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Test: ASRock Z77 Extreme4 - viele Features für wenig Geld

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Seite 8: Fazit

ASRock ist dafür bekannt, für einen geringen Preis eine gute Ausstattung an den Mann zu bringen. Und gerade mit dem Z77 Extreme4 haben die taiwanesischen Entwickler es mal wieder unter Beweis gestellt. Der Käufer dieser Platine erhält ein sehr gut ausgestattetes Mainboard, mit einer angemessenen Qualität und vielen Funktionen. Obendrauf sind auch einige Overclocking-Features wie eine Debug-LED, ein Power- und Resetbutton auf dem PCB sowie ein CMOS-Clear-Switch am I/O-Panel mit inbegriffen.

Selbst ein 2-Way SLI- oder CrossFireX-Gespann ist mit diesem Mainboard nicht ausgeschlossen, des weiteren sind dort zwei PCIe-2.0-x1- und PCI-Slots mit vertreten und laden zu weiteren Erweiterungen des Systems ein. Und auch die interne GPU kann auf Wunsch mit in den täglichen Betrieb aufgenommen werden. Zur Verfügung stehen jeweils ein VGA-, DVI- und HDMI-Ausgang. Die Netzwerk-Konnektivität wird mithilfe eines Gigabit-LAN-Ports gelöst, der mit dem Broadcom BCM57781 eng zusammenarbeitet. Hinzu hat ASRock mit dem Realtek ALC898-Audiocodec eine gute Soundlösung obendrauf gepackt.

img_5.jpg

In der Summe sind mit dem Z77 Extreme4 sechs USB-3.0-Schnittstellen nutzbar, wenn der interne Header hinzugerechnet wird. Im Storage-Bereich hat sich ASRock für acht interne SATA-Anschlüsse entschieden, wovon vier Stück mit der SATA-6G-Spezifikation umzugehen wissen. Am I/O-Panel lässt sich auf Wunsch auch der eSATA-6G-Port nutzen. In diesem Fall muss man allerdings auf eine interne Buchse verzichten. Das Mainboard-Layout wurde sehr durchdacht designed und gibt kaum Anlass zu Kritik. Und auch das UEFI-BIOS kam erneut sehr überzeugend mit der bekannten Struktur rüber und konnte als stabil bezeichnet werden.

Preislich siedelt sich das ASRock Z77 Extreme4 bei ca. 126 Euro an. Wenn man sich weiter umschaut, bekommt man es sogar noch für weniger. Für die gebotene Ausstattung ist das nicht viel Geld und es wird ein solides Mainboard mit vielen Funktionen geboten. Genau aus diesem Grund ist es natürlich absolut nachvollziehbar, warum das ASRock Z77 Extreme4 gern in die enge Auswahl genommen wird, wenn eine Aufrüstung ansteht.

Positive Eigenschaften des ASRock Z77 Extreme 4:

  • sehr gute Leistungsfähigkeit mit guter CPU-Spannungsversorgung und vielen Overclocking-Funktionen
  • gut dimensionierte Ausstattung, u.a. acht SATA-Schnittstellen und sechs USB-3.0-Anschlüsse
  • PCI-Express-3.0-Unterstützung an zwei PEG-Slots (nur mit Ivy Bridge-CPU)
  • sehr gute Gesamtperformance und sehr gute Stabilität
  • günstig

Negative Eigenschaften des ASRock Z77 Extreme 4:

  • keine

Mit dem Z77 Extreme4 hat ASRock ein Mainboard auf die Beine gestellt, durch das der Geldbeutel nicht zu sehr beansprucht wird, das aber dennoch mit einer guten Ausstattung aufwarten kann. Zusätzlich wurden dort nützliche Overclocking-Features untergebracht, die in diesem Preissegment nicht selbstverständlich sind. Von uns wird das mit dem Preis-Leistungs-Award belohnt.

PL asrock z77 extreme4

 

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Kommentare (44)

#35
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Kapitän zur See
Beiträge: 3246
Hab das Extreme 4 und bin super zufrieden damit.
I7 3770k testweise prime95 laufen lassen, mit 8 threads auf small fft´s (cpu max load) bei 4,6 GHz. Zwar nur kurz, um die temps unterm Matterhorn zu checken und die cpu Skalierung von Crysis 1. Null Probleme.
Und die Vcore hab ich dabei gar nicht mal im uefi eingestellt. Das läuft so mit der default Automatik. Geht auch nicht zu hoch. Temps für 24/7 nicht ganz so prickelnd.
Mein Fazit: Ich hab mir das board nicht unüberlegt ausgesucht. Wenn ich dieses "dpak ist Müll" Geschwafel hier vorher gelesen hätte, sässe ich warscheinlich mit einem board hier, mit dem ich bei weitem nicht so zufrieden wäre,
wie mit dem E4.
4,2 GHz halte ich für 24/7 bei dem board für unschädlich.
#36
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4872
Ach ich habe das E4 auch schon 6monate und mein 3570k läuft mit 4.7ghz problemlos mit dem Board
#37
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5262
Es gteht nicht um den maximal erreichbaren Takt und auch nicht darum, ob ihr zufrieden seid oder nicht. Das wärt ihr auch mit einem günstigeren Board gewesen...
#38
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Ruhrpott/Arnheim
Flottillenadmiral
Beiträge: 4872
Ich rede ja nicht von dem maximal erreichten,sondern vom 24h Setting ,weil Achso schlechte Sachen verbaut sind und wenn's läuft ist es doch Latte was aufn Papier steht .
Wichtig ist ,das die spawas in angenehmen temperatur Bereich sind ,so wie die anderen elektronischen Bausteine auch und das ist gewährleistet .
Also hat asrock mit dem Board richtig gemacht
Das ist halt der Unterschied zwischen Theorie und Praxis
#39
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Im besseren Berlin
Bootsmann
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Zitat Buffo;20442493
Welche denn?

- DVI Anschluss für die iGPU
- PCI Slots
- Broadcom anstatt Realtek NiC
- Clear CMOS Button am Backpanel
- keine Anschlüsse für die ich bezahle, aber nicht brauche
(1394, Floppy, mini-PCIe usw.)

Darum gibt es ja für jeden das passende Extreme!
E3, E4(M) E6/TB4, OC Formula, E9, E11

http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/mainboards/23869-test-asrock-z77-oc-formula.html
#40
Registriert seit: 26.01.2013

Gefreiter
Beiträge: 51
gutes board , find ich persönlich viel besser als das von Gigabyte mit den digital spannungswandlern auch wenn diese weniger strom verbrauchen war das Asrock board bei mir immer Geräuschlos.
#41
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Schade, dass immer soviel Full-ATX getestet wird, denn realistisch betrachtet braucht das heute eigentlich niemand mehr so wirklich :o
Die meisten User haben gesteckt nur eine Grafikkarte, evtl mal noch ne zweite oder noch ne Soundkarte und das geht locker auch auf µATX, mit weniger Stromverbrauch und teilweise deutlicher Anschaffungs-Ersparnis (in diesem Fall rund 20€)


Zitat Buffo;20442493
Das hat niemand behauptet. Nur, dass es bei der Konkurrenz mehr fürs gleiche Geld gibt, was das Herzstück betrifft.

Nö, "mehr" gibts bei der Konkurenz nicht... nur was anderes!

Zitat Buffo;20443406
Es gteht nicht um den maximal erreichbaren Takt und auch nicht darum, ob ihr zufrieden seid oder nicht. Das wärt ihr auch mit einem günstigeren Board gewesen...

Falsch: DIR geht es nicht darum!


Dieses geheule um die "Minderwertigkeit" der Spannungsversorgungen erinnert mich etwas an die Samsung 840 (non-Pro), wo ja "nur" der "schlechte weil kurzlebige" TLC verbaut wird... der rein rechnerisch bei täglich 10GB geschriebenen Daten immer noch über 5 Jahre halten würde!
#42
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5262
Du hast was nicht verstanden: Wenn es DIR um den maximal erreichbaren Takt geht, kannst du auch genauso gut zu einem Gigabyte Z77 D3H greifen. Meine Aussage war nie, dass das E4 schlecht ist, sondern einfach nur zu teuer. Alle Merkmale die "Mark3Dfx" aufgezählt hat, bekommt man auch schon für weniger Geld.

Und nicht "nö", bei der Konkurrenz gibts mehr fürs Geld.

edit: Weißt du ich nutze jede PC-Hardware, bis sie kaputt geht, und sei es im Rechner der Verwandtschaft. Deshalb würde ich den saftigen Aufpreis zur 840 pro zwar immernoch nicht zahlen, wenns aber fürs gleiche Geld bei gleicher Leistung eine SSD mit längerlebigem Speicher gibt, dann kauf ich natürlich diese. Und darum gehts hier.

Nicht darum, dass ich jedem rate ein OC Formula und was weiß ich zu kaufen. Das wird mir hier durch die Bank weg unterstellt, habe ich aber nie gesagt und auch nicht gemeint. Lesekompetenz und so...
#43
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Registriert seit: 04.03.2003
Im besseren Berlin
Bootsmann
Beiträge: 584
Zitat Buffo;20445533
Alle Merkmale die "Mark3Dfx" aufgezählt hat, bekommt man auch schon für weniger Geld.


Na dann schieß mal los.
Ich bin gespannt welches Board Du mir empfiehlst.

Weil Du das Gigabyte Z77 D3H so lobst:
- mir fehlen zwei Sata 6 Ports
- kein clear CMOS Button am Backpanel
- kein Debug LED Anzeige
- kein eSata am Backpanel

Das sind mir die gigantischen 17€ Aufpreis zum E4 Wert.
#44
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5262
Na da gibts doch Konkurrenz aus dem eigenen Haus:
ASRock P67 Pro3, P67 (dual PC3-10667U DDR3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Die zwei zusätzlichen Sata 6-Ports des E4 solltest du nicht verwenden, der ASMedia ist ziemlich schlecht. Und es fällt einer weg, wenn du ESATA nutzt. Dann lieber eine gute extra-PCie x1 oder x4 Controller-Karte. Aber benutzt du wiklich mehr als 2 SSDs?

Achja, das P67 hat nach BIOS-Update volle Ivy-Bridge-Unterstützung inkl. Support für PCIe3.0.

Das gleiche gilt für das da:
ASRock Z68 Extreme3 Gen3, Z68 (dual PC3-10667U DDR3) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Da hättest du auch die möglichkeit die interne Grafikeinheit zu nutzen. Das ist in meinen Augen ein Feature, für das ich bezahle, aber nicht brauche.

Zitat
- keine Anschlüsse für die ich bezahle, aber nicht brauche
(1394, Floppy, mini-PCIe usw.)


Das legt alles kaum Herstellkosten fest, am meisten kosten der Chipsatz von Intel selbst und dann die Spannungsversorgung ;-)

Ab er wie gesagt, das E4 ist kein schlechtes Board, aber es ist bitter, dass es bei gleicher Ausstattung im Vergleich zur technisch (vom Chipsatz her) fast identischen Vorgänger-Generation eben viel billigere (und auch ineffizientere-->mehr Stromverbrauch-->mehr Abwärme) Spannungswandler verbaut hat.
Es scheint, als wolle Asrock zuvor gewonnenes Vertrauen zu mehr Profit umwandeln.

Wobei sie ja trotzdem viele zufriedene Kunden haben...

Dann ist die Welt ja in Ordnung.
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