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Shuttle SB95PV2

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Seite 1: Shuttle SB95PV2

Vor rund vier Monaten hatten wir Shuttles SB95P XPC im Test. Dieser konnte sich dort gut behaupten und galt bislang als performanteste Lösung für Intel-Prozessoren bei Shuttle. Mit der Einführung der neuen Extreme Edition CPUs mit einem Front-Side-Bus von 1066 MHz kam auch gleichzeitig Intels neuer Chipsatz i925XE auf den Markt, der mit einem solch hohen Front-Side-Bus keine Probleme hat. Der heute auf dem Prüfstand stehende SB95V2 XPC ist mehr oder weniger ein Chipsatz-Upgrade des bereits getesteten SB95P XPC. Auch rein äußerlich lassen sich die beiden Brüder so gut wie gar nicht unterscheiden. In wie weit sich Shuttles neuer trotzdem von seinem Vorgänger unterscheidet, soll der kommende Test klären.

Wie immer beachten wir bei einem Barebone-Test natürlich nicht nur das integrierte Motherboard, sondern legen auch Augenmerk auf das Gehäuse.

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Optisch unterscheidet sich der SB95V2 nicht von seinem Vorgänger, was aber kein Nachteil ist, denn das Gehäuse des XPCs kann durchaus überzeugen. Neben der ansprechenden Optik können auch die inneren Werte des XPC überzeugen. Neben dem fest in das Gehäuse integrierten USB 2.0 Cardreader lassen beim Einsatz eines optischen Laufwerks bis zu drei Festplatten unterbringen. Lässt man das optische Laufwerk weg, lassen sich sogar vier Festplatten in dem kleinen Gehäuse unterbringen. In Anbetracht der Gehäusegröße eine beachtliche Anzahl. Beim Einsatz so vieler Festplatten muss man allerdings beachten, dass die Festplatten auch gekühlt werden müssen, sonst droht diesen verfrüht der Hitzetot.

Shuttle setzt bei seinem Barebone auf die ICH6-R Southbridge. Diese unterstützt bis zu vier SATA-Ports und bietet auch die Möglichkeit die Festplatten im Raid-Verbund laufen zu lassen. Dies passt natürlich sehr gut zu der Möglichkeit bis zu vier Festplatten einzubauen, aber auch mit zwei Festplatten kann man beispielsweise mit Matrix-Raid zwei Festplatten in jeweils eine Raid 0- und eine Raid 1-Partition aufteilen.

Welche Features das Mainboard beherrscht halten wir in unserer Tabelle fest:

Auch von den Eckdaten entspricht der SB95V2 fast 1:1 seinem Vorgänger. Lediglich die Northbridge wurde gegen die neuere i925XE getauscht. Da uns diese Daten bereits beim Vorgänger überzeugen konnten gibt es hier kein Grund zu Kritik. Leider wird die Multimedia-Fähigkeit des SB95G2 immer noch durch fehlende PCI-Express TV-Karten eingeschränkt. Realteks ALC880 High Definition Audio Codec ist jedoch ab Werk ebenso enthalten wie ein Firewire-400-Controller von VIA. USB 2.0 ist eine Selbstverständlichkeit. Wie bei Intels neuem Top-Chipsatz üblich setzt Shuttle auf DDR2 als Speicherstandard. In dem XPC lassen sich zwei Speicherriegel einsetzen. Zu guter Letzt sind auch noch Overclocking Features vorhanden. Es ist also alles enthalten, was man sich in einem leistungsstarken XPC wünschen kann .

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs :

  • Mainboardhandbücher
  • Kaltgeräte-Kabel
  • Treiber-CD-ROM
  • CD-ROM mit Zusatzprogrammen (TrendMicro PC-Chillin, Muveee autoProducer 3.1 und Acrobat Reader 6.0
  • Treiber-Diskette mit Intel Raid Treibern
  • 1 kurzes Serial ATA-Kabel
  • 1 kurzes Floppy-Kabel
  • 1 kurzer Stromadapter Molex / 4pin für Floppy
  • Wärmeleitpaste
  • Standfüsse
  • Befestigungsschienen für Laufwerke

Intern bereits verbaut sind :

  • Shuttle FB95P V2 Mainboard
  • 2 Serial ATA-Kabel
  • 1 ATA/133-Kabel
  • 350 W Netzteil
  • 2 Gehäuselüfter
  • Fanduct mit Kühlkörper für Sockel 775 und zwei Lüftern
  • 6-in1 Cardreader

Im Paket enthalten ist praktisch ein Allround-Paket : Der Käufer eines XPCs muss nur noch seinen Prozessor, den Speicher, die Grafikkarte, das optische Laufwerk und die Festplatte einbauen, alle Kabel sind da, sogar an Wärmeleitpaste hat man gedacht. Selbst wenn man mehrere Serial ATA-Geräte einbauen will, kommt man nicht in Probleme. Auch legt Shuttle jetzt mehr und mehr Software mit ins Paket - man beginnt mit einem Viruskiller und einem Producer-Tool. Der Acrobat Reader 6.0 ist "nice to have", aber aufgrund des geringen Downloadvolumens nichts Besonderes. An Treiber-Disketten für die Installation von Windows in einem Raid-Setup hat Shuttle gedacht; das vergessen leider immer wieder viele Hersteller. Auch kann man mit den beiliegenden Kabeln noch ein Floppy-Laufwerk einbauen, wenn man dies möchte.

Schauen wir noch kurz auf die gebotenen Anschlüsse auf der Rückseite :

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Nach dem wir bisher keinen äußerlichen Unterschied zwischen der G2 Version und der Urversion des SB95P finden konnten, ist es auch nicht überraschend, dass dies auf der Rückseite genauso ist. Neben den guten alten Standard-Anschlüssen (2 x PS/2, 1 x Seriell) findet man auf der Rückseite auch einen Gigabit-LAN-Anschluss, so wie einen Firewire-Anschluss im DV-Format und zwei USB 2.0 Anschlüsse. Aber auch Sound-Anschlüsse sind reichlich vorhanden. Dies wären: 7.1-Ausgänge, ein Sound-Eingang und optische Ein- und Ausgänge sowie ein SPDIF-Out. Besonders praktisch ist die Integration des CMOS-Resetschalters auf der Rückseite. Auf diese Weise wird einem das lästige Gehäuse öffnen und Jumper suchen erspart. Ein klasse Idee, die hoffentlich bald von vielen Konkurrenten übernommen wird.

Aber die nicht nur auf der Rückseite, sondern auch auf der Front findet man Anschlüsse. Wem die Anschlüsse auf der Rückseite also nicht reichen, der kann beruhigt sein. Vorne lassen sich Mikrophon und Kopfhörer anschließen, zwei USB-Ports sind auf der Vorderseite zu finden und auch einen Firewire-Anschluß kann man an der Gehäusefront bestücken.

Mehr dazu auf der nächsten Seite.