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Test: ASUS Rampage IV Gene

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Seite 6: Testsystem und generelle Performance

Für unsere X79-Tests muss natürlich ein anderes Testsystem eingesetzt werden als bei unseren bisherigen Mainboardtests. Wir verwenden hierfür Intels Top-Modell, den Core i7-3960X. Im Vergleich zu unseren Sandy-Bridge-Mainboardtests (P67-, H67- und Z68-Chipsätze) kommt bei diesem Testsystem eine NVIDIA-Grafikkarte zum Einsatz. Weiterhin verwenden wir passenden Quad-Channel-Speicher von G.Skill, eine Western Digital Velociraptor-Festplatte und ein Seasonic X-Series Netzteil.

Hardware:

  • Intel Core i7-3960X
  • entsprechendes Sockel-2011-Mainboard
  • G.Skill Ripjaws X 4x4 GB DDR3-2133 - @ 1600 MHz, 9-9-9-24 1t, mit 1,5V
  • Zotac GeForce GTX 470
  • Seasonic X-Series 750W Netzteil
  • Lite On IHDS118-18 DVD-ROM
  • Western Digital Velociraptor 300 GB

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 7 Ultimate, 64 bit
  • NVIDIA GeForce 285.62 Driver
  • Intel INF-Utility 9.3.0.1019

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Seit der Einführung der Nehalem-Prozessoren und der Integration des Speichercontrollers in die CPU haben wir festgestellt, dass sich die getesteten Mainboards kaum mehr in der Performance unterscheiden. Dies ist auch kein Wunder, denn den Herstellern bleibt fast kein Raum mehr fürs Tweaken: Früher war es möglich, durch besondere Chipsatztimings noch den einen oder anderen Prozentpunkt an Performance aus dem Mainboard zu holen, heute fehlt diese Optimierungsmöglichkeit. Ist ein Mainboard also in der Lage, die Speichertimings einzustellen, so werden alle Mainboards - wie auch bei unseren Tests mit konstant 1600 MHz und 9-9-9-24 1t - dieselbe Performance erreichen.

Auch wenn wir deshalb die Performancetests im Vergleich zu früheren Mainboardreviews deutlich eingeschränkt haben, sind sie dennoch interessant, denn mit den Leistungsvergleichen findet man schnell heraus, ob der Hersteller beispielsweise den Turbo-Modus ordentlich implementiert hat oder im Hintergrund automatische Overclocking-Funktionen laufen. Beim ASUS Rampage IV Gene ist allerdings alles so, wie es zu erwarten wäre: Die Turbo-Modi laufen korrekt und auch keine versteckte Übertaktung ist aktiv.

Wir testen allerdings nur noch vier Benchmarks und beschränken uns hier auf 3DMark 2011, SuperPi 8M, Cinebench 11.5 und Sisoft Sandra 2011 Memory Benchmark:

3dmarkgene

sisoftgene

cinebenchgene

superpigene

Alle Benchmarks waren genau in dem Bereich, in dem wir sie erwartet haben - insofern haben wir hier auf umfangreiche Vergleichstabellen verzichtet, da alle Mainboards innerhalb eines Prozents ins Ziel gekommen sind. Große Unterschiede sind hier also nicht vorhanden. Größere Unterschiede gibt es jedoch beim Stromverbrauch und den Bandbreiten-Checks für die angeschlossenen Komponenten (USB, SATA), weshalb wir uns diese Bereiche gesondert ansehen.

 

IMG 7199
Performance-Check: Positiv! Das Board
liefert die Leistung, die es soll.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf den Stromverbrauch des Rampage IV Gene.