis +1,000 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-IO-Analog/Digital-Spannung -1,000 V bis +1,000 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU PLL-Spannung -
PCH-Core-Spannung 0,977 V bis 1,322 V in 0,005-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen PCH 1,5V, CPU Input Offset
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 35 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit
FIVR Switch Frequency Signature, FIVR Switch Frequency Offset

Es gelang uns mit dem Core i7-4770K ohne Schwierigkeiten, einen Takt von 4,7 GHz mit einer VCore von 1,261 Volt stabil zu betreiben. Als Anfangsspannung haben wir 1,250 Volt im UEFI fixiert. Aufgrund einiger Bluescreens während der Ausführung von Prime95 mussten wir die Spannung also schrittweise erhöhen, bis wir bei 1,260 Volt angelangt sind, womit sich das Z87 Extreme11/ac zufriedengegeben hatte. Mit dem CPU Strap 1.25 verweigerte jedoch auch das Flaggschiff den Dienst.

cpuz2.PNG
Bestes Ergebnis mit dem 1.0-Strap: 4,7 GHz bei 1,261 Volt

Auch wenn das ASRock Z87 Extreme11/ac kein reines Overclocking-Brett ist, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen.

Aber auch das Overclocking-Verhalten beim Arbeitsspeicher haben wir uns angeschaut. Wir haben mittlerweile neue RAM-Module für Overclocking-Zwecke besorgt: Corsair XMS3 Dominator Platinum DDR3-2800. Ohne auf das XMP-Profil zuzugreifen, kamen wir zu folgendem Ergebnis:

cpuz2.PNG

DDR3-2800 ohne XMP? Für das Z87 Extreme11/ac ist das keine Herausforderung. Mit den oben sichtbaren Latenzen konnten wir einen stabilen Betrieb erreichen. Dabei war es auch kein Problem, mit leicht reduzierten Timings zu fahren. Zu diesem Zeitpunkt musste jedoch natürlich eine VDIMM von 1,65 Volt anliegen.

Als Steuerungs-Software packt ASRock dem Z87 Exreme11/ac auch das A-Tuning-Utility hinzu, womit vor allem die Übertaktung auch unter der Windows-Oberfläche vorgenommen werden kann.

img_5.jpg
Das A-Tuning-Utility.

ASRock gibt aber auch noch eine Software mit auf den Weg, die sich für den einen oder anderen Käufer durchaus als nützlich erweisen könnte. Sie hört auf den Namen "A-Tuning". Mit ihr kann beispielsweise der Operation-Modus eingestellt werden. Ebenso bietet sie die drei Modi "Performance Mode", "Standard Mode" und "Power Saving". Weiterhin enthalten sind Features wie XFast RAM, FAN-Tastic Tuning und der Dehumidifier (Entfeuchter). Generell kann das System auch von diesem Utility aus übertaktet werden und bietet die entsprechenden Regler für den CPU-Multiplikator, der BCLK-Frequenz und den dazugehörigen Spannungen. Unter dem Punkt "System Info" verbirgt sich eine Übersichtsseite, die Informationen wie die aktuell anliegende CPU-Taktfrequenz, die Spannungen, die Temperaturen und auch die Lüftergeschwindigkeiten preisgibt. Ebenfalls dabei ist der "System Browser", auf dem komfortabel gecheckt werden kann, welche Komponenten zu aktuellem Zeitpunkt installiert sind.

In den folgenden Videos werden die XFast555-Funktionen, das Dehumidifier- und das ASRock OMG-Feature (Online Management Guard) präsentiert:

ASRock Feature - XFast555
ASRock Feature - Dehumidifier
ASRock Feature - Online Management Guard

Alle BIOS- und A-Tuning-Screenshots sind in der folgenden Bildergalerie einsehbar.

 

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Kommentare (22)

#13
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Registriert seit: 30.01.2005
Österreich
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
Zitat FM4E;21512708
Zu dem Technik-Award: Das Board hat ihn vor allem aus dem Grund erhalten, da dieses Brett für ein Desktop-Board (da haben wir es wieder ;)) eine mehr als umfangreiche Ausstattung erhalten hat, die für ein Board aus dem Desktop-Segment zugleich ungewöhnlich, aber auch etwas Besonderes ist.


Ok, das stimmt. Nur, die ganzen PCIe Switches helfen nicht da die ganze Sachen mangelhaft an 16 Lanes der CPU angeschlossen sind! Toll jetzt werden 10 Festplatten, 4 SSDs und 3 GTX 780 TI angeschlossen und die dürfen jetzt um die Bandbreite kämpfen ... nett.
Falls jetzt kommt, das ist aber übertrieben viel Hardware ... warum sollte man sich das Board dann kaufen?
Aus dem Diagramm lese ich übrigens noch raus, dass sich alle PCIe x1 eine Lane teilen und dass der onboard Satabereich ebfalls mit einer PCIe Lane angeschlossen ist.

Aber gut der Abward ist Auslegungssache ... für dich ist das Board etwas besonders und deswegen Abwardfähig, für mich wäre die Sinnhaftigkeit und die Umsätzung wichtiger.
#14
Registriert seit: 09.06.2008

Obergefreiter
Beiträge: 77
Zitat
Habe ich ergänzt.


Vielleicht sollte man auch noch dazu schreiben, dass das Board trotz 16 SAS nur maximal 10 Geräte in einem Raid unterstützt. (oder hab ich das übersehen)

Ich würde mich auch auf die Aussagen die bei LSI stehen nicht verlassen. Die gelten oft nur für die eigenen LSI Controller, auch was den Cache angeht. Beim alten Z77 Extreme 11 wurde auch an einigen Stellen erzählt, er hätte cache und man könne die Policy mittels Megaraid einstellen, aber die Option war nicht da, weil der Cache auf dem ASRock Board nicht vorhanden ist.

Habt ihr das mal ausprobiert ob die Optionen da sind?

Beim letzten Test den ich zum Z77 Extreme 11 gelesen habe, ich glaube es war bei Andantech, da war selbst der Intel Z77 Controller mit 3-4 SSDs (trotz nur 2 sata 3) im Raid schneller als der SAS Controller! Wäre also interessant gewesen mal zu sehen wie das hier mit 6 intel SATA 3 aussieht.

Das ganze Board scheint mir eher nach dem Motto entworfen zu sein:
"Wir pressen irgendwie drauf was geht, egal wie, hauptsache hohe Zahlen!"
#15
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28763
Zitat KalleWirsch;21512960
Ich würde mich auch auf die Aussagen die bei LSI stehen nicht verlassen. Die gelten oft nur für die eigenen LSI Controller, auch was den Cache angeht. Beim alten Z77 Extreme 11 wurde auch an einigen Stellen erzählt, er hätte cache und man könne die Policy mittels Megaraid einstellen, aber die Option war nicht da, weil der Cache auf dem ASRock Board nicht vorhanden ist.

Das sind keine Angaben von LSI. Ich habe mit dem Redakteur zusammen die Speicherchips von Macronix unter dem Kühler [Strike]identifziert[/Strike], weil es in den Angaben von ASRock keinen Hinweis dazu gab.

Abgesehen davon:
1) ASRock X79 Extreme11 LSI SAS2308 + [Strike]16MB Cache[/Strike] (Macronix / STM, abhängig von Revision)
2) ASRock Z77 Extreme11 LSI SAS2308 + [Strike]16MB Cache[/Strike] (Macronix MX29GL128F)

Edit: manche Dinge sollte man nicht nebenher während der Arbeit machen
#16
Registriert seit: 09.06.2008

Obergefreiter
Beiträge: 77
Zitat

Abgesehen davon:
1) ASRock X79 Extreme11 LSI SAS2308 + 16MB Cache (Macronix / STM, abhängig von Revision)
2) ASRock Z77 Extreme11 LSI SAS2308 + 16MB Cache (Macronix MX29GL128F)


Der Macronix MX29GL128F ist doch ein Flash Speicher, oder? Also ich kenne bei SAS Controllern eigentlich eher DRAM Speicher als Cache und nicht Flash!

LSI SAS 2308 RAID Controller - HBA Information and ListingServeTheHome – Server and Workstation Reviews
Eigentlich hat kein Produkt mit dem Controller einen Cache!

Und wenn man mal ein wenig Google bemüht, finde ich da heraus
Zitat
"An 16-MB CFI-compliant flash ROM is used to accommodate firmware and BIOS Console 2 OpROM."


Es handelt sich dabei also wohl eher um die Firmware als um einen Cache!

Ansonsten hätte Anandtech, der übrigens den ganzen Controller auch mal getestet hat (!) auch wohl totalen Müll geschrieben.

Zitat
It should be noted that there is also no cache associated with the LSI chip, and thus we only get speed increases above 64KB transfers.


AnandTech | ASRock X79 Extreme11 Review: PCIe 3.0 x16/x16/x16/x16 and LSI 8-Way SAS/SATA
AnandTech | ASRock X79 Extreme11 Review: PCIe 3.0 x16/x16/x16/x16 and LSI 8-Way SAS/SATA
LSI RAID Controller help, 2308 chip on-board ASRock Extreme 11 motherboard is slow! - [H]ard|Forum

Ich gehe mal davon aus, dass die Chance groß ist, dass es beim Z87 nun wieder genauso sein wird.
#17
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28763
Oops, da hätte ich in das Datenblatt wohl auch mal rein sehen sollen. Eigentlich soll der SAS3008 einen integrierten 6MB Speicher für seine Firmware besitzen und es erschien mir auch nicht sehr logisch, dass man dafür 2x16MB auf das Board löten sollte. Da habe ich mich wohl geirrt, das soll vorkommen (sigh).

Leider standen unserem Redakteur keine entsprechenden Laufwerke für einen Test dieser Funktionalität / der Peformance des Controllers zur Verfügung, deshalb gibt es dazu auch keine Ergebnisse im Test.

Ich hätte auch gern mal einen direkten Performance-Vergleich zwischen Thunderbolt Gen1 und Gen2 gesehen, aber das ist ein ähnliches Problem =)
#18
Registriert seit: 18.03.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1943
Lüfter auf der SB?!? Omg, Schrott... und total unnötig...
#19
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
Naja wenn man weiß, siehe Text weiter oeben, was da alles gekühlt werden muss^^.

Bin gespannt was das Mobo in der Stoaragepraxis leistet - eins ist bestellt.
#20
Registriert seit: 18.07.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2454
Zitat emissary42;21513949
Ich hätte auch gern mal einen direkten Performance-Vergleich zwischen Thunderbolt Gen1 und Gen2 gesehen, aber das ist ein ähnliches Problem =)


Solange kein Raid dran hängt, wird da kein großer Unterschied bemerkbar sein. Die Controller sind aktuell auf 6 GBit (=S-ATA III) eingestellt und die werden effektiv nicht ausgelastet, sonst wandern für so ein wichtigen Standard 200+ MB/s im Overhead, was ich mir nicht vorstellen kann. Eine kleine Aufklärung wäre sicher nett, wenn jemand Zahlen parat hat.

Ich sehe es auch an meinem alten 500GB WD-Book, was über 3 Wege an den PC angeschlossen werden kann: USB 2.0, Firewire 400 und eSATA. Man kann sich ausrechnen, welcher Standard schneller übertragen kann und welcher den meisten Overhead produziert. Die Controller sind die Schwachstelle. Das wird es dem Thunderbolt auf Dauer hin Probleme bereiten, die Verbreitung fehlt und der eigentliche Nutzen/Mehrwert fehlt noch immer. Man kann mit USB 3.0/eSATA eine Menge überbrücken. Display-Port hat auch fast jedes neue Board, warum dann Thunderbolt? Hoher Aufpreis für 2-3 Sekunden weniger warten.
#21
Registriert seit: 01.03.2013
tief im Süden
Hauptgefreiter
Beiträge: 232
Zitat KalleWirsch;21512960
Das ganze Board scheint mir eher nach dem Motto entworfen zu sein:
"Wir pressen irgendwie drauf was geht, egal wie, hauptsache hohe Zahlen!"


Jepp. Für mich ist das Board weder Fisch noch Fleisch. Ein 2011 Sockel, ergo 4960 CPU und Quadchannel, wäre sinnvoller gewesen. Dann hätte das Board bei 3D+Video-/Bildbearbeitung+Spiele für den Heimgebrauch vielleicht ein würdiges Dasein gefunden... wenn man den Stromverbrauch außer acht lässt. Und ich will nicht wissen was dieses Board bei Vollbestückung an Strom im Idle-Modus verbrauchen würde. Bei den Strompreis ... nee!

"Guckst du Chefe, wahnsinns Schnittstellen, nur das Beste, langlebig und als Netzteil brauch man nur ein AKW dranhängen":xmas:
#22
customavatars/avatar136469_1.gif
Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5259
Jeder der bereit wäre so ein Board zu kaufen, will wahrscheinlich auch einen besseren SAS-Controller....

Warum man sich ein 4-way SLI aufbauen sollte mit dem Inputlag des PLX-Chips ist mir auch schleierhaft. Dann lieber Sockel 2011 und 4x8Lanes ohne PLX-Chip.

Kann man den PLX wenigstens im BIOS deaktivieren?
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