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Abit Fatal1ty AA8XE

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Seite 3: Abit Fatal1ty AA8XE - Layout und Ausstattung (2)

Abit ist in diesem Fall recht luxuriös - und setzt auf einen teuren Intel Gigabit-Ethernet-Controller. Der i82541PI ist leider nur ein PCI-Controller - und somit überträgt er bestenfalls 133 MB/s in beide Richtungen, in den meisten Fällen wird es jedoch aufgrund weiteren Traffics weitaus weniger sein. Maximal könnte man mit einem geeigneten Gigabit Ethernet-Controller aber 250 MB/s im Voll-Duplex-Modus erreichen - dafür müsste dieser aber per PCI-Express angebunden sein. Da Abit noch zwei x1-Ports zur Verfügung hätte, könnte man diese hier eigentlich nutzen. Schade, denn so verkommt der Intel-Controller etwas, ein günstigerer Marvell-PCI-Express Chip wäre hier interessanter gewesen.

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Auch der 10/100 MBit-Chip ist von Intel - hier setzt man auf den i82562EZ, also auch auf einen bekannten, etablierten Chip. Auch dieser ist über PCI angebunden, allerdings kommt man mit den 12,5 MB/s, die hier übertragen werden können, nicht an das theoretische Maximum des PCI-Busses. Auch hier wäre sicherlich ein Marvell-PCI-Express-Chip interessant gewesen. Mit dem 10/100 MBit-Controller lässt sich dann am besten ein Netzwerk mit einer langsameren Verbindung aufsetzen - beispielsweise wäre es möglich, hier eine Breitbandverbindung herzustellen und "In-House" ein Gigabit Ethernet-Netzwerk aufzubauen.

Als Onboard-Audio finden wir auf dem Board den typischen Realtek ALC880, der auch über das neue HD-Audio-Interface angebunden ist. Wie sich der Codec qualitativ schlägt, werden wir ebenso zu einem späteren Zeitpunkt in den Rightmark-Benchmarks begutachten. Schön ist hingegen, dass Abit nicht nur einen SPDIF-Out neben den 8-Kanal-Analoganschlüssen auf die ATX-Blende gesetzt hat, sondern auch einen optischen Anschluss, so dass man beispielsweise einen MD-Player oder ein Boxensystem ohne Probleme optisch anschließen kann.

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In der unteren Boardhälfte sehen wir zunächst den Slot, in den wir das Audio-Modul stecken müssen, um die Anschlüsse nutzen zu können. Damit fällt hier die Möglichkeit weg, einen weiteren PCI-Slot einzubauen, wieder ein Tribut an die OTES-Kühlung. Etwas unpraktisch ist weiterhin die Position des Diskettenlaufwerk-Ports - denn der Floppy-Port muss schließlich mit einem recht kurzen Kabel mit dem Diskettenlaufwerk verbunden werden, bei großen Gehäuse könnte es an dieser Position unmöglich werden, ein Diskettenlaufwerk anzuschließen. Natürlich hat diese Position für Abit einen Grund - der Controller in Form des WinBond-Chips sitzt direkt daneben, deshalb ist das Rounting hier besonders einfach zu realisieren. Der Onboard-WinBond-Super I/O ist hier übrigens nur verantwortlich für die folgenden Schnittstellen: Floppy-Laufwerk und PS/2-Ports (da serielle und parallele Schnittstellen nicht existieren). Auch das Hardwaremonitoring wird nicht genutzt, hierfür befindet sich der µGuru-Chip auf dem Board.

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Und diesen sehen wir dann auch gleich im nächsten Bild - der µGuru-Chip ist im Endeffekt auch nur ein WinBond-Hardwaremonitor, den Abit allerdings im Moment alleine nutzen kann. Seine Hardwaremonitoring-Fähigkeiten sind sehr umfangreich, wie wir im Bios später noch sehen werden. Praktisch für den Overclocker ist zudem die Tatsache, dass das Board Power-On- und Reset-Knöpfe besitzt - während dem Basteln und Austangieren des höchsten FSBs außerhalb eines Gehäuses kann dies durchaus hilfreich sein.

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Praktisch: Auch Firewire ist neben USB 2.0 auf dem Board vorhanden, zwar keine Luxus-800 MBit-Version wie auf dem Gigabyte- oder ASUS-Mainboard, aber zumindest die 400 MBit-Variante, für die es immerhin auch schon in Hülle und Fülle Anwendungsmöglichkeiten gibt. Der Texas Instruments-Controller bietet zwei Anschlüsse, die Abit zum einen über die I/O-Blende und zum anderen über eine Slotblende realisiert. Auch dieser Controller ist über PCI angebunden.

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Soviel zu den Onboard-Komponenten - kommen wir nun zum Bios und zur Stabität des Boards.