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Test: ASUS Maximus V Gene

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Seite 5: Testsystem und Performance

Für diesen Test, und auch bei den noch folgenden Tests, der in den Tabellen benannten Boards, nutzen wir die identische Hardware, welche stets auf einem Benchtable zusammengesetzt wird. Eingesetzt werden zwei verschiedene Testsysteme bei zwei Redakteuren, weshalb sich die Ergebnisse leicht unterscheiden (z.B. bezüglich der Overclocking-Resultate). Wir zeigen in den Benchmark-Vergleichen also nur jeweils die Resultate der mit demselben System getesteten Komponenten.

Hardware:

  • das Test-Mainboard
  • Intel Core i7-3770K
  • 2x 4 GB GSkill DDR3-2400 mit CL10-12-12-31 bei 1,65V
  • OCZ Vertex3 SATA6 mit 240 GB
  • Seagate ST31000524AS SATA6, 1 TB mit 7200 U/min.
  • Optiarc DVD-RW AD-7200S
  • Powercolor ATI 7850
  • Seasonic 560W Netzteil
  • Monitor mit 1920x1080 Auflösung (nicht beim Stromverbrauch mit eingemessen)

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 7 Home Premium 64-Bit
  • AMD Catalyst 12.4
  • Intel INF-Utility 9.3.0.1020

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuelle Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 1600 MHz und 9-9-9-24 1t - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS Maximus V Gene ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2011, SuperPi 8M, Sisoft Sandra 2011 Memory Benchmark und Cinebench 11.5 CPU:

3DMark 2011
Leistung in Futuremark-Punkten

Das ASUS Maximus V Gene liegt knapp an der Spitze und wird nur vom fast 310 Euro teurem Gigabyte G1.Sniper3 geschlagen. Der Wert spricht für sich, dass ASUS seinen Job gut gemacht hat und es von der Leistung ausgewogen optimiert wurde.

SuperPI 8M
Dauer in Sekunden, weniger ist besser

Auch hier liegt unser ASUS-Testboard an zweiter Stelle. Die Werte liegen bis auf dem des Gigabyte G1.Sniper3 eng beieinander.

SiSoft Sandra Speicherbandbreite
Speicherbandbreite in GB/s

Im Speicherdurchsatz hat das ASUS Maximus V Gene gegenüber seinen Kontrahenten das Nachsehen. Dies ist jedoch in der Praxis bei den geringen Abweichungen kaum fühlbar.

Cinebench 11.5 CPU
Cinebench-Index

Bei Cinebench 11.5 CPU liegt das ASUS-Board mit 7,7 Punkten knapp vorne.

 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Super Board.....

Ich selber betreibe die Gene seit 3 Wochen und bin wirklich glücklich bis jetzt ich habe keine mängel gefunden. Mein i5 3570K rennt mit 4700Mhz dazu 16Gb Ram und ich betreibe zwei AMD 7950.

Der Preis ist bisschen zu hoch aber die roten Leds am Board sind einfach geil. Leider hat HWL keine Bilder gemacht davon.

Habe bis jetzt drei 1155 Sockel betrieben.

Asus Sabertooth P67
Asrcok Extrme4
ASUS Maximus V Gene

Aber die Gene ist die beste bis jetzt.
#2
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Registriert seit: 08.02.2009
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4415
Mich würde interessieren wie die anderen Kandidaten, die im Verbrauch mit abgebildet haben, abgeschnitten haben im OC mit der identischen CPU.

Board sieht natürlich Klasse aus und scheint gut zu gehen.
#3
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Registriert seit: 25.11.2009
Karlsruhe
Korvettenkapitän
Beiträge: 2319
Ich bin sehr zufrieden mit dem mvg.
Schade finde ich das leider kein Bluetooth/W-lan beiliegt wie bei dem Formula oder Extreme.
#4
customavatars/avatar172370_1.gif
Registriert seit: 01.04.2012
Flensburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Ein kleines Meisterwerk dieses Board, welches nicht nur in Window-Towern eine gute Figur abliefert, sonder auch in Sachen Ausstattung und Performance punktet.
#5
customavatars/avatar173724_1.gif
Registriert seit: 28.04.2012

Obergefreiter
Beiträge: 125
Ich hab das V Gene in nem roten Lian-Li V354.
Im Moment noch mit nem 2600K und ner 560Ti.
Wird aber bald durch ne 7970DC2T ersetzt.
Es ist aber jetzt schon ein echter Minimonster-Rechner. :)
Der 2600K läuft deutlich Kühler als auf einem Z68MX-UD2H das davor drin war. Das per Klick auf 4,8 GHz übertakten funktioniert bei mir auch problemlos. Er wird dabei unter Prime nicht mal wesentlich heißer. Dabei hab ich aus platzgründen in dem V354 natürlich keinen riesen Kühler drauf sondern einen Noctua NH-U9B SE2.
Also ich finde den Preis für das gebotene wirklich nicht übertrieben. Wenn ichs mit dem gar nicht schlechten Z68MX-UD2H vergleiche eigentlich fasst billig. Dabei hab ichs eigentlich nur dswegen gekauft, weils farblich so gut zum ganzen Rechner passt. ^^
#6
Registriert seit: 25.06.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 223
Cooles Board.
#7
customavatars/avatar178325_1.gif
Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Icb verstehe eins nicht:

Sehr oft wird sich über Platzprobleme mit CPU-Kühler und den Heatspreadern von RAM-Modulen aufgeregt.

JEDES RAM-Modul läuft in der Herstellerkonfiguration (z.b. 2133 bei CL 11-12-11) auch ohne HS absolut stabil und zuverlässig.
Und wer jetzt sagt "Man(n) will aber übertakten":
Man übertaktet aber die CPU und nicht den RAM...
Und wer den Übertakten will, hat eh schon ne WaKü auf der CPU.
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