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Test: Gigabyte GA-Z77MX-D3H TH - Micro-ATX inkl. Thunderbolt

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Seite 6: Stromverbrauch

Neben einer gut ausgeprägten Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das Gigabyte GA-Z77MX-D3H TH hat nur wenige Zusatzchips erhalten. Ein Netzwerkcontroller, ein Audio-Codec und der Thunderbolt-Zusatzchip tragen ihren Teil zum Stromverbrauch bei.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 11.5 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung). Die jeweiligen Werte entsprechen dem System-Gesamtverbrauch.

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon HD 7850, wobei wir die iGPU im BIOS nicht deaktiviert haben. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme Idle

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Leistung in Watt

Das Z77MX-D3H TH zeigt sich im Idle mit 38,7 Watt besonders sparsam. Mit diesem Wert heimst sich die Mikro-ATX-Platine gleich den zweiten Platz ein.

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

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Leistung in Watt

Gibt man dem System mit Cinebench etwas Arbeit, sieht das Bild völlig anders aus. Hier katapultiert sich das Z77MX-D3H TH auf 106,3 Watt, was aber dennoch als effizient bezeichnet werden kann.

Leistungsaufnahme Prime95

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Leistung in Watt

Noch einmal etwa 10 Watt mehr verbraucht die kleine Platine, wenn man das System unter Volllast setzt. Im Mittel ist das aber noch ein hervorragender Wert.

Spannungen Prime95

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Spannungen in Volt

Waren die Default-Settings aktiv, wurden 1,140 Volt angelegt. Auch das liegt im Mittelfeld, wenn man sich die Spannungen von den anderen Probanden anschaut.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon HD 7850 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Aufgrund der Tatsache, dass mit unserem heutigen Testobjekt keine großartigen Komponenten deaktiviert werden können, was für unseren Test nützlich wäre, haben wir auf den zweiten Testlauf verzichtet. Nichtsdestotrotz haben wir nochmal alle Werte der anderen vergangenen Testkandidaten aufgelistet.

Leistungsaufnahme Idle

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Leistung in Watt

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

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Leistung in Watt

Leistungsaufnahme Prime95

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Leistung in Watt

Spannungen Prime95

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Spannungen in Volt

Die CPU-Spannung hat sich nicht verändert, was erneut zu erwarten war.

Es zeigt sich schon einmal, dass das Gigabyte GA-Z77MX-D3H TH gerade im Leerlauf ein kleines Sparwunder ist. Geht es dann zur Sache, positioniert es sich eher im guten Mittelfeld. Insgesamt gesehen ist die Effizienz absolut zufriedenstellend.