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Test: MSI Z77A-GD65 - Preis-Leistungs-Tipp mit Z77-Chipsatz

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Seite 9: Fazit

Dass gute Leistung gepaart mit günstigem Stromverbrauch und einer nahezu vollständigen Ausstattung nicht teuer sein muss, zeigt uns MSI mit ihrem Z77A-GD65 auf fast ganzer Linie. Die 160 Euro Kaufpreis sind gut angelegt. Es müssen lediglich Abstriche bei der Ausstattung gemacht werden, denn Funktionen wie zusätzliche USB3.0-Ports oder Thunderbolt fehlen. FireWire ist in Form eines VIA VT6315N-Chip auf dem Board vorhanden. Die BIOS-Probleme wurden während des Testzeitraumes größtenteils behoben, mit ein paar manuellen Eingriffen läuft das Board rund und zufriedenstellend.

Für den Gamer bietet das Board neben seiner Performance die Möglichkeit, SLI oder CrossFireX auf bis zu drei PCIe-x16-Anschlüssen zu realisieren. Zudem gibt es einen guten Onboard-Sound. Der Storage-Ausbau kann sich mit den insgesamt acht SATA-Ports sehen lassen - mehr sind nur in Ausnahmefällen notwendig und lassen sich notfalls noch durch Controllerkarten erweitern. Zwecks Auslesen von genaueren Spannungswerten verfügt das Board über Messstellen, zudem besitzt es auch Onboard-Power- und Resetschalter sowie eine Debug-LED. Auch verfügt das Board über einen mit 1,5A versorgten USB-Port, mit dem man externe Geräte wie iPods aufladen kann. Dies ist in der Preisklasse sehr löblich und nicht selbstverständlich.

Für Sound- oder oder kleinere Adapterkarten bietet das MSI-Board wie die meisten der Z77-Boards einen PCIe x1-Slot in der obersten Reihe. Dies hat den Vorteil, dass kein x16-Slot sinnlos blockiert wird, wenn große Grafikkarten zum Einsatz kommen. 

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Das MSI Z77-GD65

Als Steuerungszentrale verwendet MSI bei dem Z77A-GD65 ein gutes UEFI-BIOS, das sich entweder mit der Maus oder der Tastatur bedienen lässt. Das Mainboard eignet sich für den Hobby-Overclocker, der keine extremen Ansprüche stellt. Das voreingestellte "OC-Genie" kann genutzt, aber auch weiter optimiert werden. Der Stromverbrauch ist insgesamt sehr gut und MSI ist hier unter den vier getesteten Boards der klare Gewinner, was natürlich auch an der kompakten Ausstattung liegt.

Auch bei unserem 500-Euro-Buyer's Guide wurde in der Zusammenstellung auf ein Mainboard von MSI eingesetzt - generell zeigt sich, dass MSI oftmals im preissensiblen Bereich bereits sehr gute Angebote hat.

Positive Punkte des MSI Z77A-GD65:

  • gute Komponentenauswahl
  • nicht zu aufdringliches Layout und Farbgebung
  • ausreichend schnelle Schnittstellen in ausreichender Zahl
  • extrem niedriger Stromverbrauch trotz guter Ausstattung
  • sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Negative Punkte des MSI Z77A-GD65:

  • große Kühler verdecken zum Teil die RAM-Slots

Wer Wert auf gute Ausstattung zu einem akzeptablem Preis legt, findet mit dem MSI Z77A-GD65 ein Board mit guten Overclocking-Features und einem geringen Stromverbrauch. Aus diesem Grund verleihen wir dem Modell unseren Preis-Leistungs-Award:

pl msi z77 gd65 s

 

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Kommentare (25)

#16
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Registriert seit: 04.05.2001
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Chefredakteur
Beiträge: 30924
Zitat Gubb3L;20341999
wenn er nicht die z.b 4,6ghz @ 1,25V booted ist er schlechter als nen gewisser schnitt oder halt eben besser oder erfüllt zumindest einen mindeststandart. Dann testet ihr kurz ob er mit z.b. 1,21 oder so (iwas um die 0,03-0,05V weniger immer noch booted und man kann sagen das es ein sehr gutes oc board ist und hat durch das formula direkt sogar noch nen vergleichwert.)
Das Prinzip ist verständlich und wäre sicherlich auch geeignet, um eine Einschätzung zu treffen, ob unsere CPU in Board A oder Board B mehr Spannung zum Laufen benötigt oder "stabiler" läuft - das Problem an der Sache ist nur, dass die ausgelesene Spannung an der CPU nicht hundertprozentig identisch sein muss mit dem, was tatsächlich an Spannung anliegt.

Manche Boards zeigen z.B. 1,18 V an, aber anhand des Stromverbrauchs kann man schon erahnen, dass dort evtl. 1,25 V oder sogar mehr anliegen müssten. Um da also valide zu sagen, dass Board A tatsächlich mehr Spannung bräucht als Board B, müssten wir auch noch die tatsächlich an der CPU anliegende Spannung messen - und zwar nicht mit Tools, sondern per Multimeter. Bei einigen Boards geht das ja noch einfach durch die vorhandenen Messpunkte - aber bei anderen sind diese halt nicht vorhanden. Dann haben wir ein Problem ;)

Overclocking ist recht schwer zu generalisieren. Auch würde ein Ergebnis bei uns (Board A ist besser als Board B, weil es weniger Spannung bei 4,6 GHz braucht) ja nicht unbedingt bedeuten, dass das bei allen Boards so ist. Wie bei einer CPU gibt es auch bei Mainboards Fertigungsschwankungen, die gerade im Bereich der Überlastung auftreten, aber wahrscheinlich im Standardbetrieb gar nicht auffallen.

Insofern ist die Frage, ob es sich lohnt, wenn wir X Stunden mehr Arbeit reinstecken und das Ergebnis dann am Ende vielleicht nur eine andere Aussage trifft, die aber vielleicht genauso fehleranfällig ist. Wir versuchen momentan halt mit der vorliegenden CPU einen möglichst hohen stabilen Takt zu erreichen (was mehr oder weniger nur zeigen soll: Das Board ist in der Lage, eine CPU möglichst stark zu übertakten, weil es Spannungen und Taktfrequenzen anfahren kann). Dass der Overclocker zu Hause natürlich seine CPU erst einmal genau auseinandernimmt und protokolliert, bei welchem Takt sie welche Spannungen benötigt, ist eine andere Sache.
#17
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Registriert seit: 03.05.2007
Gießen / Exil-Münchner
la famiglia della banana
Beiträge: 13041
MSIs Aussage zu den Phasen ist wirklich widersprüchlich. Die erste Spule links unten am Sockel scheint aber kleiner zu sein als die anderen. Vielleicht wird die von MSI separat gerechnet?

Mir gefällt bei dem Test, dass ihr die "Eco"-States einschaltet und vergleicht und dann noch mal mit deaktivieren OnBoard-Komponenten. Manche Boards wie das MSI schalten die C-States aus, wenn man den Multi verändert, das kann man schnell übersehen.
#18
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28761
Zitat dbode;20340541
Hallo zusammen, Holger hat die Fehler mittlerweile ja ausgebessert. Bei der Spannungsversorgung ist es allerdings so, dass hier klar 12 Phasen vorhanden sind, 10+1 passt also nicht wirklich. Ich nehme an, dass es 10 Phasen für die CPU sind und zwei Phasen für den Uncore-Bereich.

Es sollte eine 8+2+1+1 Konfiguration sein. Also 8 Phasen für die CPU-Kerne, zwei für VAXG und jeweils eine für VSA und VTT. Eventuell auch zwei für VSA und nur eine für VAXG, da bin ich mir gerade nicht sicher... weil man es ohne nachzumessen schwer am PCB ablesen kann :fresse:
#19
Registriert seit: 15.01.2006
CH
Hauptgefreiter
Beiträge: 234
Auf der Seite 2 steht nach VGA, DVD. Sollte wohl DVI heissen. Einen DVD-Anschluss am Mainboard wäre natürlich auch interessant. ;-)
#20
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Registriert seit: 28.12.2006
Chicago
Flottillenadmiral
Beiträge: 4208
Das Z77 MPower find ich eindeutig besser und das kostet auch nicht mehr.
#21
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Registriert seit: 28.11.2004

Admiral
Beiträge: 12999
Zitat DrOwnz;20340361
ich finds für nen P/L Tipp absolut überteuert


haha, ich auch
#22
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Registriert seit: 10.05.2001
Hamburch
Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Zitat bawder;20350541
haha, ich auch


Und davon einmal abgesehen auch noch reichlich mies ausgestattet...
Hat man MSI die USB3-Zusatzchips weg genommen, frag ich mich...
#23
Registriert seit: 24.07.2006
Süddeutschland
Matrose
Beiträge: 29
Habe das Board jetzt seit fast einem Jahr im Einsatz und bereue den Schritt nicht. Beim Wechsel auf Ivy Bridge hatte ich ein paar Vorstellungen wie mein neues Board aussehen sollte: grundsätzlich sparsam, kein High End welches ich nicht (mehr) brauche, keine Chips von Marvell, kein mSATA. Der Netzwerkchip von Intel (statt Realtek o.ä.) war noch ein weiteres Plus. Und weil ich das Board auch noch wunderhübsch finde, fiel die Wahl damals auf das GD65.

Ein weiterer Vorteil für mich als Nutzer der Sandy Bridge ausgelassen hatte, war das Tool "ClickBIOS". Ohne Reboot lassen sich die aktuellen Einstellungen anschauen und ändern. Ist sehr praktisch, wenn man mit einer Technologie noch nicht vertraut ist und sich die Besonderheiten eines neuen Chipsatzes erst aneignen muß. Und auch wenn die Software nicht perfekt ist (lange Ladezeiten), ist sie trotzdem noch deutlich besser als der Schrott den ich von ASUS oder Gigabyte gewohnt war.

Das Board (und der Hersteller MSI) hat zumindest mich so überzeugt, das ich mir für meinen Fileserver noch ein MSI B75MA-P45 (I3-3225) zugelegt habe, und auch damit sehr zufrieden bin.

Grüße, Lostgrip
#24
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Registriert seit: 20.06.2004
Ruhrgebiet
Fregattenkapitän
Beiträge: 2857
Zitat thom_cat;20340275
wie immer schicker idle verbrauch beim msi :)


Kann ich nur zustimmen. Mich hätte aber ein Vergleich mit älteren P67/Z68 Mainboards gefreut. Vor allem der Unterschied zum, von Hardwareluxx vor einiger Zeit ebenfalls getesteten, MSI P67A-GD65 wäre interessant gewesen.
#25
customavatars/avatar161675_1.gif
Registriert seit: 13.09.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 5548
Ich finde ja, zukünftige Mainboards Tests sollten genauer auf die Stromversorgung eingehen. Einfach nur vom Datenblatt 10+1 Phasen ablesen, finde ich für den Anspruch dieser Seite nicht mehr ausreichend. Also bitte das nächste mal, Heatsink/Kühler abnehmen und sich die Mosfets, Treiber und Phasen näher anschauen, gegebenenfalls jemanden zur Hilfe nehmen der sich mit Mainbaord Elektronik auskennt. Manche Hersteller tricksen nämlich zu gerne mit Dual Output und sogenannten Doubler um die Phasenzahl zu erhöhen. Danke sonst super Review.
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