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Abit Fatal1ty AA8XE

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Seite 4: Abit Fatal1ty AA8XE - Bios und Stabilität

Das BIOS:

Wie immer widmen wir uns zuerst visuell dem BIOS, das heißt, wir schießen einige Screenshots, um den Aufbau und die einzelnen Funktionen des Menüs zu veranschaulichen:





Im Folgenden halten wir die wichtigsten Bios-Funktionen und Besonderheiten fest:

Zwei Dinge mussten wir anfangs kritisieren: Zunächst war der B1-Fix noch nicht implementiert, dies passierte dann jedoch mit der Bios-Version 1.1. Zudem kam das Board mit EIST nicht zurecht, doch dies fixte die Bios-Version 1.2, die wir schlussendlich auch verwendeten. Ansonsten gab es eigentlich keine Beanstandungen - gerade die Vielfalt, die Abit hier in das Bios packt, ist beträchtlich. In früheren Versionen war unter anderem auch eine DDR600-Option enthalten - diese funktionierte aber nicht, mittlerweile wurde sie auch entfernt.

Auch erfreulich: PEG-Link-Overclocking fanden wir in den bisherigen Bios-Optionen nicht, wir hoffen, dass dies auch so bleibt. Auch die dynamische Übertaktung der CPU über den Game Accelerator ist ausgeschaltet bei Standard-Settings. Dafür schaltet Abit gerne standardmäßig auf Turbo: 204 MHz FSB legt man an, den man allerdings per Hand justieren kann und somit mit spezifizierten Timings das System betreiben kann.

Da alle Onboard-Geräte abgeschaltet werden konnten und der B1-Fix implementiert ist, das Bios schnell läuft, sich der Speicher gut und umfangreich einstellen lässt und auch die Hardwaremonitoring-Fähigkeiten exzellent sind, kann hier der Daumen nach oben zeigen. Sonst waren wir bei den Abit-Biosversionen immer am Meckern, aber hier sind wir zufrieden.

Die Stabilität:

Mangels PCI-Express x1-Karten können wir hier bezüglich der Kompatibilität natürlich noch keine großen Sprünge machen. Zumindest viele DDR2-Riegel haben wir bereits, um einen Blick auf Kompatiblität und Stabilität des Speichers zu werfen. Des Weiteren können wir natürlich die PCI-Buslast versuchen, klassisch in die Höhe zu treiben, um zumindest hier das System auszulasten und einen Eindruck auf die PCI-Performance zu bringen. Mit zwei Serial ATA-Festplatten, einer TV-Karte, einer Soundkarte und einer externen USB 2.0/Firewire-Festplatte funktioniert dies auch recht gut. Auf Netzwerk-Benchmarks haben wir bislang übrigens verzichtet, weil uns kein hochwertiger Gigabit Ethernet-Switch zur Verfügung steht, um die Performance des Netzwerks gut zu messen.

Bei den allgemeinen Stabilitätstests muss das Board natürlich dann auch wieder mit unserem Testsetup mehrere Stunden unter Last laufen. Auch die Onboard-Features werden aktiv belassen, um mögliche Ressourcenkonflikte geradezu zu provozieren.

Zunächst also keinerlei Probleme mit dem Mainboard.

Bezüglich der Speicherkompatibilität haben wir folgende Module testen können:

Stabilitätsprobleme gab es mit dem Board keine - jegliche Funktionen liefen ohne Problem und auch unsere umfangreichen DDR2-Tests ließen das Board recht kalt. Jedes Modul funktionierte und auch die SPD-Erkennung lief ordentlich. Minimal waren mit dem Board 3-3-3-10 als Timings ohne Probleme möglich, mit etwas höherer Termination-Spannung für den DDR2-Bus konnten wir auch 3-3-3-8 einstellen.

Auf der nächsten Seite kommen wir nun schließlich zum Overclocking.