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Test: Gigabyte GA-Z77X-UP4 TH

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Seite 7: Stromverbrauch

Neben einer gut ausgeprägten Performance ist auch der Stromverbrauch des heimischen PCs kein unwichtiges Kriterium. Was man häufig unterschätzt, ist die Tatsache, dass selbst die verschiedenen Mainboard-Modelle der zahlreichen Hersteller unterschiedlich viel Strom aus der Steckdose ziehen. Ein Grund dafür sind die verschieden eingesetzten BIOS-Versionen, die teilweise die von Intel referenzierten Stromsparmechanismen schlecht oder gar falsch umsetzen oder dass Onboardkomponenten sich eigentlich deaktivieren sollten, wenn diese entweder durch dedizierte Hardware ersetzt wurden oder einfach nicht verwendet werden. Darüber hinaus kann aber manchmal auch die Stromversorgung verantwortlich gemacht werden, wenn unter Default Settings mehr Energie zur Verfügung gestellt wird, als eigentlich benötigt wird. Genau deswegen spielt die Effizienz eine wichtige Rolle. Wenn die Effizienz der Stromversorgung nun also schlecht ausfällt, wird mehr Strom verbraucht. Zu unterschätzen ist hierbei aber auch die Software nicht, sodass sie ebenfalls gut abgestimmt sein muss, damit eine zufriedenstellende Effizienz gegeben ist.

Das Gigabyte GA-Z77X-UP4 TH hat nicht viele Zusatzchips erhalten. Neben einem USB-3.0-Controller und einem Gen2-PLX-Chip sind ein Sound-Controller, ein Netzwerk-Controller und zwei ASM1442-Zusatzchips vorhanden.

Gemessen haben wir im Windows-Idle-Betrieb ohne Last, mit Cinebench 11.5 unter 2D-Volllast und mit Prime95 (Torture-spanTest, Vollauslastung).

Test 1: Mit aktivierten Onboardkomponenten:

Für den ersten Test sind die Default Settings aktiv, sodass der Großteil der Onboardkomponenten bereits aktiviert ist. Die Grafikausgabe erfolgt über die Radeon HD 7850, wobei wir die iGPU im BIOS nicht deaktiviert haben. Wie bereits weiter oben geschrieben, sind alle Stromspar-Features eingeschaltet, was mit den Werten einer manuellen Konfiguration scheinbar gut umgesetzt wurde.

Leistungsaufnahme Idle

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Leistung in Watt

Im Leerlauf verbraucht das Z77X-UP4 TH lediglich 44 Watt. Damit benötigt es geringfügig mehr als das MSI Z77A-GD80.

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

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Leistung in Watt

Auch unter Cinebench zeigt das Testobjekt sehr effizient. Der Verbrauch liegt bei guten 107 Watt.

Leistungsaufnahme Prime95

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Leistung in Watt

Beim Einsatz von Prime95 genehmigt unser aktueller Testkandidat 7,7 Watt mehr als unter Cinebench. Das ist ein ziemlich guter Wert.

Spannungen Prime95

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Spannungen in Volt

Das Gigabyte Z77X-UP4 TH genügt sich laut CPUz mit 1,068V. Im Overclocking-Test haben wir bereits angemerkt, dass dieser Wert nicht der Tatsache entsprechen kann.

Da die meisten Anwender nicht alle Onboard-Chips benötigen, haben wir einen Test mit nur einem aktivierten Onboard-LAN und dem Onboard-Sound durchgeführt. Sämtliche USB-3.0- und SATA-Controller sind hier beispielsweise deaktiviert. Die Spannungen werden weiterhin vom Board automatisch festgelegt, aber alle energiesparenden Features werden zusätzlich manuell aktiviert. Die Radeon HD 7850 ist weiterhin die primäre Grafikkarte.

Test 2: Mit deaktivierten Onboardkomponenten (1x LAN + Sound an):

Leistungsaufnahme Idle

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Leistung in Watt

Es sind nicht viele Komponenten abschaltbar, da eben nicht viele vorhanden sind. Dennoch konnte der Stromverbrauch um 0,5 Watt gesenkt werden.

Leistungsaufnahme Cinebench 11.5 CPU

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Leistung in Watt

Um 0,8 Watt zeigt sich das Z77X-UP4 TH sparsamer, nachdem Cinebench ausgeführt wurde.

Leistungsaufnahme Prime95

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Leistung in Watt

Mit Prime95 konnten wir keine Veränderung feststellen. Auch mit deaktivierten Komponenten betrug der Verbrauch 114,7 Watt.

Spannungen Prime95

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Spannungen in Volt

Bei der CPU-Spannung gibt es keine Veränderung. Weiterhin spuckt das Mainboard 1,068 V aus.

Die Effizienz, die das Gigabyte GA-Z77X-UP4 TH bietet, ist nicht von schlechten Eltern. Im Idle konkurriert es mit dem MSI Z77A-GD80. Unter Last-Situationen allerdings ist der Abstand deutlicher erkennbar. Dennoch liegt der Verbrauch auf akzeptablem Niveau.