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ASUS S-presso Deluxe Barebone

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Seite 4: ASUS S-presso Deluxe: Das ASUS P4P8T-Mainboard

Das ASUS P4P8T nutzt Intels i865G-Chipsatz mit integrierter Grafik (Intel Extreme Graphics 2). Mini-Barebone-Mainboards sind aufgrund ihrer geringeren Abmessungen nicht so umfangreich ausgestattet, wie man es von herkömmlichen Desktop-Pendants gewohnt ist. So muss das Dual-Channel-Board nur mit zwei Speicherbänken auskommen. Neben dem AGP-Slot steht nur ein weiterer PCI-Slot zur Verfügung, der schon von der mitgelieferten TV-Karte in Beschlag genommen wird. Der Einsatz größerer Grafikkarten oder anderer PCI-Karten ist also nur mit Kompromissen möglich.



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Das ASUS-Mainboard hat folgende Ausstattungsmerkmale und Onboard-Komponenten:

Insgesamt hat das ASUS-Board also mit Firewire, Serial ATA, USB 2.0, 10/100mbit und einem 6-Kanal-Sound alles, was man im HiFi-Bereich benötigen könnte. Mehr muß es eigentlich nicht sein, auch wenn hier einige Barebones der Konkurrenz bereits auf einen HD-Audio 8-Kanal-Sound setzen (was vielleicht noch sinnvoll wäre) und auch Serial ATA-Raid und Gigabit-LAN bieten (was in einem HiFi-PC wahrscheinlich eher unsinnig ist).

Das Bios des ASUS P4P8T ist nichts für Übertakter, wie man es sonst von ASUS gewohnt ist. Es lassen sich zwar Spannungen verändern, sonst lässt es aber nur die wirklich notwendigen Einstellungen zu. Individuelle FSB-Einstellungen sind nicht möglich. Speicher-Timings können hingegen verändert werden:



Auf die speziellen Features des i865-Chipsatzes wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen und möchten Interessierte auf unsere Mainboard-Testberichte in der Intel-Sektion verweisen, in denen wir eingehend auf die Spezifikationen eingegangen sind. Wir möchten aber noch darauf hinweisen, dass die Performance Acceleration Technology (PAT), die offiziell den unübertakteten i875-Boards vorbehalten ist, auf dem ASUS P4P8T nicht aktiviert ist. Auf einigen i865-Mainboards aktivierten die Hersteller diese Option, obwohl es von Intel nicht vorgesehen war.

Wenig Ruhm kann hingegen der OnBoard-Sound für sich verbuchen. Subjektiv betrachtet, liefert der Soundchip keine schlechten Leistungen. Enthusiasten wird er aber nicht überzeugen können. Audiophile Highlights liefert die OnBoard-Lösung nicht. Da man allerdings zumindest intern keine Möglichkeit zum Upgraden aufgrund der fehlenden weiteren PCI-Slots hat, wird man entweder mit dem Sound leben oder eine externe Soundlösung anschließen müssen. Eine Alternative ist das Nutzen eines SPDIF-Passthrough-Signals und die Ausgabe über SPDIF oder den optischen Ausgang. Dann kann ein externer Dekoder die Dolby-Digital-Signale dekodieren und der Sound kommt verlußtfrei auf die Stereoanlage.

Mit dem Einbau der Komponenten beschäftigen wir uns auf den beiden folgenden Seiten: