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DFI nForce4 Serie

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Seite 23: Fazit und Empfehlungen

Wie an den technischen Umsetzung und den Verkaufszahlen der bisher erhältlichen SLI Systeme bereits zu erkennen ist, wird SLI vermutlich kein Nischen-Produkt bleiben. Ob man nun gut 800 bis 1000€ alleine für die beiden Grafikkarten eines SLI Systems ausgeben möchte oder lieber für etwa die Hälfte oder weniger zu einem Single GPU System greifen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Beide DFI Boards bieten die ausgewogene NVIDIA nForce4 Technik zusammen mit einem ausgezeichneten Overclocking-Potential und vielen Features.

Schwächen, die das Gigabyte bei der Speicherkonfiguration und das ASUS generell aufgrund des frühen Teststadiums noch zeigten, sind bei DFI nicht zu entdecken und so bleibt es dem Käufer überlassen ob er nun zum DFI LanParty nF4 SLI-DR greift oder aber zum DFI LanParty UT nF4 Ultra-D. Beide Boards bieten reichliche Onboard-Features und gehören sicherlich auch aufgrund des Lieferumfangs zu den interessantesten nForce 4 Boards am Markt.

Wer SLI nicht benötigt oder eine ATI Grafikkarte einsetzen möchte, der ist mit dem DFI LanParty UT nF4 Ultra-D sicher gut bedient, wenn gleich DFI hier deutlich am Lieferumfang gespart hat. Auch fehlt ein Serial ATA-Raidcontroller - aber da nVIDIA ja bereits für ein gutes, performantes Raid sorgt, kann man dies sicherlich verschmerzen.

Positive Punkte des DFI LanParty nF4 SLI-DR: 

  • SLI Unterstützung
  • Reichhaltige Ausstattung: Dual Gigabit Ethernet, 8 Serial ATA-Ports, 8-Kanal-Sound, Firewire
  • Reichhaltiger Lieferumfang: Sloblenden, Kabel, Front-X
  • Sehr gute Performance
  • Sehr gute Kompatibilität
  • Toller Übertaktungserfolg

Negative Punkte des DFI LanParty nF4 SLI-DR

  • einer der beiden Ethernet Controller ist nur über PCI angebunden
  • schlechter Onboard-Sound
  • SLI-Retension-Modul wird über Jumper gelöst.

Für den SLI-Fan ist das DFI Lanparty nF4 SLI-DR sicherlich einen Blick wert - nicht nur aufgrund der coolen Optik, sondern vor allen Dingen aufgrund der technischen Werte. DFI integriert Firewire, USB 2.0, Dual Gigabit LAN, nutzt die NVIDIA Firewall, bietet 8 Serial ATA-Steckplätze mit Raid-Funktionalität und vieles mehr. Das Bios ist gut, die Performance klasse, die Kompatibilität ebenso sehr gut und auch der Übertaktungserfolg lässt nur gute Bewertungen zu. Insgesamt also ein sehr rundes Paket, wobei für den Luxus-PC sicherlich eine richtige Soundkarte zum Einsatz kommen sollte und man für High-Performance Ethernet-Verbindungen zum NVIDIA-NIC greifen sollte.

Positive Punkte des DFI LanParty UT nF4 Ultra-D:

  • Gute Ausstattung: Dual Gigabit Ethernet, 4 Serial ATA-Ports, 8-Kanal-Sound, Firewire
  • Sehr gute Performance
  • Sehr gute Kompatibilität
  • Toller Übertaktungserfolg

Negative Punkte des DFI LanParty UT nF4 Ultra-D:

  • einer der beiden Ethernet Controller ist nur über PCI angebunden
  • mäßiger Lieferumfang
  • schlechter Onboard-Sound
  • identisches Layout wie nF4 SLI-DR

Hier hätte DFI eventuell über ein seperates Layout noch etwas mehr Übersicht in das Boarddesign bringen können - im Endeffekt bietet sich so aber die Möglichkeit, auch noch eine zweite PCI-Express Grafikkarte für eventuelle Quad-Monitor-Anwendungen einzusetzen. Der fehlende Raidcontroller ist sicherlich zu verschmerzen, allerdings ist auch hier der Onboard-Sound nur mäßig. Also sollte auch hier eine richtige Soundkarte eingesetzt werden.

Zwar ist das DFI LanParty nF4 SLI-DR mit 186€ noch recht teuer, das DFI LanParty UT nF4 Ultra-D ist aber schon für 133€ erhältlich. Wer auf vier Serial-ATA Controller und eine reichhaltige Ausstattung verzichten kann, der kann sich auch mit dem DFI LanParty nF4 SLI-D zufrieden geben, welches für 175€ zu haben ist. Für die 10 Euro mehr bekommt man jedoch deutlich mehr - und wer ein SLI-System bauen will, der wird wohl auch auf die 10€ nicht schauen.

Aufgrund der wirklich sehr guten Performance, der guten Kompatiblität, der guten Overclocking-Features und sehr guten Ausstattung verleihen wir den beiden DFI-Boards unseren Award - haarscharf aufgrund des Onboard-Sounds, aber bei den deutlich stärker zu gewichtenden positiven Aspekten sicherlich gerechtfertigt.

Weitere Links:

Weitere Mainboard-Reviews findet man in unserer Testdatenbank unter Mainboards AMD Athlon 64 oder in den Overclocking, Modding und Tweaking Guides .

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