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Test: ECS A85F2-A Golden - Black Extreme

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Seite 4: Testsystem und generelle Performance

Mit diesem bestehenden Testsystem haben wir das ECS A85F2-A Golden durch unseren Performanceparcours geschickt:

Hardware:

  • AMD A10-5800K
  • entsprechendes Sockel FM2-Mainboard mit AMDs A85X-Chipsatz
  • 2x4 GB DDR3-2133 - @ 1866 MHz, 10-10-10-28 1T, bei 1,5 V
  • Powercolor Radeon HD 7850
  • Seasonic X-Series 560W Netzteil
  • Samsung CDDVDW SH-222AB
  • Seagate ST1000524AS 1TB Festplatte

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 7 Home Premium 64-Bit
  • AMD Catalyst 12.10

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden, was sich auch bei den Mainboards mit AMD-Sockeln widerspiegelt. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle FM2-Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 1866 MHz und 10-10-10-28 1t - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ECS A85F2-A Golden ist allerdings alles so, wie es zu erwarten war. Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2011, SuperPi 8M, Cinebench 11.5 und Sisoft Sandra 2011 Memory Benchmark:

3DMark 2011

3DMark_2011_1
Leistung in Futuremark-Punkten

Cinebench 11.5

Cinebench 1
Leistung in Cinebench-Punkten

Sisoft Sandra Memory Benchmark:

SiSoft_Sandra 1
Bandbreite in GB/s

SuperPi 8M

SuperPi 1
Zeit in Sekunden (weniger ist besser)

Erwartungsgemäß liegen die Ergebnisse der FM2-Mainboards dicht beieinander. Zum Vergleich haben wir die Durchschnittswerte eines Sockel 1155-Systems mit einem Z77-Mainboard und dem Core i7-3770K mit in die Grafiken einfließen lassen. Auch wenn gerade der SuperPi-Test für AMD-Systeme eine sehr schwer zu bewältigende Disziplin ist, haben wir ihn dennoch mit den AMD-Systemen absolviert. Für manche ebenfalls interessant wird sicherlich der Vergleich zum Sockel FM1 sein. Zum Einsatz kam hierbei der AMD A8-3870K zusammen mit dem Gigabyte GA-A75-UD4H.

Bootzeit (vom Einschalten bis zum Windows-Bootvorgang)

SuperPi 1
Zeit in Sekunden (weniger ist besser)

Was wir bei den Intel-Systemen seit Neuem eingeführt haben, wird bei den AMD-Systemen fortgesetzt, die Überprüfung der Bootzeit. Unser heutiger Testkandidat benötigt mit 12,22 Sekunden nicht lange, bis alle Komponenten initialisiert wurden. Wesentlich mehr Zeit nahmen das Sapphire Pure Platinum A85XT und das Gigabyte GA-A75-UD4H in Anspruch.

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28965
Der hohe Stromverbrauch bei Last deutet wieder auf wenig effiziente Wandler im CPU-VRM hin. Oder war eventuell die Lastspannung der CPU im Vergleich höher als bei den anderen Modellen (zB durch eine "aggressivere" LLC)?
#2
customavatars/avatar55960_1.gif
Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13167
Wenn wir den Stromverbrauch messen, lassen wir im BIOS alles auf Default-Werten laufen. Zu dem Zeitpunkt, als wir den Stromverbrauch unter Last gemessen haben, zeigte CPUz eine Spannung von 1,408V an. Verglichen mit den anderen getesteten FM2-Platinen ist das der höchste Standard-Wert. Die APU war bei allen Boards allerdings die selbe.
#3
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Registriert seit: 29.09.2005
sleeping under tartaros
Korvettenkapitän
Raupe Nimmersatt
Beiträge: 2872
Warum haben die sich damals eigentlich vom hiesigen Markt zurückgezogen? Einfach keine guten Distris mehr gehabt oder was war der Grund?
Denn kurz darauf wurden die Boards langsam interessant und mit denen aus der Golden Series würde ich allein aufgrund der phänomenal anderen Optik gern was bauen. Z.b. mit dem goldenen NOFAN CR-95C oder so als wunderhübsches Arbeitstier <3
#4
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
ECS hat sich durch Billigboards einen Namen gemacht, nicht unbedingt den besten.

Ich schätze mal die User waren nicht bereit viel Geld für ECS auszugeben, dazu hat Asrock die im Billigsgement verdrängt.

Ich hab mir seitdem einige Tests zu ECS-Boards durchgelesen und muß leider sagen, zu einem Kauf tendiere ich nicht. Kaum erhältlich, der zu erwartende Preis ist auch kein Argument, im Tests versinken die -wenns gut geht- im Mittelmaß und bieten auch keinen Bios-Support an der besser ist als von bewährten Marken
#5
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28965
Optisch machen die Modelle wirklich etwas her, aber es fehlt einfach ein Partner für den Vertrieb in Europa. Am Support, gerade in BIOS-Angelegenheiten, sollte ECS auf jeden Fall noch arbeiten, falls sie zu den Tier-1 Herstellern aufschließen möchten. Mit der Black Extreme Baureihe hatte man die Möglichkeit endgültig das eigene Image umzukrempeln und sich neu zu erfinden, leider liegt jenes Potenzial noch immer größtenteils brach...
#6
customavatars/avatar156883_1.gif
Registriert seit: 11.06.2011
Bremen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2147
Rein optisch aufjedenfall nen Hingucker
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