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DFI nForce4 Serie

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Seite 11: Das DFI LanParty UT nF4 Ultra-D - BIOS, Overclocking und Onboard-Sound

Das BIOS des LanParty UT nF4 Ultra-D ist komplett identisch zum LanParty nF4 SLI-DR. Da keine BIOS Optionen zur SLI Unterstützung von DFI implementiert wurden, konnte man das LanParty nF4 SLI-D BIOS in leicht abgewandelter Form auch hier nutzen. ASUS hat hier in sein BIOS eine weitere SLI Auswahl per BIOS Option implementiert und erlaubt dem Anwender so auch ohne tauschen des SLI Retention Moduls die Aktivierung bzw. Deaktivierung der SLI Funktion. Aus diesem Grund erwarten wir für das nForce 4 Ultra Board von ASUS eine modifizierte Biosversion. Eventuell ist die DFI Version für den Hersteller aufgrund der Ähnlichkeit der Chipsätze einfacher zu managen.

Im Test ergaben sich dieselben Konfigurationsprobleme für den Speicher - nämlich keine ausser der schier erschlagenden Vielfalt - auch ansonsten fielen uns beim Bios wie beim SLI-Board keine Schwächen auf.

Auch das Overclocking-Verhalten des LanParty UT nF4 Ultra-D war mit dem der SLI Version identisch und unterschied sich nur in 2-3 MHz im HTT und Prozessortakt, so dass wir hier auf eine erneute detailierte Betrachtung verzichten können. Unsere Overclocking Tests können so oder so nur eine grobe Tendenz festlegen, das endgültige Ergebnis ist von weiteren Faktoren, so auch den verwendeten Komponenten abhängig.

Auch der Cool & Quiet Betrieb war mit dem LanParty UT nF4 Ultra-D ohne Probleme möglich, was nach folgender Screenshot beweist:

Natürlich musste auch das LanParty UT nF4 Ultra-D einen Stabilitäts-Check  und Speicherkompatibilitäts-Test über sich ergehen lassen, den wir unten tabellarisch aufgeführt haben.

Auch die Speicherkompatibilität ist absolut identisch:

 

Als letztes möchten wir auch den Onboard Sound noch einmal gesondert betrachten. Eine ausführliche Beschreibung der verbauten Soundchips ist im Sound-Test des LanParty UT nF4 Ultra-D zu finden. Wir wollen hier nur die Ergbenisse vergleichen. So sieht das Ergebnis des des Right Mark Analyzers wie folgt aus:

Das verwendete Testtool gibt des Weiteren ein detailliertes Ergebnis aus, welches wir in einer separaten HTML Datei auf unserem Server zur Schau stellen. Wie man sehen kann, ist der Onboard-Sound beim SLI-Board trotz bereits mäßigem Abschneiden in diesem Test hier noch etwas schlechter. Auch hier hält der Karajan-Chip also nicht, was er verspricht - allerdings kann es aufgrund der Charakteristik der Loop-Tests auch hier sein, dass nur der Soundeingang eine schlechte Qualität besitzt und der Ausgang eigentlich gute Arbeit leistet.

Wollen wir uns nun das Testsystem anschauen, auf dem sich beide Mainboards behaupten mussten.