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DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R - ein Überflieger?

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Seite 3: DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R- Design und Ausstattung I

Wie nicht anders auf einem AM2-Mainboard zu erwarten, findet sich auf dem Mainboard der Sockel AM2 mit 940 Pins, der zu allen entsprechenden, leistungsfähigen AMD-Prozessoren kompatibel ist. Auf den ersten Blick sollte der Platz rund um dem Sockel ausreichen, um auf größere Kühllösungen aufnehmen zu können. Eng könnte es nur durch die recht nahe Positionierung der vier DIMM-Steckplätze werden. Diese hat DFI, anders als viele andere Hersteller, oberhalb des Sockels untergebracht. Bereits mit diesem Bild macht DFI seine Overclocking-Ansprüche deutlich, denn einige der stromversorgenden Komponenten rund um den Sockel sind mit passiven Kühlern ausgestattet worden.

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Insgesamt können in den hier zu sehenden vier DIMMs bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Andere Hersteller geben auch einen maximalen Speicherausbau bis zu 8 GB an, allerdings sind DDR2-Module mit einer Kapazität von 2048 MB pro Modul nur schwer erhältlich und wenn dann sehr teuer. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR2-533, DDR2-667 und DDR2-800 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, wie bei allen Sockel-AM2-Mainboards, der Dual-Channel-Betrieb möglich. DFI macht, wie viele andere Hersteller auch, die Dual-Channel Unterstützung durch die farbliche Unterscheidung der Steckplätze deutlich.

Ein Problem mit dem viele Mainboards zu kämpfen haben, ist die Tatsache, dass bei eingebauter Grafikkarte der Ein- oder Ausbau bzw. Wechsel der Speichermodule nur schwer oder gar völlig unmöglich ist, da DIMM-Steckplätze und der erste PCI-Express-x16-Steckplatz zu dicht aufeinandersitzen. Dieses Problem besitzt das DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R nicht, denn hier ist ausreichend Platz zwischen der rechten Arretierung und dem ersten PCI-Express x16 Steckplatz gegeben.

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Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten PCI- und PCI-Express-Steckplätze zu erkennen. Direkt neben dem Sockel und den DIMM-Steckplätzen befindet sich der primäre PCI-Express-x16-Steckplatz, gefolgt vom PCI-Express-x1-Slot. Hierauf folgt der PCI-Express-x8-Steckplatz, der auch beim Einsatz einer Doppelslot-Kühlung auf der Grafikkarte im primären PCI-Express-x16-Steckplatz frei bleibt. Zuletzt reihen sich noch der sekundäre PCI-Express-x16-Slot und die drei PCI-Slots ein. Im SLI-Betrieb mit zwei Grafikkarten und Doppelslot-Kühlung bleiben also noch der PCI-Express-x8-Steckplatz sowie zwei PCI-Slots frei.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind sechs Serial-ATA-II-Anschlüsse unterhalb der aktiven Chipsatzkühlung. Diese Anschlüsse sind um 90° gekippt, genau wie der Floppy-Port gleich rechts daneben. Der NVIDIA C51XE-Chip wird bei DFI passiv gekühlt. Der NVIDIA MCP55PXE-Chip wird aktiv gekühlt. Der Kühlkörper besteht dabei aus Kupfer und der kleine Lüfter wird durch eine Lüftersteuerung nur dann aktiv, wenn der Chip zuviel Abwärme produziert. Im Alltagsbetrieb dürfte die Lärmentwicklung des Lüfters unterhalb derer eines Standard-Prozessor- oder Grafikkartenkühlers liegen.

DFI bedient sich einer verschiedenfarbiger Unterscheidung des Anschlusspanels für die Gehäuseanschlüsse. So findet auch der nicht so ambitionierte Anwender sofort die richtigen Pins.

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Auf der nächsten Seite wollen wir die Details des DFI LANParty UT NF590 SLI-M2R betrachten.