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DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R - ein Überflieger?

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Seite 4: DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R - Design und Ausstattung II

Für viele Käufer wichtig ist die Anzahl der Anschlüsse an der ATX I/O-Blende. DFI setzt hier auf zwei PS/2, S/PDIF Ein- und Ausgang, einmal FireWire, zweimal RJ45 und sechsmal USB 2.0. Weitere Audio-Anschlüsse werden über das Karajan Audio-Modul zur Verfügung gestellt, auf welches wir nochmal getrennt eingehen wollen. Dieses wird links der USB2.0-Anschlüsse auf das Mainboard gesteckt.

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Wie bereits erwähnt positioniert DFI die sechs Serial-ATA-II- und den Floppy-Anschluss um 90° angewinkelt am unteren Ende des Mainboards. In großen Gehäusen wirkt sich diese Positionierung sicher positiv aus, in kleinen ATX-Gehäuses dürfte die Kabelführung der Serial-ATA-Datenkabel allerdings nicht wirklich erleichtert werden.

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Die zusätzlichen beiden Serial-ATA-II-Anschlüsse unterhalb des Sockels werden durch einen Silicon Image Sil3132-Chip bereitgestellt. Dieser Chip ist via PCI-Express angebunden und kann daher die volle Bandbreite bereitstellen. Der Sil3132 unterstützt Native Command Queuing sowie RAID 0 und 1.

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Der VIA VT6307 ist ein Standard-FireWire-Controller, der Bandbreiten von 100, 200 und 400 MBit/s unterstützt. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3 und MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards. Außerdem kann mit einem speziellen Kabel ein FireWire-Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt mit anderen Clients zu kommunizieren, mit einer maximalen Bandbreite von 400 MBit/s. Dies ist viermal so schnell wie eine 100 MBit/s Ethernet-Verbindung, macht aber bei diesem Mainboard nur Sinn, wenn der Netzwerk-Partner in diesem Falle nicht über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle verfügt. Der VIA VT6307 ist über PCI angebunden, belastet also den PCI-Bus und kann daher in der Praxis die theoretisch möglichen 400 MBit/s nicht erreichen.

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Der hier im Bild erkennbaren beiden Vitesse SimplePHY VSC8601 PHY-Chips stellen die Verbindung zu den beiden Gigabit-Ethernet-Controller des NVIDIA nForce-590-Chipsatzes her. Vitesse hat mit dem Vitesse SimplePHY VSC8641 allerdings auch einen PHY-Chip im Programm, der zwei Controller verarbeiten kann. Dieser kommt unter anderem auf den ASUS Platinen mit NVIDIA nForce-590-Chipsatz zum Einsatz. Wirtschaftliche Gründe dürften hier eine Rolle gespielt haben, warum DFI auf zwei identische Chips setzt.

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Einen detailierten Blick auf die Besonderheiten des DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R bietet folgende Seite.