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Test: ASRock Z77 Extreme11

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Seite 4: Features und Layout (3)

Weiter geht es mit dem FireWire-Controller:

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Zwei FireWire-Anschlüsse werden durch den VIA VT6315N ermöglicht.

ASRock möchte den Käufern dieses Flaggschiffs zusätzlich auch FireWire ermöglichen. In zweifacher Ausführung ist mit dem Z77 Extreme 11 FireWire möglich. Dadurch fiel die Wahl auf den VIA VT6315N-Zusatzchip, der optimal mit zwei FireWire-Ports zurechtkommt. Thunderbolt als neue High-End-Schnittstelle ist leider nicht mit an Board. 

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Der Intel LSI SAS2308 erhält zusätzlich diesen Flash-Speicher.

Es handelt sich um ein Flash-Speicherchip von Macronix, der eine Kapazität von 128 MBit oder auch 16 MB aufzuweisen hat. Er wird dem Intel SAS2308 zugeteilt.

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Beim ISL6367 handelt es sich um den PWM-Controller.

Der ISL6367-PWM-Controller kann 6+1 digitale Phasen kontrollieren und ist mit dem Intel VRM-Design natürlich kompatibel.

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Auch der PCIe-2.0-Bereich benötigt dank zahlreicher Onboard-Chips eine effiziente Verstärkung.

Das ASRock Z77 Extreme 11 bietet sehr viele Zusatzchips und benötigt somit jede Menge PCIe-2.0-Lanes. Dass die maximal acht Stück vom Z77-PCH dafür nicht ausreichen, ist selbsterklärend. Aus diesem Grund wurde der PLX PEX8608 verlötet, der ein 8-Port Gen2-Switch ist. Durch ihn können alle vorhandenen Zusatzchips bestens ins restliche System integriert werden.

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Natürlich dürfen auch Overclocking-Features bei so einem Mainboard nicht fehlen.

Selbstverständlich findet man auch einen Power- und Resetbutton, die vor allem beim Overclocking sehr nützlich sind, bevor man das Mainboard ins Gehäuse verbaut. Hinzu kommt eine Debug-LED, mit der sich eventuelle Fehler leichter diagnostizieren lassen. Neu hingegen ist ein vertikaler Typ A USB-Anschluss direkt auf dem Mainboard, womit auch die Möglichkeit hat, beispielsweise USB-Sticks anzuschließen.

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Das ASRock Z77 Extreme 11 nochmal in der Übersicht.

Genügend FAN-Header bietet das Z77 Extreme 11 allemal. Inkl. der beiden CPU-FAN-Header sind noch weitere vier Header verfügbar. An 4-Pin PWM-Headern sind allerdings nur zwei Stück vorhanden, einer für den CPU-Kühllüfter und ein weiterer ganz unten auf dem Mainboard. Damit lässt sich jedoch insgesamt ein leises High-End-System kreieren, wenn die integrierte Lüftersteuerung auch das tun würde, was man im BIOS eingestellt hat. Egal, was wir eingestellt haben, sie griff dabei nicht und ließ den Lüfter immer mit maximaler Drehzahl laufen. Getestet haben wir das mit dem Boxed-Lüfter. Hier müsste ASRock nochmal mittels neuer BIOS-Version nachbessern, damit die Lüftersteuerung richtig arbeitet. Der verbaute Chipsatz-Lüfter verrichtete jedenfalls recht angenehm seine Arbeit.

Bei der sehr großen Ausstattung ist es nicht leicht, ein optimales Mainboard-Layout zu erzielen. Die großen Passiv-Kühlkörper können für manche CPU-Kühler im Weg sein, wie wir selbst feststellen mussten. Die Heatpipes vom bequiet! Dark Rock Pro C1 kollidieren mit den Passivkühlern, sodass wir auf einen anderen CPU-Kühler ausweichen mussten. Abgesehen davon finden wir, dass ASRock gute Arbeit geleistet hat.

 

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Kommentare (40)

#31
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1413
Zitat FM4E;19893313
Naja, Mini-ITX-Boards bieten von Grund auf weniger an Ausstattung, was eben aufgrund des geringeren Platzes zu begründen ist. Je weniger Zusatzchips vorhanden sind, desto weniger verbraucht es grob berechnet. Hinzu kommen noch andere Feinheiten, wie die angelegten Standard-Spannungen, die eben auch den Stromverbrauch enorm anheben können. Es gibt aber auch normale ATX-Mainboards, die sehr sparsam sind, wie z.B. das MSI Z77A-GD80.


Naja, nicht wirklich. ITX Boards haben auch LAN, WLAN, Sound, USB 3, SATA 3, Bluetooth, eSATA, etc. Kein großer Unterschied zu den meisten ATX boards, welche aber trotzdem viel mehr verbrauchen, selbst wenn diese kein WLAN oder Bluetooth haben.
Den einzigen Unterschied den ich erkenne ist, dass eben mehr Anschlüsse vorhanden sind, wie z.B. SATA, zig PCIe, manchmal mehr USB. Aber das sollte ja keinen Unterschied machen, solange da nichts angeschlossen ist.
Das genannte MSI Board finde ich nicht sparsam im Vergleich zu ITX Boards.
#32
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Registriert seit: 21.03.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 351
Welches USB3 2,5" Gehäuse benutzt ihr eigentlich für den Test der SSD am USB3 Anschluß ?
#33
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28788
Zitat Cool Hand;19894979
Den einzigen Unterschied den ich erkenne ist, dass eben mehr Anschlüsse vorhanden sind, wie z.B. SATA, zig PCIe, manchmal mehr USB. Aber das sollte ja keinen Unterschied machen, solange da nichts angeschlossen ist.

Du erkennst keine weiteren Verbraucher, aber trotzdem sind sie in der Regel (ITX vs ATX) vorhanden. Am Beispiel des Extreme11: Der LSI Controller mit eigenem Cache, der PLX und die ASAT PCIe Switches, USB3 Hubs, Firewire Controller und vieles weitere mit den dazu benötigten Wandlern/Stromphasen, sind nur der Anfang. Solche Spitzenmodelle haben aber auch oft eine sehr üppige Spannungsversorgung, mit einer höheren Anzahl Phasen/Wandler für CPU und Speicher, als auf einem ITX Mainboard Platz finden würde. All das sind Verbraucher und nur einen gewissen Teil davon kannst du überhaupt abschalten. Andere Modelle haben dafür eine PCI Brücke oder Wandler von schlechterer Effizienz oder... für den Gesamtverbrauch gibt es viele verschiedene Kriterien.

Die sparsamsten ITX Modelle unterscheiden sich auch in der Ausstattung deutlich von ihren weniger sparsamen Kollegen. Vergleiche in der Hinsicht mal das im 10W Systeme Thread bevorzugte Intel DQ77KB mit dem ASUS P8Z77-I Deluxe. Eigentlich logisch, oder?
#34
Registriert seit: 18.12.2012

Matrose
Beiträge: 1
Da melde ich mich als Besitzer des Boards einmal zur Wort.

Ich habe mir das Mainboard vor 4 Wochen für meinen Festplatten/Multimedia/Bildbearbeitungs/Spiele Server bestellt und verbaut.
Die Wahl fiel auf das Board, da über den integrierten LSI Controller maximal 8 HDDs im Raid Verbund möglich waren. Ursprünglich hatte ich nämlich mit 6 Festplatten + SSD geplant.

Hier meine Erfahrungen:

- Leider meldet sich wohlmöglich der LSI Controller im laufenden Betrieb bei Schreib und Lesezugriffe ab. Der Festplattenverbund verschwindet unter Windows leider. Abhilfe bringt dann nur ein Neustart, bis der Fehler schnell reproduzierbar eintritt. Ich habe einiges probiert auch nach anraten von Alternate, Asrock, hardwareversand.de - Startseite Bios Update, Computer direkt in die Steckdose angeschlossen und nicht über Steckerleiste, Sata Kabel komplett einmal ausgetauscht, Raid Verbund aufgelöst und Festplatten einzeln durchgescannt - ohne Fehler, die Festplatten verschwinden auch wenn sie als JBOD angeschlossen sind am LSI Controller. Leider kann man über den integrierten Raidcontroller kein RAID 5 laufen lassen, sodass ich darüber nur ein Raid 10 habe einstellen können (ergo hatte ich nicht die geplante Festplattenkapazität - somit habe ich mir dann noch zwei weitere 2TB Platten nachbestellt um somit auf ne Gesamtzahl von 8 x 2TB zu kommen)
Nun habe ich mir den LSI 9750-8i externen Raidcontroller zusätzlich gekauft um zu testen obs über nen zusätzlichen PCI-E Raidcontroller funktioniert.... und siehe da, es klappt wunderbar. Somit ist der Vorteil, warum ich mir dieses Mainboard gekauft habe aber dahin....

- Die Lüftersteuerung ist standardmäßig wirklich immer auf 100%. Ein kurzer Blick ins BIOS und die Einstellungen auf Level 1 bieten hier aber Abhilfe

- Der aktive Lüfter auf dem Mainboard arbeitet wirklich sehr intelligent... Die meiste Zeit ist er nämlich komplett aus. Hier hatte ich nämlich im Vorfeld angst, da es ja ein sehr kleiner Lüfter ist und dementsprechend laut sein sollte.

Alles in allem finde ich das Mainboard sehr geil. Qualitativ gut, viele Anschlussmöglichkeiten (ich liebe die vielen USB 3 Ports, Wifi und Blutooth...)

Über den externen Raidcontroller habe ich jetzt auch ne irre Geschwindigkeit von über 600mb/sec im Lesebetrieb und 110mb/sec im Schreibbetrieb, sodass ich damit auch sehr zufrieden bin.

Nichts desto trotz, werde ich das Board mindestens einmal einschicken um durchtesten zu lassen was da mit dem LSI Controller nicht stimmt.
#35
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1413
Zitat emissary42;19895615
Du erkennst keine weiteren Verbraucher, aber trotzdem sind sie in der Regel (ITX vs ATX) vorhanden. Am Beispiel des Extreme11: Der LSI Controller mit eigenem Cache, der PLX und die ASAT PCIe Switches, USB3 Hubs, Firewire Controller und vieles weitere mit den dazu benötigten Wandlern/Stromphasen, sind nur der Anfang. Solche Spitzenmodelle haben aber auch oft eine sehr üppige Spannungsversorgung, mit einer höheren Anzahl Phasen/Wandler für CPU und Speicher, als auf einem ITX Mainboard Platz finden würde. All das sind Verbraucher und nur einen gewissen Teil davon kannst du überhaupt abschalten. Andere Modelle haben dafür eine PCI Brücke oder Wandler von schlechterer Effizienz oder... für den Gesamtverbrauch gibt es viele verschiedene Kriterien.

Die sparsamsten ITX Modelle unterscheiden sich auch in der Ausstattung deutlich von ihren weniger sparsamen Kollegen. Vergleiche in der Hinsicht mal das im 10W Systeme Thread bevorzugte Intel DQ77KB mit dem ASUS P8Z77-I Deluxe. Eigentlich logisch, oder?


Ich rede ja auch nicht von solchen Extremboards die 250 bis 400 Euro kosten. Dass die mit extra SAS Controller, extra für extrem Overclocking angepasster Stromversorgung usw. mehr verbrauchen, sollte klar sein.
Ich rede hier von ITX Boards die von der Ausstattung ziemlich gleich sind zu ATX Boards die in etwa gleich viel kosten. So z.B. das Gigabyte Z77X-UD3H im Test.
Was ist bei solchen Boards anders was so viel mehr verbraucht?
#36
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Registriert seit: 17.03.2006
Dortmund
Vizeadmiral
Beiträge: 7581
@ FM4E: Du bietest das Board nicht zufällig zum Verkauf an, oder? :)
#37
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Thüringen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 474
Hammer Hart :)
#38
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Registriert seit: 26.12.2008
Uetz
Kapitän zur See
Beiträge: 3210
Na dann weiss ich doch was die nächste Anschaffung werden wird ein ASRock Extreme 11 ;) schauen wir mal
#39
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Registriert seit: 27.06.2006
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 4024
Finde das Board super interessant, was mich wundert Alternate & Konsorten haben das Board nicht aktuell im Verkauf!

Gibt es da tatsächlich Probleme mit dem Board bezügl. LSI ?

Edit: andererseits wäre noch der große Bruder (2011er Sockel) eine Option...
Oder ganz anders einen LSI Controller kaufen ;)
#40
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Registriert seit: 19.07.2008
Hamburg
Admiral
Beiträge: 11876
Ich halte da goaa nix von.
Wenn Workstation-Board dann doch X79, wenn heftigster Datendurchsatz gebraucht wird, doch eher SSDs als SCSIs.
Ein Board was nicht gefehlt hat.
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