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Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480

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Seite 3: Sapphire Pure CrossFire PC-A9RD480 - Design und Ausstattung I

Wie nicht anders auf einem aktuellen High-End-AMD Athlon-64-Mainboard zu erwarten, findet sich auf dem Mainboard der Sockel 939, der zu allen entsprechenden, leistungsfähigen AMD-Prozessoren kompatibel ist. Auf den ersten Blick sollte der Platz rund um dem Sockel ausreichen, um auf größere Kühllösungen aufnehmen zu können. Eng könnte es nur durch die recht nahe und hohe Northbridgekühlung werden. Die beiden im Bild zu sehenden passiven Kühlkörper bedecken die bereits erwähnte ATI-Northbridge und einige stromversorgende Komponenten.

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Insgesamt können in den hier zu sehenden vier DIMMs bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR400, DDR333 und DDR266 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, wie bei allen Sockel-939-Mainboards, der Dual-Channel-Betrieb möglich. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern macht Sapphire auch bei seinem CrossFire-Modell dies aber nicht durch verschiedenfarbige DIMM-Steckplätze deutlich, sondern vertraut auf den Sachverstand der Anwender. Da Sapphire mit seiner Pure-Serie auch nur die ambitionierten Anwender anspricht, stellt dies kein größeres Problem dar. Schön: Es können auch Speichermodule eingesetzt werden, wenn Grafikkarten im System sitzen.

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Die Stromanschlüsse und IDE-Slots sind auf dem Mainboard gut ausgerichtet: Der recht starre 24-polige Anschluß befindet sich recht weit oben am Gehäuse, ebenso der Floppy-Anschluss. Beide sind parallel zur Boardseite ausgerichtet, sodass die Kabel gut verlegt werden können. Dasselbe gilt für die IDE-Anschlüsse des Mainboards. Im Gegensatz zum Pure Innovation ist der erste PCI-Express x16 Steckplatz etwas nach unten gewandert und behindert nun nicht mehr den Einbau von Speichermodulen wenn eine Grafikkarte bereits im Slot steckt.

Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten PCI- und PCI-Express-Steckplätze zu erkennen. Für ältere PCI-Karten stehen zwei Steckplätze zur Verfügung. Darauf folgen die beiden PCI-Express-x16-Steckplätze. Im CrossFire-Betrieb werden beide Steckplätze mit jeweils acht Lanes versorgt. Kommt nur eine Grafikkarte im unteren primären PCI-Express-x16-Steckplatz zum Einsatz, ist der obere mit einer PCI-Express-Lane angebunden. Da der ATI Xpress-200-Chipsatz über 22 PCI-Express-Lanes verfügt, müssten nach unserer Rechnung noch einige Lanes für PCI-Express x1 oder x2 Steckplätze verfügbar sein.

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Insgesamt stehen auf der ATX-Blende die PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur sowie vier USB-2.0-, ein RJ45-Anschluss für das Gigabit-Ethernet, ein FireWire-Anschluss und die analogen Ein- und Ausgänge für den Sound. Auf die zahlreichen Sound-Anschlussmöglichkeiten gehen wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal genauer ein. Im Zusammenspiel mit den zusätzlichen FireWire- und Sound-Erweiterungsblenden dürfte der Anwender dann durchaus zufrieden sein, auch wenn eine zusätzliche Blende mit zwei weiteren USB 2.0 Anschlüssen gut getan hätte. Sollte das Gehäuse über eben diese an der Front verfügen, dürfte die Anzahl dann aber ausreichen.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind sechs Serial-ATA-Anschlüsse sowie der BIOS-Chip und einige weitere Chips und Anschlüsse. Ebenfalls zu sehen ist die passiv gekühlte Southbridge, die sich unter dem kleinen, schwarzen Kühler verbirgt. Da der Speichercontroller mit dem ersten AMD-Athlon-64-Prozessor in die CPU gewandert ist, muss der Chipsatz sich nur noch um die Anbindung der Komponenten kümmern und wurde so entlastet. Eben diese Organisation der Komponenten teilen sich beim Sapphire Pure CrossFire eine North- und eine Southbridge, was eine passive Kühlung beider Chips möglich macht.

Sapphire bedient sich keiner verschiedenfarbiger Anschlüsse und Steckplätze, die es dem Anwender sehr einfach machen sich auf dem Mainboard zu recht zu finden. Dennoch fällt es nicht schwer den passenden Anschluss schnell zu finden und der ambitionierte Anwender findet intuitiv sein Ziel und eben für diese Zielgruppe wurde das Mainboard konzipiert.

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Auf der folgenden Seite wollen wir uns die einzelnen Chips einmal genauer anschauen.