> > > > MSI X79A-GD45 Plus im Test

MSI X79A-GD45 Plus im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Features und Layout (1)

Das MSI X79A-GD45 Plus schmückt sich mit hochwertigen Bauteilen der Military-Class-III-Reihe. Dazu zählen nicht nur Super Ferrite Chokes und hochwertige Solid-Kondensatoren, sondern auch Hi-Caps. Insgesamt verspricht sich MSI davon eine höhere Stabilität, eine längere Lebensdauer, niedrigere Temperaturen, eine bessere Effizienz und vor allem auch ein besseres Standhalten bei hohen Belastungen durch Overclocking.

img_4.jpg
Das MSI X79A-GD45 Plus hat neun Phasen für die Spannungsversorgung der CPU.

Das "Plus" im Namen des MSI X79A-GD45 Plus weist auf die aufgemöbelte Spannungsversorgung hin. Während die normale Version noch mit fünf Phasen ausgestattet wurde, besitzt die Plus-Version neun Phasen zur Spannungsversorgung der CPU. Die DDR3-Speicherbänke werden hingegen über insgesamt sechs Phasen versorgt.

img_4.jpg
Dank der V-Check-Points lassen sich die tatsächlich anliegenden Spannungen einfach auslesen.

In seinen insgesamt acht Speicherbänken nimmt das MSI X79A-GD45 Plus laut Hersteller bis zu 128 GB Speicher auf. Da es aktuell aber nur Module mit einer Kapazität von maximal 8 GB gibt, sind bei Vollbestückung derzeit nur bis zu 64 GB möglich. Mit einem Prozessor der "Sandy Bridge-E"-Klasse wird 1600 MHz schneller Speicher unterstützt, mit den neuen "Ivy Bridge-E"-Modellen hingegen bis zu 1866 MHz. Dank entsprechender Teiler im BIOS lassen sich aber auch schnellere Module problemlos verbauen. 

Speziell für Overclocker hält MSI leicht abzugreifende Spannungsmesspunkte parat. Über die sogenannten V-Check-Points lassen sich die tatsächlich anliegenden Spannungen für CPU, Speicher und Chipsatz mittels eines Multimeters auslesen. Zwischen den SATA-Ports und dem 24-Pin-Stecker zur Stromversorgung des Mainboards findet sich außerdem ein Schalter zum Umschalten des BIOS. Damit lässt sich nach einem misslungenen BIOS-Update auf einen zweiten BIOS-Chip als Back-Up ausweichen. 

img_4.jpg
Unser Testmuster verfügt über insgesamt fünf PCI-Express-x16-Grafikkarten-Slots und einen Steckplatz für PCI-Express-x1-Karten.

Das MSI X79A-GD45 Plus verfügt über insgesamt fünf PCI-Express-x16-Slots. Drei davon entspringen der dritten Generation, die beiden anderen sind noch PCI-Express-2.0-Ausführungen. Während die ersten beiden Slots jeweils über die vollen 16 Lanes angebunden werden, wird der dritte Port über acht Lanes angesprochen. Die beiden verbleibenden PCI-Express-x16-Slots sind jeweils über eine Lane verbunden. Ansonsten findet sich noch ein PCI-Express-x1-Slot auf dem Mainboard.

img_4.jpg
Auf einen Zusatzchip für SATA III hat MSI leider verzichtet. Damit bietet das Board lediglich zwei SATA-Ports der dritten Generation.

Das MSI X79A-GD45 Plus besitzt insgesamt sechs SATA-Ports, wovon allerdings nur zwei dem neuen 3.0-Standard entspringen. Lediglich die beiden Ports ganz rechts übertragen bis zu 6 Gb/s pro Sekunde, worauf MSI freundlicherweise auch direkt hinweist. Die restlichen vier Ports sind lediglich SATA II. Damit entspricht das MSI-Board den Vorgaben des X79-Chipsatzes. Auf einen zusätzlichen SATA-Chip haben die Taiwanesen leider verzichtet. 

Direkt neben den Serial-ATA-Ports findet sich eine Buchse für einen 4-Pin-Molex-Stecker. Dieser sollte dann bestückt werden, sofern sehr leistungsfähige und -hungrige Grafikkarten verbaut werden. 

img_4.jpg
Das I/O-Panel ist üppig bestückt.

Die Anschlüsse von links nach rechts:

  • 2x PS/2
  • Clear-CMOS-Button
  • koaxial S/PDIF out, optischer Digitalausgang (Toslink)
  • 2x USB 2.0
  • 2x USB 2.0
  • 2x USB 2.0
  • 6x analoge Audioanschlüsse

Im Vergleich zu teureren Mainboards für den Sockel LGA2011 verzichtet man beim MSI X79A-GD45 Plus auf Zusatzchips für weitere SATA-III-Ports, aber auch auf Anschlüsse wie eSATA oder ein Wireless-LAN- und Bluetooth-Modul.