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MSI Z87 XPower im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Weiter geht es mit dem I/O-Panel:

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Alle Anschlüsse sind von links nach rechts und von oben nach unten aufgelistet:

  • PS/2, 2x USB 2.0
  • CMOS-Clear-Button
  • Anschlusspanel für das WLAN/Bluetooth-Modul
  • 2x USB 3.0, HDMI
  • 4x USB 3.0
  • optischer Digitalausgang (Toslink), HDMI, DisplayPort
  • Gigabit-LAN (Killer E2205), 2x USB 3.0
  • und die analogen Audioanschlüsse

Die Anschlussmöglichkeiten können sich sehen lassen. Acht USB-3.0-Ports befinden sich bereits am I/O-Panel, zusätzlich noch zwei USB-2.0-Schnittstellen. Die iGPU in Haswell kann mithilfe von zwei HDMI- und einem DisplayPort-Ausgang eingesetzt werden. Fehlen darf natürlich auch der Gigabit-LAN-Port nicht, der in diesem Falle über den Killer E2205 gekoppelt ist. Für den Sound-Bereich kann der Anwender auf einen optischen Digitalausgang sowie auf vergoldete, analoge Audiobuchsen zurückgreifen.

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Und hier ist er auch schon: Der Killer E2205-Netzwerkcontroller.

Alle kabelgebundenen Netzwerkaufgaben werden über den E2205-Chip vorgenommen, der dazu in der Lage ist, eine Datendurchsatzrate von 1 GBit/s zu erreichen, was umgerechnet theoretische 125 MB/s bedeutet. Der E2205 wurde auf das Online-Gaming hin optimiert und soll die Latenz im Gegensatz zu herkömmlichen Netzwerkcontrollern noch etwas herunterdrücken. Hierzu ist es aber wichtig, dass die Internetleistung bereits über eine gute Latenz verfügt. Der Killer E2205 kann bei einer schlechten Leitung auch keine Wunder bewirken.

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Die Erweiterung für zusätzliche USB-3.0-Anschlüsse wird mit zwei ASM1074-Chips realisiert.

Das Z87 XPower bringt gleich zwölf USB-3.0-Schnittstellen mit. Da ist es natürlich logisch, dass auch für diesen Bereich zusätzliche Chips benötigt werden. Da der Z87-Chipsatz lediglich sechs der schnellen Anschlüsse steuern kann, hat MSI aus diesem Grund noch zwei ASM1074-Chips auf das PCB gelötet, welche rein als USB-3.0-Hubs arbeiten. Alle USB-3.0-Ports am I/O-Panel arbeiten verteilt auf zwei dieser Zusatzchips (2x 4 Ports). Übrig bleiben die beiden USB-3.0-Header, die zusammen weitere vier USB-3.0-Buchsen ergeben und direkt mit dem Z87-PCH zusammenarbeiten.

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Unter der "Audio Boost"-Kappe verbirgt sich der Realtek ALC1150.

MSI hat sich für das Z87 XPower für den ALC1150 aus dem Hause Realtek entschieden, der, genau wie beim Z87-GD65 GAMING, zusammen mit dem OPA1652 von Texas Instruments speziell für Kopfhörer einiges an Leistung herausholen kann. Letzterer kommt problemlos mit maximal 600 ohmigen Kopfhörern zurecht. Der ALC1150 selbst kann acht Kanäle bewältigen und ist für alle Multimediaanwendungen optimiert. Eine künstliche, gelbe Leiterbahn wird von unten mit mehreren LEDs beleuchtet und bietet also noch etwas fürs Auge. Ebenfalls gelb beleuchtet ist das Audio Boost-Logo.

Besonders interessant ist das Soundblaster Cinema-Feature mit dem SBX Pro Studio, welches in fünf Untergruppen unterteilt wurde: Surround, Crystalizer, Dialog Plus, Smart Volume und Bass. Zusammen sollen sie die Basis für eine besonders gute Wahrnehmung in der Spieleumgebung ermöglichen. Die folgenden Videos erklären die genannten Features im Detail.

Soundblaster SBX Pro Studio - Features
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Mit dabei sind auch versteckte Overclocking-Features.

Genau mittig auf dem Bild sieht man den Switch mit vier Schaltern. Mit ihm können vier der insgesamt fünf PCIe-3.0-x16-Slots (Slots 1, 3, 5 und 7) auf Wunsch deaktiviert werden. Dieses Feature kann nützlich werden, wenn der Anwender mehrere Grafikkarten installiert hat und eine defekte Karte identifizieren muss. Etwas versteckt befindet sich weiter rechts noch ein Button (FASTB1). Durch ihn kann direkt ins BIOS durchgestartet werden, ohne dass man zuvor die entf-Taste drücken muss. Das hat besonders dann den Vorteil, wenn im BIOS das Fast-Boot-Feature aktiviert ist.