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AOpen EX761

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Seite 4: AOpen EX761 - Ausstattung und Design II

Kommen wir also zu den inneren Details und verbauten Komponenten des AOpen EX761.

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Wie bei eigentlich allen Barebone Systemen liefert auch AOpen den CPU-Kühler gleich mit. Dieser wird über die vier Schrauben an jeder Ecke auf dem Mainboard montiert. Die Montage ist allerdings schwieriger als erwartet, denn kräftige Federn unterhalb der Schrauben sorgen zwar für die nötige Sicherheit, erschweren das Anziehen der Schrauben allerdings. Zudem ist mit einem üblichen Schraubenzieher nur schwer von oben an die Schrauben heran zu kommen. Der 80-mm-Lüfter wird über das Mainboard geregelt und verrichtet seinen Betrieb angenehm leise.

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Von der Seite ist die Konstruktion des Kühlers zu erkennen. Er besteht aus Kupfer mit einem Heat-Pipe System. Die Wärme wird also über die massive Kupferplatte aufgenommen und über die vier Heat-Pipe-Röhren an die feinen Lamellen abgegeben, die wiederum die Wärme an die Luft abgeben. Komplizierte Kühlkonstruktionen, wie wir sie aus so manchen Shuttle-Barebones kennen, hat der AOpen EX761 also nicht nötig.

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Direkt neben dem Sockel befinden sich der PCI-Express-x16- und PCI-Slot. Diese können mit den entsprechenden Grafikkarten bestückt werden, wenngleich am PCI-Express-x16-Slot nur Grafikkarten mit einer Single-Slot Kühlung eingesetzt werden können.

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Der ALC655 gehört auch eher zu den schon etwas betagteren Audio-Chips, verrichtet aber immer noch seinen Dienst auf diversen Mainboards. Er ist ein 16Bit-Chip mit Full-Duplex-Fähigkeiten. Er entspricht dem AC97-Standard und besitzt eine 6-Kanal-Unterstützung. Hier stellt sich die Frage, warum AOpen nicht auf einen aktuelleren Sound-Chip aus gleichem Hause setzt, denn der SIS-Chipsatz kann auch mit HD-Audio-Codecs umgehen. Ein guter Realtek ALC855 wäre also möglich gewesen.

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Hinter dem Sockel versteckt sich der Controllerchip für die FireWire-Anschlüsse. Der VIA VT6307 ist ein Standard FireWire-Controller, der Bandbreiten von 100, 200, und 400 Mbps unterstützt. So können Peripheriegeräte in Betrieb genommen werden, wie beispielsweise Digital- oder Videokameras sowie MP3- oder MiniDisc-Player auf Basis des IEEE1394-Standards. Außerdem kann mit speziellem Kabel ein FireWire-Netzwerk generiert werden, welches dem Computer die Möglichkeit gibt, mit anderen Klienten zu kommunizieren, mit einer maximalen Datendurchsatzrate von 400MBit/s. Dieser Chip belastet den PCI-Bus, er kann drei Anschlüsse verwalten, die AOpen auch voll ausnützt.

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Ebenfalls hinter dem Sockel verbirgt sich der I/O-Controller-Chip aus dem Hause Winbond. Er ist für das Hardwaremonitoring zuständig, weiterhin stellt er Schnittstellen wie die PS/2-Ports, serielle und parallele Schnittstelle, Gameport und den Floppy-Port zur Verfügung.