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AOpen EX761

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Seite 7: Fazit und Empfehlung

Klar und deutlich ist die Zielsetzung des AOpen EX761. Er bietet eine günstige Einsteigerlösung in den Barebone-Markt und dies nicht nur durch den günstigen Preis des eigentlichen Barebones, sondern auch durch die Möglichkeit, günstige Komponenten zu verbauen. Sehr interessant dürfte der AOpen EX761 auch durch die Möglichkeit sein, einen AMD-Turion-Prozssor darin zu betreiben. Der Pentium-M Kokurrent erfreut sich immer größerer Beliebtheit und dürfte in Zukunft dank seines günstigen Preises immer größer werdenden Anklang finden.

Sehr gut gefiel uns die sehr leise Kühlung des Barebones. Anders als z.B. Shuttle mit seinem letzten Sockel-939-Modell SN25P, in dem gleich fünf Lüfter Platz fanden, muss AOpen derer nur drei verbauen, was sich positiv auf die Geräuschkulisse auswirkt. Zudem verzichtet man auf die Verwendung kleiner Lüfter mit 40 mm oder weniger, denn diese zeigten sich in der Vergangenheit immer wieder als die größten Krawallmacher. Eine besonders laute Kühlung ist bei einem solchen System auch nicht nötig, der Prozessorkühler macht einen sehr effektiven Eindruck und neben dem Netzteil müssen auch keine weiteren Komponenten aktiv gekühlt werden. Wenn also der Einsatz der Mirage 1 Grafik nicht in Frage kommt, sollte man sich überlegen welche Grafikkarte man sich anschaffen möchte, denn diese dürfte den meisten Lärm produzieren.

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Der Einsatzort des XC Cubes von AOpen liegt aber wohl hauptsächlich im Office-Bereich. Mit einem Sempron 2600+, 512 MB DDR400, einer Festplatte und einem Brenner ist das System fertig ausgestattet und kann schon für knapp 380 Euro in Betrieb genommen werden. Im HTPC-Bereich fehlt im ein guter Onboard-Sound und ein TV-Out. Dieses Problem kann man mit einer passiven Grafikkarte lösen, richtige Multimedia-Barebones bieten aber in der Regel deutlich mehr.

Positive Punkte des AOpen EX761:

  • sehr leise Kühlung
  • niedriger Preis

Negative Punkte des AOpen EX761:

  • schwache Onboard-Grafik
  • Single-Channel RAM (bedingt durch Sockel 754)
  • kein Reset Knopf
  • kein TV-Out via Onboard-Grafik

Wer einfach nur auf der Suche nach einem Office-Barebone ist und keine größeren Ambitionen hat, das ein oder andere High-End-3D-Spiel darauf zu installieren, der ist beim AOpen EX761 genau richtig. Gerade der Preis von ca. 180 Euro macht ihn sehr interessant, kosten andere Barebones doch meist fast das Doppelte. Wenn man hier mit ins Auge fast, dass man für diese 180 Euro Board, Gehäuse und Netzteil bekommt, dürfte dieses Angebot nochmals attraktiver werden.

Weitere Links:

Weitere Barebone-Reviews findet man in unserer Testdatenbank und unter Mainboards AMD Athlon 64.

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